30.01.2017

Merkwürdiges Geschäftsgebaren bei one.com

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Da habe ich doch noch eine kleine Webseite, die bei www.one.com gehostet ist. 
War damals für eine derart kleine Seite ein günstiges Angebot - die Anforderungen an das Angebot waren gering: Viel Speicherplatz hats nicht gebraucht, eine einzige e-mail-Adresse reicht dafür und besonders kompliziertes Webdesign-Zeuchs war auch nicht nötig, sodaß der Baukasten mit seiner einfachen Bedienung vollauf genügt.

Und da macht man dann ein Update, kreiert eine neue Unterseite und dann kommt doch tatsächlich  eine Meldung, daß man mit dem Baukasten nur 5 "Seiten" erstellen kann und ich doch bereits 17 "Seiten" hätte. Ich könnte aber kostenlos auf den PREMIUM-Service upgraden, dann wäre wieder alles super. 

Isses aber nicht, denn nach nach 15 Monaten (man will wohl mit einer langen Frist erreichen, daß der Kunde die Kündigung vergißt) wäre der monatliche Preis um mehr als 5€ gestiegen. Die Seite hat bisher (war ja wirklich nur was Kleines) knapp 2€ pro Monat gekostet - eine Preiserhöhung um 250% - ohne auch nur ansatzweise eine bessere Leistung zu bekommen. 

Der Chat mit einem Textbausteinbot - oder war M. doch tatsächlich lebendige menschliche Mitarbeiterin? So genau war das nicht zu ermitteln - war reichlich unkonstruktiv: Der kostenlose Upgrade sollte plötzlich nur noch für 4 Monate (nämlich bis zur Vertrag"erneuerung", wie die dazu sagen), gelten statt für 15. Man hätte das Produkt verbessert und deswegen kann man damit nur noch 5 Seiten statt bisher beliebig viele verwalten. Hätte man gesagt, es gibt jetzt eine Premium-Version mit viel mehr Möglichkeiten, die mehr kostet und eine "Normalversion" zum alten Preis ... hätte man akzeptieren können. Wenn nicht schon die alte Version bereits als supertoll beworben worden wäre ... die Krönung war dann der Spruch: 
Die Rückmeldungen unserer Kunden haben uns darin bestärkt, die Qualität unserer Produkte ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit zu stellen.
Auf gut Deutsch heißt das wohl:
Unser Produkt war wirklich derart sch.....lecht, daß die Kunden reihenweise unsren Support belästigt haben. Jetzt haben wir (angeblich! - geprüft habe ichs nicht)   die übelsten Fehler beseitigt und neue Funktionen eingeführt (großartige Verbesserungen habe ich auf die Schnelle aber nicht feststellen können) und jetzt soll der Kunde für das, was er aufgrund unserer Werbung bisher schon erwartet hatte, natürlich extra blechen.
Ich dachte eigentlich, daß der Vertrag noch mehr als ein Jahr laufen würde, man hat mir jetzt schriftlich den 27.5. diesen Jahres als Vertragsende bestätigt und damit hat sich das Thema dann.

jimdo hat bald einen Vertrag mehr: alles, was man auf eine kostenlose jimdo-Seite bringen kann, ist schon angelegt - fehlt nur noch der Domainumzug und die Freischaltung der PRO-Version mit einigen Zusatzfunktionen, die ich nutzen will. 

Aber ich lasse die Seite erstmal noch eine Weile bei one.com stehen ... mit einem entsprechenden Vermerk, versteht sich.

Kleinstadtästhetik /2

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28.01.2017

Warum denn so plötzlich?

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Seit dem Beschluß des Kreistags vom Montag geht es in der lokalen Zeitung plötzlich so richtig ab. War die Berichterstattung vorher doch recht unterkühlt, schreiben sich die Redakteure plötzlich die Finger wund. Selbst der Chef persönlich nimmt die Feder in die Hand und schreibt gar  wundersame Allegorien von Hochzeiten und Scheidungen



Man bekommt geradezu den Eindruck, daß manch ein Journalist die klare Entscheidung ganz persönlich nimmt - ja, als wenn für manch einen eine so schön zusammengezimmerte Welt zusammengebrochen wäre. Warum nur? 

(Alle Stimme-Beiträge leider nur im Premium-Service lesbar) 

Aber was ist denn eigentlich passiert? 
Es wurde doch nur eine schon längst notwendige Entscheidung getroffen: Die Trennung des Hohenloher Krankenhauses vom übermächtigen "Partner" in Heilbronn. Eine Konstruktion, die noch nie wirklich auf Augenhöhe war und die jetzt, wo man in Heilbronn offenbar nach weit Höherem strebt, für alle ersichtlich nicht mehr paßt. Selbst für Heilbronn paßt die Konstruktion nicht, wie man dem "Eckpunktepapier" entnehmen kann. Also ist es doch für beide Seiten nur richtig, wenn man diese Konstruktion daher auflöst.

Es ist also gar nichts passiert, oder? 


Natürlich ist was passiert: Den Heilbronner SLK-Kliniken, denen bisher die "schwierigen" (und teuren!) Fälle aus dem westlichen Einzugsbereich (Den Umkreis von Künzelsau hatte man offenbar schon derart abgeschrieben, daß man diesen Bereich gar nicht mehr mit medizinischer Leistung abdecken wollte!) des Hohenloher Krankenhauses quasi sicher waren und deren Strategie ganz offensichtlich nur darauf aus war, diese Situation noch zu verfestigen, wird plötzlich und unerwartet (man hatte ja alles so schön vorbereitet, bis diese undankbaren Bürger in Künzelsau ... ) ein neuer Konkurrent vor die Nase gesetzt, der (zumindest die bisher gehandelten Namen legen das nahe) durchaus kompetent in der Lage sein könnte, diese (und nicht nur diese) "schwierigen" Fälle selber zu übernehmen. 
Und das, wo man gerade eine neues Riesenkrankenhaus in Heilbronn in Betrieb genommen hat, das bezahlt werden muß. 

Vielleicht ist ja, dank Ockhams Rasiermesser,  im Endeffekt alles ganz einfach erklärt:




23.01.2017

Ein wichtiger Schritt!

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Heute hat der Kreistag mit überwältigender Mehrheit -35:3 darf man wohl so bezeichnen- gegen die Fortführung der Krankenhaus-Kooperation mit den Heilbronner SLK-Kliniken gestimmt. 



Was für ein Ergebnis! Wo der STIMME-Redateur Reichert doch noch von einer knappen Entscheidung ausgegangen ist und mehrfach Argumente gebracht hat, die sich lasen, als seien sie von der CDU-Webseite direkt in seine Feder Tastatur geflossen. Und wo er doch mehrfach vor dieser Entscheidung gewarnt hatte, weil man ja nie weiß, wies weitergeht (Eine Aussage darüber, wie lange die Kündigungsfrist des Kooperationsvertrags ist und demzufolge, wieviel Zeit man hat, neue Partner zu suchen und neue Konzepte zu entwickeln, las man in der STIMME übrigens nicht. Das wäre doch mal interessant gewesen). 

Sicher: Er hat Recht, daß damit noch lange nichts über die Zukunft des Künzelsauer Krankenhauses ausgesagt ist. Aber Fakt ist (und dabei handelt es sich definitv nicht um "alternative Fakten"), daß bei unseren Entscheidungsträgern offenbar Denkprozesse in Gang gesetzt wurden und bislang Undenkbares gedacht wurde. "Alternativlos" war bisher die Holding und genauso "alternativlos" war die Schließung des Künzelsauer Krankenhauses ... da geht also was. 

Die oft geäußerte Mutmaßung über die Strategie der SLK-Kliniken, die Hohenloher Krankenhaus gGmbH schlichtweg auszubluten und deren Patienten abzugreifen für das neue Riesenkrankenhaus in Heilbronn, wurde bestärkt durch die Tatsache, daß im "Eckpunktepapier" der Standort Künzelsau gänzlich entfallen sollte (Nichtmal die "reduzierte" Lösung war noch im Konzept enthalten) und natürlich auch dadurch, daß die SLK-Kliniken konkurrierend ebenfalls Gelder aus dem Landestopf beantragt haben. 
Man erinnert sich: Für Öhringen wurden 50 Mio aus dem Topf beantragt, der etwas mehr als 120 Mio enthält. Es gibt etwa 25 Anträge, die Wahrscheinlichkeit, daß für Öhringen 50 Mio bewilligt werden, dürfte sowieso verschwindend gering sein ... und dann hätte auch Öhringen kein Krankenhaus mehr ... und wer freut sich darüber am allermeisten? Genau: So geht Partnerschaft. Dem Partner das Wasser abgraben. Wir habens gelernt.


Dieser Kreistagsbeschluß war absolut notwendig - eine Partnerschaft war das seit einiger Zeit nämlich nicht mehr: In Heilbronn stehen neuerdings so viele Betten zur Verfügung, daß jedes Bett in der Umgebung für die SLK erlösschmälernd ist.

Inwieweit die Beschlußvorlage des Landrats, das Künzelsauer Krankenhaus zu schließen, über die der Kreisrat im September abgestimmt hat, dem Landrat direkt oder indirekt von den SLK ins Ohr geflüstert wurde, wird sich sicherlich noch herausstellen ... der Verdacht liegt jedenfalls nahe.

Auf jeden Fall ist klar, daß man etwas bewegen kann, wenn man Ausdauer, Sachkunde und einen beweglichen Geist beweist. Und daher großer Dank insbesondere an die BI, aber auch an alle anderen, die sich bisher schon für den Erhalt des Künzelsauer Krankenhauses eingesetzt haben. Ein erster Schritt ist getan - jetzt  kann es weitergehen. 

Man sieht sich. 
Jeden Mittwoch, 18:30, bei der Demonstration! 

Venceremos!

22.01.2017

Wenn der Spambot mal wieder an der Schnapsflasche war ...

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https://plus.google.com/u/0/116654255282044476211/posts/ezWhAuZxNPn

Zum Sonntach ... Service from Hell

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Bei einem frisch gekauften Multimediadingensfernseher war es erstmal nur schwer möglich, das Teil überhaupt ins heimische Netz zu hängen (zum Beispiel, um auf dem zentralen Laufwerk gespeicherte Filme anschauen zu können) und danach nicht möglich, die Verbindung ins Internet (zB um etwas aus einer Mediathek anzuschauen) in vernünftiger Zeit herzustellen. Teils wurde die Seite mit den Apps erst nach bis zu einer Viertelstunde angezeigt. Und danach muß man ja die Mediathek-App noch laden und dann den Film auswählen ...

Also den freundlichen Service kontaktiert und das Problem beschrieben. Insbesondere auch beschrieben, daß die Filme - wenn man denn die Seite mit den Apps und danach die Mediathek-App erstmal geladen hatte - auch ruckelfrei laufen. Mitgeliefert wurden im Lauf des Mailverkehrs Screenshots, die 
  • zeigen, daß der Fernseher Kontakt ins Internet hat und 
  • die verfügbare Bandbreite inhouse dokumentieren. 
Klare Folgerung, also zumindest für einen einigermaßen verständigen Leser: Der Internetzugang funktioniert prinzipiell.
Und spätestens bei der Bemerkung, daß die Filme ruckelfrei laufen, sollte auch ein noch nicht ganz bis in die Tiefen eingelernter Servicemitarbeiter bemerken, daß die eingehende Bandbreite locker ausreicht - klar, bei tatsächlich angelieferten mehr als 100Mbit sollte man sogar mehrere Filme gleichzeitig sehen können. 

Antwort des Service (Warnung, bitte vorher hinsetzen):
Um Ihre Apps und die Mediathek zu laden, benötigen Sie Internet. Erfragen Sie bitte bei Ihrem Anbieter, wie viel Netz bei Ihnen durchkommt.  Bei einer niedriger Leitung dauert es länger, Ihre gewünschten Funktionen zu laden.[Rechtschreibung, Grammatik, Semantik und Syntax wie im Original]
Das mit der niedrigen Leitung fand ich dann schon irgendwie plausibel, aber da die nunmal vom Anbieter unterirdisch verlegt ist, kann ich daran leider wenig bis nichts ändern ... 

Das war nicht die erste Antwort dieser Serviceabteilung, aber bei weitem die Schönste, erklärt sie doch den Kunden vollends zum Idioten. Vorher riet man mir übrigens zu einem 
Netzteilreset
Der geht original so: 
1. Schalten Sie das Gerät aus.
2. Schalten Sie den Netzschalter des Gerätes auf "0".
3. Entfernen Sie alle Anschlusskabel.
4. Ziehen Sie den Netzstecker des Gerätes aus der Steckdose.
5. Halten Sie mehrmals hintereinander die Multifunktionstaste am TV jeweils für ca. 10-15 Sekunden gedrückt.
6. Schließen Sie die Anschlusskabel nach ca. 15 Minuten bitte wieder an. Das Netzkabel des TV schließen Sie im letzten Schritt bitte zum Testen direkt an eine Steckdose an der Wand an.
7. Schalten Sie den Netzschalter des TV wieder auf "I".
8. Nehmen Sie das Gerät wieder in Betrieb.
Testen Sie bitte dann die Funktion des Gerätes erneut.
Macaca fascicularis in Tarutao National Marine Park
Ein Aff. By Rushen; Owner: Thai National Parks [CC BY-SA 2.0], via wikimedia commons
Zum Mitschreiben: Der Idiot von Kunde soll sein Gerät erst stromlos machen (dann kann er schonmal nichts kaputt machen), dann ein paarmal einen Schalter drücken und 15 Minuten warten. Schon fühlt sich der Aff beschäftigt und ist zufrieden.
Danach funktionierts wieder. Oder auch nicht, denn
prüfen Sie bitte auch, ob in den Firewalleinstellungen die Kommunikation des Gerätes über das ICMP-Protokoll blockiert ist. Sollte dies der Fall, geben Sie dieses Protokoll bitte per Firewallregel für das Fernsehgerät frei.
Man sieht: Damals war das Internet offenbar noch vorhanden ... 
 
Dieser Service gehört übrigens zu einem großen Anbieter diverser Elektronikprodukte, der einen großen Discounter als Vertriebskanal nutzt und der einem großen japanischen Hersteller durchaus hochwertiger Elektronikprodukte (die ich seit Jahren mit großer Zufriedenheit über mehrere Gerätegenerationen hinweg nutze) gehört.

Inzwischen kann ich leider diesen Servicefall nicht auf noch bodenloser unsinniges Niveau leiten, denn leider Gott..seidank ist dieses Gerät zwischenzeitlich ein Totalausfall - es läßt sich schlicht und einfach überhaupt nicht mehr einschalten. Vielleicht lags ja am "Netzteilreset". 
Die Garantieabwicklung gestaltet sich ... sagen wir: schleppend.

Mäßige Qualität wie es scheint, oder "mediocre" (ich muß über mich selber schmunzeln, war mir doch tatsächlich der Freudsche Verschreiber "medioncre" unterlaufen. Habs aber grade noch rechtzeitig gemerkt!) wie es im Englischen euphemisierend genannt wird, wenn etwas einfach nur schlecht ist. 


Wir waren jedenfalls heute beim lokalen Fachhandel und haben einen neuen Fernseher gekauft - lief mit gut 3 Minuten Installationsaufwand problemlos. Das komplizierteste war das Einlegen der Batterien in die Fernbedienung - der Batteriefachdeckel war doch ein klein wenig hakelig. 

14.01.2017

Hab ichs nicht gesagt?

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Wie vermutet gab es diese Woche tatsächlich jede Menge interessante Neuigkeiten, die uns auf der Demonstration für das Künzelsauer Krankenhaus und begleitend in der Presse verkündet wurden!


Erstmal ein Brief, in dem Reinhold Würth dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Herrn Karlheinz Börkel, eigentlich sagt, daß er, Würth, sich das Recht herausnimmt, selber zu denken und seine eigene Meinung zu haben und diese auch auszusprechen. Auch wenn diese Meinung dem Herrn Börkel nicht genehm sein sollte. Nach meinem Empfinden ein Abwatschen allererster Klasse - mein herzlicher Dank für diese Worte, zeigt sich doch einmal mehr, welches Verständnis von ihrer Tätigkeit und von demokratischer Meinungsbildung die von uns gewählten "Vertreter" offenbar haben!
 
Und dann natürlich die Aussage, daß die BI und der Landrat endlich an einem Tisch sitzen und miteinander reden. Hat der Landrat endlich begriffen, daß sein Politikstil der Geheimnistuerei aus der zeit gefallen und unangebracht ist? Oder hat er das doch nicht wirklich begriffen und das Gespräch diente etwa nur zum Einlullen? Denn leider sei das Gespräch, so zitiert die Stimme, "inhaltsleer" gewesen. Sehen wir es mal positiv: Immerhin spricht man miteinander!

Weiter wurde noch mitgeteilt, daß ein neuer Geschäftsführer für das Hohenloher Krankenhaus gefunden wurde, was dann kurz darauf auch bestätigt und mit Namen und Gesicht versehen wurde: Jürgen Schopf heißt der Neue und er hat Erfahrung mit der Leitung eines "Doppelkrankenhauses", nämlich in der Südpfalz, wo sein bisheriger Arbeitgeber, Asklepios, die Kliniken in Kandel und Germersheim betreibt. 
Asklepios? ... da klingelt doch was ... genau! Da war vor kurzem eine große Story im SPIEGEL unter der Überschrift "Der kranke Konzern". Und wenn man nach Asklepios googelt, liest man viel  Negatives, unter anderem gerade ganz aktuell von einer Klinikschließung in Lenggries.

In der Stimme wird berichtet, daß die Künzelsauer Ärzte ein eigenes Konzept zur Aufrechterhaltung zumindest eines Belegbetten-Krankenhauses erarbeitet haben. Das ist zwar nicht wirklich der "Erhalt des Künzelsauer Krankenhauses", aber solange die vom Herrn Landrat angekündigten Konzepte weiterhin sein Geheimnis sind, kann man ja über diese Konzepte nicht weiter diskutieren und muß eigene machen ... wie schön wäre es, gemeinsam tragfähige Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen ...

Gänzlich verzwickt wird die Lage dadurch, daß die beantragten Fördergelder aus dem Landestopf plötzlich doch nicht so sicher sind, wie man uns verwaltungsseitig bisher immer vorgegaukelt hat. Von den knapp über 120 Mio im Topf soll Öhringen allein 50 Mio bekommen? Bei knapp 25 Bewerbern? Und daran glaubt ernsthaft jemand? 
Das Thema wurde vor langer Zeit schon einmal auf der Demonstration angesprochen - ohne jede Reaktion der Verwaltung ... der Hohenlohekreis als Wolkenkuckucksheim. 

Ein Wolkenkuckucksheim, das vielleicht gar keines mehr ist, sprechen die Künzelsauer doch demnächst sogar mit dem zuständigen Minister! Und das unter völliger Nichteinhaltung des Dienstwegs!

Tja, es ist Vieles passiert in den letzten Wochen! 

So viel, daß sich am heutigen Samstag die Stimme in Person von Ralf Reichert (dieser Beitrag ist leider "PREMIUM" ... ich würde ihn nicht so nennen) vollends verwirrt und ratlos zeigt und gar nicht mehr weiß, aus welcher Richtung der Wind jetzt weht. Und dabei ist der Wind doch so kalt, daß man sein Mäntelchen braucht ...  
"Verworren" sei die Situation, liest man,  und "50:50" stünden die Chancen. Wobei ... die Chancen für was eigentlich? Hier immerhin meint Reichert, uns endlich aufklären zu müssen, weil von dem, um was es wirklich bei der Abstimmung im Kreistag geht "mancher Künzelsauer womöglich eine ganz andere Vorstellung hat". Lieber Herr Reichert: Erstens sollten Sie Ihre Leser nicht für dumm halten und zweitens ... wenn es denn tatsächlich so sein sollte, wie Sie sagen, woran liegt denn das? Vielleicht daran, daß das Quasimonopolblatt der Region seine Leser nicht wirklich umfassend und tiefgehend über die ganzen Vorgänge und Zusammenhänge unterrichtet hat? 
"Publikumsbeschimpfung" heißt ein Stück von Handke, und genau das betreiben Sie mit Ihrem Kommentar, Herr Reichert!

Ach, wie schön könnte es doch sein, wenn "der Bürger" sich einfach an das halten würde, was ihm wohlwollende Politiker und Presse vorkauen ... aber nein ... müssen diese Querköpfe auch noch selber denken ... man wird wirklich sarkastisch, wenn man den Politikern zuhört und die Zeitung liest.

Venceremos! 

PS: Und wer immer der Überzeugung ist, daß die Kommunikation unserer "Oberen" stets offen, ehrlich und bürgernah ist, den verweise ich auf: 
http://www.buergerinitiative-wir-sind-hk.de/aktuelles/
Man beachte das Datum, das dort genannt ist: März(!) 2016.

09.01.2017

Nicht vergessen: Demonstration am Mittwoch

Nach der Weihnachtspause ist am Mittwoch, 18:30, wieder Demonstration für das Künzelsauer Krankenhaus. 

Schaumamal ... es gibt sicherlich interessante Neuigkeiten, nach dem Wirbel, den die Äußerungen der beiden Bundestagsabgeordneten entfacht haben ...

08.01.2017

Zum Sonntach - Herrgottsbscheißerle

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Neulich im Café ... 
gabs zum Mittagstisch Maultaschen mit irgendeiner vegetarischer Füllung. 

Und es kam, wie es kommen mußte: Am Nebentisch fragte eine Frau die Bedienung, ob die auch vegan seien. Die Bedienung wußte das nicht und fragte an der Theke nach.

Antwort: "Das ist doch egal. Wenn man damit den Herrgott bescheißen kann, dann klappt das auch bei Veganern".

01.01.2017

Hopin the stars know it's time to shine

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Townes van Zandt ist tot. Er starb am 1.Januar 1997.


At my window
Watching the sun go
Hoping the stars know
It's time to shine



Daydreams
Aloft on dark wings
Soft as the sun streams
At days decline

Living is laughing
Dying says nothing at all
Baby and I are laying here
Watching the evening fall

Time flows
Through brave beginnings
And she leaves her endings
Beneath our feet
Walk lightly
Upon their faces
Leave gentle traces
Upon their sleep

Living is dancing
Dying does nothing at all
Baby and I are laying here
Watching the evening fall

Three dimes
Hard luck and good times
Fast lines and low rhymes
Ain't much to say
Feel fine
Feel low and lazy
Feel grey and hazy
Feel far away

Living is sighing
Dying ain't flying so high
Baby and I are lying here
Watching the day go by