13.12.2017

Nächsten Mittwoch ist wieder Demonstration für das Krankenhaus

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Am Mittwoch, den 20.12., ist wieder Demonstration der BI Wir-Sind-HK für den Erhalt des
 

- nein, eigentlich geht es schon gar nicht mehr um den Erhalt des Krankenhausstandortes Künzelsau, es geht genaugenommen um viel mehr, nämlich den bloßen Erhalt einer flächendeckenden Gesundheits-Infrastruktur im gesamten Hohenlohekreis:
  • Wenn man die kolportierten Zahlen anschaut, es wurde schon von einem zu erwartenden Eigenanteil von 80 Millionen für den Neubau in Öhringen gesprochen, dann wird einem Angst und Bang, wie lange der Landrat den Neubauplan überhaupt noch verfolgen kann und wann er vor die Bürger ... pardon: vor den Kreistag und die Presse treten wird und mit allergrößtem Bedauern feststellen wird, daß sich der Hohenlohekreis gar kein Krankenhaus mehr wird leisten können. Oder wollen.  Ich sehe vor meinem innerem Auge, wie man in Mergentheim, Hall und Heilbronn stillvergnügt vor sich hinlächelt und die Zeit für sich arbeiten läßt ...
  • Das Gschwaetz berichtet von alarmierenden Zuständen bei der Notfallrettung, die jedem eine Gänsehaut bescheren müßten - denn jeder könnte jederzeit ein funktionierendes Notfallrettungssystem benötigen! Und auch im verlinkten Beitrag fällt der Name des Landrats - er ist nämlich Präsident des örtlichen DRK, das die Notfallversorgung durchführt. 
  • Die niedergelassenen Ärzte befürchten einen noch gravierenderen Facharztmangel und haben Angst, daß sie für ihre Praxen keinen Nachfolger mehr finden, da der Medizinstandort Hohenlohe für junge Ärzte bald unattraktiv werden wird.
  • Das "medizinische Versorgungszentrum", das uns - von wem wohl? Richtig geraten! - schon so oft versprochen wurde, ist weiterhin nur als Worthülse existent.  
Und all das ist dann die strategische Vorbereitung für eine demographische Struktur, die eine wohnortnahe umfassende medizinische Versorgung zwingend voraussetzt. 

Die Demonstrationen sind also wichtiger denn je! 


Ganz besonders gespannt sind wir natürlich auf die Reaktion der Lokalpresse
Wird sich der Herr Reichert statt zu einer Entgegnung in der Sache wieder zu einem "argumentum ad hominem" hinreißen lassen? 
Und werden wir von demselben Herrn Heer, der sich noch während seiner Veranstaltung im EPYLOG über seiner Meinung nach unangemessene emotionale Wortwahl aufgeregt hat, über "menschenverachtende Hetze" belehren lassen müssen? 

"Menschenverachtend" ist es, wenn man mit den Menschen nicht über ihre elementarsten Bedürfnisse spricht! 

Dabei negiert Heer die Rolle seiner Zeitung und der von ihm geführten Redaktion konsequent: Hätte die Stimme von vornherein recherchiert und ihre Leser umfassend informiert, wie es ihre Pflicht und ihr eigener Anspruch ist, anstatt nur den Dorfbüttel
(oberlehrerhafte Anmerkung: Diese Wortwahl ist angemessen und passend, denn der Büttel ist ja früher mit der Glocke durch die Dörfer gezogen, um die Verlautbarungen der hohen Obrigkeit zu verkünden)
darzustellen, dann hätte vielleicht eine ernsthafte Diskussion in Gang kommen können - eine Diskussion, der die Stimme - auch durch nennen wir es mal selektive Auswahl von Leserbriefen - kreativ aus dem Weg geht. Die Frage nach dem Grund dieses Verhaltens schwebt immer im Hintergrund, wenn man die Hohenloher Zeitung in die Hand nimmt ...


Der Diskussion aus dem Weg geht übrigens auch weiterhin der Landrat ... hatte der mir nicht noch im EPYLOG persönlich in die Hand versprochen, daß er noch "in diesem Herbst" eine umfassende Informationsveranstaltung durchführen würde? 

Der Herbst ist vorbei - der Landrat schweigt weiter. 

Ich hatte es auch nicht anders erwartet. 



Symbolbild: Müll

Die Erhöhung der Müllgebühren scheint schließlich wichtiger. Irgendwann werden wir das sicherlich auch verstehen und ihm wenigstens dafür dankbar sein ...

11.12.2017

27.11.2017

Das Land wird abgehängt

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sagt die Schwäbische Zeitung - und sie ist nicht der Meinung, daß das eine gute Sache ist. Und sie berichtet


Landauf, landab? 


Nein! Ein unbeugsamer Landrat in einem kleinen hohenlohischen Städtchen hört nicht auf, derartigen Kämpfern für elementare Lebensqualität und Entwicklung Widerstand zu leisten! 


So sieht es heute noch aus: 


Uns geht es also gut - und bei uns müßte nicht einmal Infrastruktur geschaffen werden - sie ist nämlich schon da! 

Aber bald wird nach dem Willen des Landrats die Stadt Künzelsau in dieser Statistik  


ein gutes Stück nach oben rücken.

Aber da ja nicht nur in Hohenlohe sondern offenbar "landauf, landab" immer mehr Menschen begreifen, daß Infrastruktur ein wichtiges Argument für die Wohnsitzwahl von Menschen und damit de facto die einzige Grundlage für die Wirtschaftskraft von Kreisen und Gemeinden ist, wird auch unser Landrat irgendwann einmal feststellen, daß er mit seiner "Politik" die steuerzahlenden Mitmenschen und letzendlich auch Firmen anderen Landkreisen mit besserer Infrastruktur geradezu in die Fänge getrieben hat - aber bis dahin wird es für Viele bereits zu spät sein.  
 
Alle Bildzitate sind aus dem Beitrag http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Das-Land-wird-abgehaengt-_arid,10771713.html der Schwäbischen Zeitung, von dem sich die Hohenloher Zeitung übrigens eine Scheibe abschneiden kann, entnommen.

26.11.2017

Zum Sonntach - ein Geschenketipp für Weihnachten

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Ein Trommelset mit allem notwendigen Zubehör: 



Trommeln sollte man überhaupt nur in derartigen Sets verkaufen.

(Da es anderswo dieses Jahr keine Weihnachtsgeschenkeliste mehr gibt, muß ichs halt selber machen 😜)

25.11.2017

Die Bank, bei der der Kunde noch wahrhaft König ist

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Da kommt man abends nach Hause, liest gerade seine Post, da klingelt das Telefon. Der Vorstand der Bank ist höchstpersönlich dran und bedauert sehr, daß man das Girokonto gekündigt habe. Und sagt, daß es da ja noch andere Möglichkeiten gebe und ob er mir nicht vielleicht nochmal ein Angebot machen dürfe.

Symbolbild Bank in blau und orange

Dabei hatte ich doch im Moment gerade den Brief der lokalen Filiale gelesen, der mir freundlich und sachlich mitteilt, daß das Konto wunschgemäß  aufgelöst wird und daß man zum 01.01.18 alles Notwendige genauso wunschgemäß auf mein neues Konto umgestellt habe. 

Und außerdem hatte der Vorstand doch schon einmal die Möglichkeit nicht genutzt, mir bis zu einem bestimmten Termin ein Angebot zu unterbreiten - dieser Termin war lange abgelaufen und die Kündigung hatte ich dann auch zwei Tage nach dem Termin bereits eingeworfen. 

Hatte man mein erstes Schreiben vielleicht einfach nicht ernst genommen? 



Alla guuud ... irgendwie hängt man ja doch an alten  Gewohnheiten ... und so hab ich ihm denn auch gesagt, daß er mir gerne ein Angebot zukommen lassen darf. Gerne auch per mail. 

Und dann kam nach 6 Tagen das Angebot, direkt von der e-mail-Adresse des Vorstands ... 
übrigens in einer mail mit einem verschlüsselten pdf ... und damit man das pdf auch lesen kann, kam eine mail mit dem Passswort gleich hinterher. Da wird sicherheit nicht gerade großgeschrieben, denn so wird jegliche Sicherheit des verwendeten Systems ausgehebelt - ob das verwendete System der fiducia sicher ist, sei dahingestellt, es sendet jedenfalls neben dem Passwort  unzutreffende Information zurück: mir hat es einen falschen Absender der mail genannt ... und sowas im Zeitalter von pgp oder anderen sehr sicheren Verschlüsselungssystemen ...
... und da kam der ganz üble Eindruck auf, daß man mir doch tatsächlich genau das Preismodell unterjubeln wollte angeboten hat, das der ursprünglichen Mitteilung über die Preiserhöhung beigelegen hatte und wegen dessen ich mich zur Beschwerde und anschließenden Kündigung entschlossen hatte ... 

Hatte man meine Schreiben vielleicht nicht verstanden? 


Das konnte ich beim besten Willen nicht glauben und habe daher nochmal nachgefragt: Genau, ich sehe das völlig richtig, man hat mir exakt den ursprünglichen Tarif neu angeboten, bei dem ich teilweise knapp 400% mehr bezahlen müßte ... und wo ich doch schon die 227%  beim "Plus"-Tarif nicht bezahlen wollte.

Wie soll man das nennen? Frech? Dreist? Dumm? Ich bin mir nicht sicher, ich überlege tatsächlich noch ... aber auf jeden Fall ist klargeworden, daß in diesem Hause gerade etwas ganz und gar nicht so läuft, wie man sich das als Kunde und Miteigentümer vorstellt ...

Wie reagiert man darauf? Wahrscheinlich dürfte es das Beste sein, gaaaanz ruhig zu bleiben und einfach nur SO zu machen. Und sich darüber zu freuen, daß der Kontowechsel zur neuen Bank so schnell und so reibungslos funktioniert hat.
Wenn jemand wissen will, welche Bank ich mir ausgewählt habe: Kurzes mail genügt - und ich bekomme selbstverständlich ein sündhaft teures Geschenk für jeden vermittelten Neukunden.    


Nunja, das mit dem "Zuhören", wie es die Werbung der Bank so gerne sagt, scheint man bei der Bank leider nicht verinnerlicht zu haben. Es bleibt abzuwarten, wie das noch weitergeht ...

Auffallend: Das ist ja nicht der einzige aktuelle Fall, wo jemand nicht etwa ideenreich über die eigenen Prozesse nachdenkt, sondern völlig unkreativ einfach versucht, seine Einnahmen zu erhöhen, indem er sich das Geld von quasi Zwangszahlern holt. Nur, daß man in diesem Falle glücklicherweise Alternativen hat, bei den Müllgebühren leider nicht.

Historie: eins, zwei, drei 

24.11.2017

Alte Tante SPD ....

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Irgendwann wird es soweit sein ... dann wird Willy Brandt so arg in seinem Grabe rotieren, daß die große Statue im nach ihm benannten SPD-Haus in Berlin umstürzen und die zum Gruppenfoto versammelten Parteigranden aller Art unter sich begraben wird. 


Es kann eigentlich gar nicht anders kommen. 

Der Abgesang von Eckes Frank ist schon älter, aber immer noch treffend. 


13.11.2017

Da hat die Frau Griesinger aber mal arg danebengegriffen /mit Update

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Heute morgen konnte man unter www.stimme.de folgenden Teaser auf einen Artikel von Frau Barbara Griesinger finden: 

Und man freut sich, von den angepriesenen "Recherchen" der Stimme-Redaktion zu lesen - harte Recherche, das war man ja gerade im Umfeld des Künzelsauer Krankenhauses gar nicht gewohnt. Und dann überkommt einem schon beim Überfliegen des Teasers,  weil die Recherchen offenbar nur auf irgendwas hin deuten, gleich wieder ein ganz ungutes Gefühl. 

Völlig zu Recht, wie ich nach dem Lesen des vollständigen Artikels konstatieren muss: 

Mit dem "deuten darauf hin" fängts an, es geht mit "Sätze, die (...) nicht ausschließen" weiter. Dabei weiß doch jeder, daß bei allen Reden, deren Manuskript veröffentlicht wird, immer das gesprochene Wort gilt. Dann weitere Mutmaßungen, bei denen sich Barbara Griesinger hinter den Worten der Kreisrätin Kircher-Wieland versteckt, wenn sie Kircher-Wielands mit "aus den Reihen der BI" zitiert. Aber vielleicht kamen die "Zwischenrufe" ja gar nicht "aus den Reihen der BI"? Sie könnten genausogut auch "aus den Reihen der regelmäßigen Leser der Hohenloher Zeitung" stammen ... Die Recherche scheint ja diesbezüglich nichts ergeben zu haben - sonst stünde das sicher im Artikel. 

Dann kommen immerhin wörtliche Zitate von Dr.Eckle, in denen er sich energisch dagegen verwahrt, der Urheber von "Zwischenrufen" zu sein - und dann folgt als Cliffhanger der Schlußsatz: 
Dieses "Störfeuer aus dem Hohenlohekreis", so Pauli, habe schließlich dazu geführt, dass der Aufsichtsrat die Reißleine gezogen habe.
Schlußsatz? Ja, wirklich, das ist der Schlußsatz. Das war schon alles. Aber genau hier hätte der Artikel spannend werden und die Recherche beginnen können - das Vorhergehende kann man ja wohl kaum als Recherche bezeichnen. 

Update 15.11.: Eine kurze Internetrecherche ergibt, daß derselbe Landrat Pauli am 16.5.2017 eine Pressemeldung herausgegeben hat, in der davon gesprochen wird, daß Dr.Toth Anfang April selber seine Bewerbung zurückgezogen hätte - ein solcher eklatanter Widerspruch sollte doch für jeden Journalisten irgendetwas zwischen "gefundenem Fressen" und "Elfmeter ohne Torwart" darstellen ...    

Hier hätte man doch so schön eruieren können, WARUM der Aufsichtsrat im Zollernalbkreis die Reißleine gezogen hat. 
 
Wieder mal hat die journalistische Spürnase versagt - bekanntlich nicht zum erstenmal in der Krankenhaus-Geschichte.
  • Lag es nur daran, daß der Kandidat durch die "Zwischenrufe" möglicherweise "verbrannt" war? 
  •  Oder lag es vielleicht daran, daß man im Zollernalbkreis den "Zwischenrufen" nachgegangen ist (haben die etwa wirklich recherchiert?) und daß sich vielleicht Fakten ergeben haben, die dem Aufsichtsrat vorher nicht bekannt waren? 

Und dieser reißerisch aufgemachte Artikel dann am 13.11.2017 als Reaktion auf eine Demonstration vom 17.Mai 2017! Man fragt sich, ob die Stimme tatsächlich ein halbes Jahr gebraucht hat, um ein solches kümmerliches "Recherche"ergebnis schriftlich zu formulieren. Oder ob es vielleicht einen Anlaß gibt, die BI und insbesondere Dr.Eckle ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt mit Schmutz zu bewerfen - denn auf nichts anderes läuft der Artikel hinaus. 

Nun wir werden sehen, am Mittwoch ist ja wieder Demonstration - und diesmal hat die Stimme Öl ins Feuer gegossen! Aber wie schon einmal bedauernd festgestellt: ich kann ja die Stimme nicht kündigen ... 

... und tschüß ...

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Tja, da werben die im Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken zusammengeschlossenen lokalen Genossenschaftsbanken sinngemäß mit folgendem Spruch: 

Unser Leitgedanke lautet deshalb nicht "Wir müssen reden" sondern "Wir wollen zuhören".
Nur die hiesige scheint diese Werbeaussage, die man auch am hiesigen Geldautomaten lesen kann, nicht zu beherzigen. 
Denn die fragt gar nicht, was der Kunde (und Anteilseigner) will. Das erleichtert das Leben ungemein, denn dann muß sie auch nicht zuhören. 
Die muß nichtmal reden - nein, die schickt Ihren Kunden (und Anteilseignern) einfach einen Brief, in dem sie grade mal so eine Preiserhöhung von mehr als 220% ohne eine Verbesserung der Leistung verkündet. Peinlich, daß der Vorstandsvorsitzende dieses genossenschaftlichen Instituts es nicht einmal für nötig hält, diesen wichtigen Brief mit dieser horrenden Preiserhöhung selber zu unterschreiben - nein, das müssen ein Prokurist und der Filialleiter dem Kunden (und Anteilseigner) klarmachen. "Kommunikative Defizite" oder "fehlendes Rückgrat"?

Die Frage, ob der Kunde (und Anteilseigner) die vielen Möglichkeiten, die die Bank einem anbietet, überhaupt nutzen WILL, wird gar nicht gestellt. Es wird einfach so getan, als würde er das tun. Auch bei Kunden (und Anteilseignern), die damals[tm] ganz bewußt ein "No-frills"-Konto namens VR-GiroDirekt eröffnet hatten und die auch heute noch gar nichts anderes wollen und benötigen. Nein, man schert einfach alle Kunden (und Anteilseigner) über einen Kamm und schert sich einen feuchten Kehricht um deren wirkliche Interessen. 

Wir wollen halt nicht zuhören


Und das, obwohl doch schon 2013 selbst das fiducia-Magazin für Bankvorstände  lehrt, daß das Zuhören und das Eingehen auf die Wünsche und Anforderungen des Kunden geradezu das A&O im Umgang mit dem "mächtigen" Kunden ist! 

Aber - so das freundliche Angebot: Man habe ja die kundenfreundliche Möglichkeit, das Girokonto kurzfristig oder sogar fristlos zum 31.12.2017 zu kündigen.  

Nun, es gibt heutzutage Anbieter, bei denen so ein Kontowechsel gar kein Problem mehr darstellt - das geht sozusagen alles über Nacht und automatisch. Alle notwendigen Kontakte werden ermittelt und nach Bestätigung durch den Neukunden informiert und mit ganz geringem Vorlauf ist so ein Kontowechsel heutzutage über die Bühne gebracht. 
Es ist also gar kein Problem mehr, das freundliche Angebot anzunehmen - vielleicht ist die Führung unserer hiesigen Bank ja tatsächlich überzeugt davon, daß ein paar Wochen Vorlauf nicht ausreichen und die Kunden (und Anteilseigner) daher eine Preiserhöhung um mehr als 220% einfach so hinnehmen. 
Mag das daran liegen, daß der verbundinterne Dienstleister möglicherweise nicht so schlagkräftig ist wie andere FinTech-Anbieter? Dieser verbundinterne Anbieter hat es ja bisher nicht einmal geschafft, eine sichere App für die Windows-Umgebung bereitzustellen, wo doch eine Redensart besagt, daß der Browser dem Feind gehört ...

fair? naja
Nun gut, langer Rede, kurzer Sinn: Liebe Genossen, da habt Ihr einen langjährigen Kunden (und Genossen) derart verprellt, daß er Euer freundliches Angebot zur kurzfristigen Kündigung gerne annimmt - weil er sich nicht als Kunde und Anteilseigner wertgeschätzt fühlt. Eine Preiserhöhung um mehr als 227% ist das Wort "fair", mit dem für das VR-Giro-Plus geworben wird, nicht wert. 
Der neue Anbieter freut sich sicherlich.


Dafür bekommt man aber auch für jeden Kleingewinn beim Gewinnsparen eine Gewinnbenachrichtigung zugeschickt, die regelmäßig bereits wenige Tage nach dem Gewinn per Post eintrudelt ... statt die Kunden (und Anteilseigner) mit einer Preiserhöhung um mehr als 220% zu belasten und zu belästigen, sollte man vielleicht lieber mal an den internen Prozessen arbeiten. 


... und tschüß ... das freundliche Angebot war dann einfach zu verlockend.


PS: Erschreckend ist, daß (mutmaßlich, denn man weiß es beim besten Willen nicht) auf ein Schreiben an den Vorstand ein Brief zurückkommt, der nur meine Adresse, aber sonst keinerlei Anschreiben, keinerlei Text, keinen Bezug auf irgendwas, keine  Unterschrift, einfach gar nichts enthält - außer der Adresse ein leeres Blatt Bankbriefpapier. Nur der obige Flyer über das Kontomodell lag bei - von dem der Vorstand allerdings aus dem Anschreiben schon wußte, daß ich diesen Flyer schon kenne. 

Ja, was sind denn das für neue Sitten?
Geht man neuerdings so mit Kunden (und Anteilseignern) um? 

09.11.2017

Remember, remember, the 9th of November ...

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Was ist nicht alles am 09.November passiert ...

Und ausgerechnet am 09.November, dem Tag der Pogromnacht, wo aus rassistischen Motiven jüdische Gebäude in Brand gesteckt wurden, verurteilt ein Richter in Heilbronn zwei Menschen, die aus rassistischen Motiven ein (zum Glück noch nicht bewohntes) Flüchtlingsheim angesteckt haben, zu mehrjährigen Haftstrafen.

Ein schönes Symbol, wenns denn bewußt terminiert war.

Bericht der STIMME

31.10.2017

UPDATE: Die Bank will nur Dein Bestes /2

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... systemrelevant ...
Immerhin hat der örtliche Filialleiter auf Nachfrage doch recht schnell reagiert und mir ein anderes Kostenmodell, das den schönen Namen "Plus" trägt, zukommen lassen, ein All-inclusive-Paket sozusagen. 

Das bringt mir fast aufs Haar genau genau das, was ich bisher habe, und zwar zu einem Preis von nur 9€ im Monat - geradezu ein Schnäppchen, kostet das doch für fast identische Leistung nicht einmal ganz das Dreieieinhalbfache von dem, was ich heute bezahle. Sondern nur eine Preissteigerung um 227% - ein Preismodell  
"Plus 227%" 

Dank, Dank, Dank, für so ein großherziges Angebot. 

Nicht daß der neue Besen in der Vorstandsetage die kleine RaiBa auf systemrelevantes Weltniveau bringen will?

Aber da geht sicher noch mehr: Wie wäre es mit umsatzabhängigen Gebühren? Einfach pro Transaktion 1% in die Kasse der Bank ...

Ich glaube, ich rufe mal bei Dirk Nowitzki an ...

PS: nur "fast" identisch ist die Leistung deshalb, weil der Ausdruck von Kontenauszügen jetzt auch was kosten soll. Oder ich hole die mir elektronisch ab - aber dann kostet mich der Ausdruck daheim natürlich auch wieder was ... ja, die sind schon sehr erfinderisch.

30.10.2017

Die Bank will nur Dein Bestes ... Dein Geld

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Ich weiß jetzt, warum die Banken die Abschaffung des Bargelds in die Diskussion bringen - weil sie sich dann noch viel besser an den Konten ihrer Kunden bedienen können! 

Vor vielen vielen Jahren habe ich bei einem Umzug meine Konten bei einem örtlichen genossenschaftlichen Institut eingerichtet - damals war zum Girokonto alles kostenlos, Homebanking war was ganz Neues und Revolutionäres und generell war die Kostenloskultur sowieso en vogue. Und es war ja auch wirklich genug Geschäft rund um das Girokonto zu machen: Da mal ein Bausparverträgle, vielleicht noch ein kleiner Hypothekenkredit, an Überziehungszinsen verdient das Institut sowieso und schließlich lagen ja auch noch die genossenschaftlichen Versicherungsgesellschaften und die UNION Investment auf der Lauer .... aber mir war es schon wichtig, eine lokal engagiertes Institut zu haben. Und so wurde ich dann auch Genosse bei einem der örtlichen genossenschaftlichen Institute. 

Vor einigen Jahren wurde dann ein Bezahlmodell eingeführt, all das, was vorher umsonst war, kostete jetzt 8,25€ pro Quartal. Das führte zwar zu einer gewissen Unzufriedenheit, aber das Bauchgrimmen hielt sich in Grenzen - schließlich nutzte ich die zusätzlichen Kostentreiber wie Scheckeinreichung  (das kann man selbst einer Versicherung klarmachen, daß man keinen Scheck will) oder Bartransaktionen so gut wie nicht.Und 2,75€ pro Monat, das kann man verschmerzen, da lohnt sich das Nachdenken über einen Kontenwechsel noch nicht wirklich. 

Aber was jetzt kommt, empfinde ich als sehr dreist: 


Der "Monatsbeitrag" soll von 2,75€ auf 4,00€ erhöht werden, das ist in der Tat schon eine
Preiserhöhung um knapp 45%!  
Aber das ist noch nicht alles: Es kommen auf jede einzelne Transaktion (außer für 4 Barauszahlungen - die dann aber auch am Schalter gemacht werden können - pro Monat) weitere Kosten auf mich zu! 


  • Zahle ich bei Aldi mit Karte, dann bezahle ich über den Preis sowieso schon die Gebühr, die ALDI für das Bezahlsystem entrichtet - aber mich soll das zusätzlich 20ct pro Buchung extra kosten.
  • Überweist mein Chef mir das Gehalt, soll ich künftig 20ct dafür bezahlen.  
  • Überweist die Bank mir die Zinsen ... behält sie auch dafür gleich mal 20ct ein.   
  • Ich verkaufe etwas bei ebay - und die Bank ist wieder mit 20ct am Erlös beteiligt.   
  • Der Kleingewinn beim Gewinnsparen reduziert sich von 5€ auf 4,80€  (und dafür senden die mir bisher auch noch eine Gewinnbenachrichtigung per normaler Post, die dann 2 Tage nach dem Geld bei mir eintrifft ...)
  • Ziehen mein Stromanbieter, mein Handyanbieter, mein Festnetzanbieter, mein Gaslieferant und mein Diesellieferant ihre monatlichen Beträge ein - dann ist schon wieder insgesamt 1€  beim Teufel bei der Bank.
Bei 25 derartiger Buchungen sind das 5€ im Monat, bei 50 macht das einen ganzen Zehner pro Monat aus - im Jahr also eine dreistellige Summe! 
Aber es ist nicht alles schlecht: Es kostet nämlich nicht alles 20ct - nein, wenn ich eine Rechnung per Homebanking bezahle, kostet das nur 10ct. 

Also zusammengerechnet: Heute zahle ich pro Monat 2,75€.
Ab 1.Januar soll ich -wenn ich mit 50 Buchungen pro Monat rechne- knapp 14€ zahlen. Das ist dann eine Preiserhöhung für die fast identische Leistung von sage und schreibe 
mehr als 400% (in Worten: vierhundert, echt jetzt)
Unfaßbar. Nun gut, der Mensch kann sich ja beschränken ...beschränkte ich mich also auf 25 Buchungen, zB indem ich die Kreditkarte nutze, die nur eine Abbuchung im Monat macht, dann wäre das eine Preiserhöhung um "nur" etwas über 200% - das ist ja dann fast noch erträglich. 

Der Filialleiter möchte mir auf meinen Hinweis, daß er Kunden verlieren könnte, ein Angebot mit einem anderen Modell machen (von dieser Möglichkeit habe ich in der Mitteilung über das Preismodell nichts gefunden - oder ich habe es in meinem Schockzustand einfach überlesen) - ich bin gespannt ... aber nicht wirklich hoffungsvoll. 

Würde mich jemand fragen, ob ich mit der Gesamtsituation unzufrieden bin, würde ich das bejahen. 

Ich werde also die beiden Feiertage zum Preisvergleich von Internet- und sonstigen Instituten nutzen, damit ich das Angebot des Filialleiters, das hoffentlich umgehend kommen wird, im Marktumfeld auch richtig einschätzen kann. Denn JETZT lohnt es sich wirklich, sich umzuschauen.

Und das ist dann die Bank, die laut Eigenwerbung zuhören will ...

DAS MERK ICH MIR.


PS: nur "fast" identisch ist die Leistung deshalb, weil der Ausdruck von Kontenauszügen jetzt auch was kosten soll. Oder ich hole die mir elektronsich ab - aber dann kostet mich der Ausdruck daheim natürlich auch wieder was ... ja, die sind schon sehr erfinderisch. Ob das unter anderem daran liegt, daß kürzlich erst ein neuer Vorstand ins Amt eingeführt wurde?

Update 31.10.2017

28.10.2017

Du hasts geschafft, ...

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Symbolbild


... wenn Dir als "Zugezogener" der Bürgermeister eine Grabstätte auf dem alten Teil des Dorffriedhofs anbietet ... 

23.10.2017

Da wär ich gern dabeigewesen

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Ich habe schon beim Lesen gelacht: 


Quelle

... und dann hol ich aus der Truhe meine Eurythmieschuhe und bewege mich sehr elegant
[Funny van Dannen]

 

07.10.2017

Herbst an der Straße

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Zitat: "Ja, einfach mal die Gelegenheit nutzen, anhalten und etwas anschauen, was einem sonst nie auffällt."


01.10.2017

Zum Sonntach

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Eine Karte der öffentlichen Fernsprecher in Deutschland: 

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/40/oeffentliche-telefone-deutschlandkarte

Das wär doch mal eine sinnvolle Handy-App - kann ja immer mal vorkommen, daß man dringend telefonieren muß ...

29.09.2017

Auf der Suche nach den verlorenen Blogs

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21.09.2017

Gerichtstermin am 09.November

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Und vielleicht sogar die Urteilsverkündung? 

Für Leute, die -zumindest haben sie das laut Zeitung gestanden- ein Flüchtlingsheim angezündet  haben ... 

Chapeau, hohes Gericht! Aber sowas von!

Quelle: Heilbronner Stimme

20.09.2017

Nur noch ein paar Tage ...

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... dann kann man endlich wieder durch die Straßen gehen, ohne von diesen Plakaten mit dümmlichen und nichtssagenden Parteienslogans belästigt zu werden. 

Wie dümmlich und nichtssagend dieser Wahlkampf wirklich ist, zeigt dieses Lied: 



19.09.2017

Übersetzungsprogramme im Netz

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Ich habe den folgenden Text 

In 16 years, things have changed dramatically. America’s current president has demonized Islam, spreading false rumors about Muslims celebrating in response to 9/11, openly accusing Syrian refugees of being terrorists, and making one of his main policy priorities the curtailing of immigration from certain Muslim-majority countries.
durch die beiden Übersetzungsprogramme www.deepl.com und den google translator gejagt. 
Das Ergebnis ist deutlich: 

In 16 Jahren haben sich die Dinge dramatisch verändert. Amerikas derzeitiger Präsident hat den Islam verteufelt, falsche Gerüchte verbreitet, dass Muslime als Reaktion auf den 11. September feiern, syrische Flüchtlinge öffentlich beschuldigt werden, Terroristen zu sein, und eine seiner wichtigsten Prioritäten in der Politik gesetzt, die Einwanderung aus bestimmten muslimischen Mehrheitsländern einzudämmen.

 vs. 
In 16 Jahren haben sich die Dinge dramatisch verändert. Aktueller Präsident Amerikas hat Islam dämonisiert, Verbreitung falscher Gerüchte über Muslime feiern als Reaktion auf 9/11, offen beschuldigt syrische Flüchtlinge von Terroristen, und machen eine seiner wichtigsten politischen Prioritäten der Einschränkung der Einwanderung aus bestimmten Mehrheitlich muslimischen Ländern.

Das erste ist deepl, das zweite ist google - man könnte auch sagen: Das erste ist deutsch, das zweite nicht ganz deutsch. 
Da fällt google in diesem willkürlichen Beispiel aber stark ab.

18.09.2017

Hinweis: Am Mittwoch ist wieder Demonstration fürs Krankenhaus

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Da unser Landrat und der Geschäftsführer der Hohenloher Krankenhaus gGmbH es ja noch immer nicht geschafft haben, auch nur den Ansatz eines Konzepts für eine auch nur annähernd zufriedenstellende medizinische Versorgung vorzuweisen, bleibt es wichtig, daß wir uns weiterhin zeigen und weiterhin für unsere Gesundheit kämpfen. Es müßte ja ganz im Sinne des Landrats sein, wenn wir öfter mal an die frische Luft gehen ... dazu noch ein Apfel mehr am Tag und alles wird bekanntlich gut ...

09.09.2017

Neulich ... am Wahlkampfstand der SPD ...

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... einen SPD-Wahlkämpfer getroffen, der sowohl "Willy Brandt" als auch "Che Guevara" fehlerfrei aussprechen konnte ...