28.12.2016

Auf ein Neues: telefonica / o2 / blau /

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Weil eine große Elektromarktkette mit "Ich bin doch nicht blöd" wirbt, darf telefonica (in Form der Marke blau.de) schon allein aus diesem Grund diesen Slogan natürlich nicht verwenden. Ich glaube, es würde auch andersgeartete Einsprüche aus allen Ecken hageln, wenn sie es täten ...

Nachdem man mir jetzt auf meine eingeschriebene Beschwerde an den Vorstand einen langen Brief  (ja, ebenfalls per echter Post. Die scheinen ihrer eigenen Elektropost nicht zu vertrauen) zurückgeschickt hat,
Inhalt verkürzt, böswillig zugespitzt & sinngemäß: Ja, das mag sein, daß Sie im Moment weder UMTS noch LTE bekommen, das liegt halt an unserer Verbesserung. Wir schalten die Netze zusammen. Und wir haben gerade soviel Dreck am Stecken Scheiße am Hals  zu tun, da können wir nicht auch noch eine Kompensatiuon anbieten. Rufnummernmitnahme kostet Sie 24,95€, wir wollen ja auch noch profitieren, wenn Sie uns verlassen.
hatte ich die Faxen endgültig dick. Auf die letzten 2 Monate telefonica wollte ich dann vollends verzichten. Also neuen Provider angerufen: "Das geht alles recht schnell, nur wenn sie die Rufnummer auch sofort auf uns umschalten wollen, dann müssen Sie bei telefonica die Portierungsfreigabe anfordern, dann ist das kein Problem." 

Der arme Servicemann glaubt noch an das Gute in telefonica ... 

Aber wie fordert man bei diesem Unternehmen die Portierungsfreigabe an? Telefon haben die ja nicht. Fax scheinbar auch nicht. Oder email? Nein. Einschreiben mit Rückschein an den Vorstandsvorsitzenden? Klappt, aber sie bieten ja auch einen Chat an ... über Stunden nur die folgende Meldung: 




Irgendwie habe ich dann (das Internet vergißt fast nichts und sie haben bei der Kappung jeglicher Kundenkommunikation Löcher offengelassen. Kurz und gut: Die haben noch ein eingeschaltetes Fax.) eine Faxnummer herausgekriegt. Innerhalb von 2 Stunden kam dann auch die Bestätigung der Portierungsfreigabe, nur sollte die Portierung plötzlich 29,95€ kosten. 

Na, egal: Ich hab die Faxen von telefonica dick. Wenn man mir 29,95 in Rechnung stellen sollte, dann wird telefonica meinen Anwalt finanziell unterstützen. Der will ja auch leben ... ich werde den Verdacht nicht los, daß sich derzeit viele Anwälte über telefonica freuen.

Der neue Provider hat mir soeben mitgeteilt, ab wann ich über ihn mit der alten Nummer telefonieren kann ... dauert nicht mehr lange ... ischfreumischdrauf.  

Aber Hauptsache, Allessio gehts...  telefonica hat eine schmucke Hauptstadtrepräsentanz. Da freut man sich als Leiderimmernoch- Kunde doch doppelt darüber, daß wenigstens deren Innenarchitekt funktioniert, wenn schon die System- und Netzarchitekten nicht funktionieren.

PS: Inzwischen zeigt der chat von blau übrigens folgendes Bild: 


Kein großer Unterschied ...


22.12.2016

Ein Vierteljahr Demonstration - ich glaube, es bewegt sich was ...

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Zur letzten Demonstration FÜR das Krankenhaus in Künzelsau im Jahr 2016 hatten sich hochkarätige Redner angesagt: Die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD, Christian von Stetten und Annette Sawade. 



Und was sie zu sagen hatten, war alles andere als langweilig: 
Christian von Stetten will bei der nächsten Kreistagssitzung einen Antrag zur Auflösung des Vertrags über die Zusammenarbeit mit den SLK stellen, falls dieser nicht, wie von ihm erwartet, ohnehin gestellt wird. Und wie war das noch mit der Verlegung der Stroke-Unit? Der Kreistag hätte dafür gar kein Mandat erteilt? Oder was habe ich da falsch verstanden? 

Und auf Bundesebene, so verstehe ich Annette Sawade, soll es wohl 2017 ebenfalls Fördertöpfe geben - nicht etwa zur Schließung von kleinen Krankenhäusern, sondern gerade zum Erhalt kleiner Krankenhäuser und damit dem Erhalt einer guten medizinischen Grundlagenversorgung im ländlichen Raum. Dr.Eckle hatte ja bei den vorherigen Demonstrationen schon festgestellt, daß hier eine Diskrepanz zwischen den Zielen auf Bundesebene und dem Handeln im Hohenlohekreis festzustellen ist.   

Es verwundert mich jetzt, daß unserem Landrat dieses gar nicht bekannt gewesen zu sein scheint: Es waren ihm doch sonst allerlei Anforderungen der Zukunft bekannt, die noch gar nicht beschlossen sind und denen er in vorauseilendem Gehorsam schon mal folgen will. Man wird halt nicht schlau aus dem Mann. Wie denn auch, er redet ja nicht mit uns. 

Ich glaube, es waren jetzt 13 Demonstrationen. Und wir haben etwas bewegt: 
  • Das Thema wird wahr- und ernstgenommen - die Reaktion der nichteinbezogenen Menschen auf die einschneidenden Handlungen der Politiker ist überwältigend!
  • Die generelle Wichtigkeit des Themas - Künzelsau ist ja kein Einzelfall, sondern nur ein weiteres Beispiel (siehe unten) - ist offenbar auch in der Bundespolitik angekommen. 
  • Die örtliche Wirtschaft hat das Thema lokale Gesundheitsversorgung als strategisch wichtiges Thema für die ökonomische Entwicklung der Region erkannt und medlet sich zu Wort. 

Ohne Parteipolitik funktioniert in unserer Demokratie nichts, daher ist es wichtig, daß auch die Parteivertreter bei den Demonstrationen anwesend und aktiv sind! 
Das Entscheidende ist aber, daß die Menschen, die regelmäßig gemeinsam demonstriert haben, für eine Sache zusammenstehen, und das über alle politischen Richtungen und Parteien hinweg! Und das läßt mich hoffen, daß hier über das Thema Krankenhaus eine Basis entsteht für lokales und regionales politisches Handeln, ein Gestalten der Stadt und der Region, das von den betroffenen Menschen ausgeht, nicht von Parteien. Einfach nur Politik, wie sie dem Grunde nach sein soll: Von Menschen, mit Menschen, für Menschen.   

In diesem Sinne
Venceremos!

P.S. Lesetipps zum Stöbern und Weitersuchen:
  • Wer beispielhaft nachlesen möchte, wie es in Großkliniken zugeht, die nur noch den Renditezwängen mehr oder weniger anonymer "Investoren" gehorchen müssen, dem empfehle ich den Spiegel von dieser Woche. So eine Geschichte ist beim SPIEGEL oft nur ein Anfang - auf weitergehende Recherchen des SPIEGEL zum Thema Krankenhauslandschaft bin ich mal gespannt ... wer weiß ...
  • Und wen es interessiert, mit welch harten Bandagen Verwaltungen um die Schließung von Kliniken und die Errichtung von Großkliniken kämpfen: In Aurich (Ostfriesland) gehts gerade ganz hart zur Sache: Da wird sogar "von amtlicher Seite" ein Bürgerbegehren gegen ein Bürgerbegehren initiiert. Da fragt man sich wirklich: Cui Bono? Und man fragt sich, ob es bei uns auch soweit kommen muß.
  • Und zu guter Letzt natürlich die STIMME.

15.12.2016

Man kann nicht nicht kommunizieren

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Ich hatte ja letztens geschrieben, daß ich noch auf Antwort des Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb warte - zwischenzeitlich habe ich eine Rückmeldung, nicht etwa durch eine kurze e-mail oder einen Verweis auf eine Pressemitteilung, sondern in einem intensiven und langen Telefonat - dafür Danke! 


Den einen oder anderen Gesprächsstrang möchte ich verkürzt, aber immerhin sinngemäß wiedergeben: 

Natürlich beklagte auch von Eyb die Schärfe und Emotion, die in die Diskussion geraten ist. 

Ich hingegen kann diese Emotion durchaus nachvollziehen: Wenn "die Politik" im "alten Stil" und in quasi hochherrschaftlicher Manier ohne jegliche Beteiligung der Bürger über deren elementarstes Grundbedürfnis, die Gesundheit, entscheidet, dann wird der Mensch emotional. 
Es gibt doch so viele gelungene Beispiele, wie man Bürger in derartige Entscheidungen einbeziehen und sie auch an der Gestaltung beteiligen kann (und granatenmäßig mißlungene Beispiele, aus denen man wenigstens gelernt haben könnte, wie man es NICHT macht, gibt es auch. Und die sehen sehr gerne so ähnlich aus  wie das, was wir gerade im Wortsinne am eigenen Leib erleben.). Einbeziehung der Bürger, der Betroffenen, was ist das? Das ist in diesem Falle überhaupt nicht geschehen. Politik aus dem Elfenbeinturm ist das und so eine Politik widerspricht allem, was die Schule unseren Kindern über eine lebendige Demokratie beibringen soll. 
Die Schärfe wurde ja nicht zuletzt auch durch einige Äußerungen aus "der Politik" angefacht (wenn jemand mit dem Strafrecht droht, dann frage ich mich schon das eine oder andere) - auch hier ist mir ein wenig Emotion durchaus verständlich und lieb.

Ich gehe sogar einen Schritt weiter: Ich befürworte eine gewisse Emotion - sie ist nämlich menschlich. Damit kann ich umgehen. Besser umgehen jedenfalls als mit sich als besonders cool darstellenden und (gefühls)kalt agierenden Menschen! 

von Eyb  zeigte sich weiterhin überzeugt, daß durch das Konzept "Medizinisches Zentrum" eine gute medizinische Versorgung in und um Künzelsau auf lange Sicht gewährleistet ist. 

Wenn die lange Sicht nicht mal wieder ungefähr ein halbes Jahr sein wird - strategische Konzepte haben bei unseren Entscheidungsträgern bekanntlich ein kurzes Ablaufdatum.
Beim "Medizinzentrum" wurden wir definitiv nicht einig. Erstens ist ja das Konzept des Medizinzentrums (zumindest mir) noch gar nicht bekannt. Zweitens haben schon mehrere Ärzte klargestellt, daß sie ohne Belegbetten (die das Vorhandensein eines Krankenhauses voraussetzen) ihre Praxen in Künzelsau nicht mehr sinnvoll betreiben können. Es ist auch eine schöne Sache, wenn man bei einem kranken Angehörigen oder Freund mal eben nach der Arbeit kurz vorbeischauen kann - mal schnell nach Heilbronn ... das geht nicht. Jeder Arzt wird bestätigen, welchen Einfluß solche Faktoren auf die Genesungsdauer haben!
Eine reine "Pflasterstation" brauchen wir nicht - wir brauchen eine kompetente und vielseitige medizinische 24-Stunden-Versorgung in und für die Stadt Künzelsau und die Umgebung!



Daß das Vorhandensein eines Krankenhauses eine wichtige Voraussetzung dafür ist, daß Menschen überhaupt nach Künzelsau ziehen, habe ich im Telefonat noch betont - und das hat die gestern verlesene (und damit verlasse ich das Telefonat auch) Stellungnahme der BERNER-Geschäftsleitung nochmals klargemacht:  
Bei der bekannten demographischen Entwicklung muß man sich in einem größeren ökonomischen Zusammenhang Gedanken machen, ob die kurzfristigen Einsparungen, die man durch die Schließung des Krankenhauses erzielen möchte (ach je, da fällt mir auf: Nicht einmal, daß der Verlust wegfällt, wenn man die Patienten zukünftig in Öhringen behandelt, wurde bisher auch nur ansatzweise glaubhaft gemacht. Es hat schon etwas trauriges, das Kommunikationsverhalten der von "uns" gewählten Politiker), nicht langfristig viel teurer bezahlt werden - nur mal so im größeren Zusammenhang dahingefragt: Wie lange wird Künzelsau noch Hochschulstandort sein (Man lese hierzu den Beitrag in der ZEIT)? Und wenn die hiesigen Unternehmen dann noch größere Schwierigkeiten bekommen werden, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, dann wird das in naheliegender Konsequenz - Investitionen werden nicht mehr "daheim" getätigt - der Hohenlohekreis zu spüren bekommen ... und das wird dann arg teuer. Und dann wills wieder keiner gewesen sein. 
Aber bis zu diesen Konsequenzen ist es ja noch weit und die heute beteiligten Entscheider sind bis dahin im Ruhestand oder wähnen sich vielleicht weit weg in weitaus höheren Ämtern.

Es haben auf den Demonstrationen schon Mandatsträger von mehreren Parteien gesprochen - mir ist allerdings ausgerechnet von der CDU, für die ja Arnulf von Eyb im Landtag sitzt und der auch der Landrat angehört, keiner in Erinnerung geblieben (Man belehre mich eines Besseren).
Vielleicht liegt genau da ja eines der Probleme, die wir gerade in der politischen Kommunikation haben. Man kann nicht nicht kommunizieren. Auch ein Politiker, der die ganze Zeit auf den Boden starrt, teilt etwas mit.

Venceremos. 

P.S: Das da hat mit dem Künzelsauer Schlamassel ganz gewiß nichts zu tun. Wenn man sowas liest, dann kann da schon einmal ein ganz klein wenig Sarkasmus aufkommen, oder?

09.12.2016

Erhard Eppler zum Neuzigsten

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Aus einer Zeit, wo die SPD noch sozialdemokratisch war (ja, liebe Kinder, das gabs mal, ist aber schon 40 Jahre her), stammt Erhard Eppler, der heute 90 Jahre alt wird. 

Der SWR hat daher heute am Nachmittag, wo es kaum einer mitkriegt, einen Film mit ihm und über ihn gezeigt: 
www.ardmediathek.de/tv/Einer-von-hier-Erhard-Eppler/Einer-von-hier-Erhard-Eppler/SWR-Fernsehen/Video

Möge er uns noch lange erhalten bleiben und uns vielleicht noch das ein oder andere Buch schenken (ich würds auch bezahlen 😉) oder den ein oder anderen Zeitungsbeitrag schreiben. 

Lesetipp: Privatisierung der politischen Moral, bei Suhrkamp

Da fehlt doch was .... / update

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Innerhalb von 2 Tagen kam Antwort. 
Mit schwäbischen Gepflogenheiten ist unitymedia nicht vertraut: Die gäbet 25.

07.12.2016

Es ist noch lange nicht die Zeit, wo nur noch Beten hilft!

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Auch wenn eine Teilnehmerin der Demonstration wohl dieser Meinung war und unbedingt ein Vaterunser loswerden mußte.



Nein, nein, solange die Feuerwehr noch ausrückt, ist auch noch etwas zu retten - die Feuerwehr war in voller Montur und vielen Feuerwehrleuten zur Demonstration für das Krankenhaus erschienen. Und was sie da so alles erfahren durfte: 

Unser nicht grundlos vielgeliebtschmähter Dr.Toth, mit dessen Namen man so herrliche Wortspiele machen konnte, wird uns bald verlassen. Er sei ab demnächst nur noch für die Altenpflege und nicht mehr für das Krankenhaus zuständig. 
Das hört sich nach guter Nachricht an. Aber nein, er wird ersetzt durch einen Geschäftsführer, der von einer Beratungsfirma kommt, die genaugenommen für den gesamten Schlamassel verantwortlich ist. Nun wird sich herausstellen, ob das alte Sprichwort "s kummt nix bessres nooch" stimmt. Ein "Abwickler" war mein erster Gedanke - und kurz danach sprach auch Dr.Eckle dieses Wort aus.

Sollte es so weit sein, daß wir Teer und Federn für Herrn Dr.Neth bereitstellen müssen?    

Wirklich hochinteressant waren die Fragen, die recht beiläufig gestellt wurden und die bei einigen völlig untergegangen zu sein scheinen: Ob denn die immer als Argument herangezogene Finanzmisere des Krankenhauses überhaupt real sei oder ob sie durch buchhalterische Tricks künstlich herbeigeführt worden sie? Hochbrisante Fragen waren das, die sicherlich nicht einfach so ins Blaue hinein formuliert wurden. Nun, ich werde die Federn der Weihnachtsgans vorsichtshalber aufheben. Sie könnten noch zur Anwendung kommen. 

Vermißt wurden unsere Volksvertreter der CDU, die sich weiterhin nicht sehen ließen. Auf Antwort auf meine Anfrage an Herrn von Eyb, ob seine damalige Stellungnahme, nach der er voll hinter der Entscheidung zur Schließung steht, auch nach den Faktenchecks (die ja deutlich genug ergaben, daß Dr.Neths "Argumente" nur Luftnummern sind) immer noch gilt und ob er weiterhin hinter Dr.Neth steht, warte ich noch. Er ist sicherlich vielbeschäftigt derzeit. 

Denn es bleibt nur der Hohn von den Oberen auf ihrem Thron


Genauso vielbeschäftigt wie auch der Landrat Dr.Neth, der jetzt  langsam aber sicher seine offenen Briefe abarbeitet. Jede Woche kann eine neue Antwort verlesen werden, das gibt Hoffnung, daß er bis Weihnachten fertig ist. Allerdings sind seine Antworten eher inhaltsleer - aus seinen Schreiben spricht vor allem Eines: 

die Arroganz der Macht

 

Tja, da ist wohl jemand am Werk, der sich selbst vor einer großen Karriere stehen sieht, na schaumamal. Ich würde mich nicht wundern, wenn er von seiner Partei bald fallengelassen würde, wie eine heiße Kartoffel - da muß man ja ihm zuliebe hoffen, daß er sich beim Fall nicht so schwer verletzt, daß man ihn die weite Strecke bis nach Heilbronn transportieren muß. Denn mit seiner Vernebelungstaktik sorgt er ja dafür, daß die Suppe im Kochertal so dicht ist, daß kein Hubschrauber eingesetzt werden kann.

 

Peinlicher Höhepunkt der Veranstaltung war leider unser gewendeter Bürgermeister Neumann, als er verkündete, daß er über die Berufung des Abwicklers gegenüber irgendwem (der Lokalpresse?) recht positiv geäußert habe, bevor er erfahren haben will, daß in Wirklichkeit ein "Abwickler" mit Hintergrund berufen wurde. 

Ach je, er nimmt aber auch jeden Fettnapf mit in dieser Geschichte. Traurig, wirklich traurig. Wann lernt Bürgermeister Neumann endlich, daß man sich erst informiert, bevor man sich öffentlich äußert oder gar über eine Krankenhausschließung abstimmt? Si tacuisses ...

 

Zu guter Letzt fiel auch noch das Wort "Bürgerbegehren" ... es ist und bleibt spannend, entschieden ist noch gar nichts. Die Glut ist so heiß, daß das Feuer kurz vor dem Ausbrechen ist! 

 

Venceremos! 

 

Update: Die Stimme schreibt: 

http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/kuenzelsau/Hohenlohe-Skepsis-gegenueber-neuer-Klinik-Geschaeftsfuehrung;art1912,3756676>

http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/hlalg/sonstige-Paukenschlag-im-Krankenhaus;art87700,3756576 (nur im Bezahl-Abo lesbar)

04.12.2016

Entschleunigung dank telefonica / blau.de / o2 / (ex)simyo

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Seit ein paar Tagen hat es jetzt blau.de geschafft, daß es bei uns kein UMTS, geschweige denn LTE, mehr gibt. Immerhin gibt es edge, das wäre vor 20 Jahren eine Offenbarung gewesen.

Das Thema ist bekannt, die packen das mit der Netzzusammenschaltung wohl nicht. Warum man das dann trotzdem durchzieht, obwohl man selber weiß, daß man es nicht kann ... das kommt dann arg peinlich rüber.

Am peinlichsten ist aber, daß man mir (ausgerechnet mir!)  anbietet, meinen Vertrag zu verlängern, aber sowas von. Seit jetzt knapp 3 Wochen warte ich auf Antwort auf mein mail (das ich ja nicht aus Jux und Dollerei geschrieben hatte, sondern weil mich der offenbar letzte verbliebene Support-Mittarbeiter extra um Antwort gebeten hatte. Jetzt gibts den wohl auch nicht mehr ...

Man hat mir ja nicht nur angeboten, den Vertrag zu verlängern, sondern verspricht mir Supervorzugskonditionen. Ich habe mir mal den Spaß erlaubt, dem Link mit den Supervorzugskonditionen zu folgen ... eine Preisinformation für die Supervorzugskonditionen erhalte ich nirgends. Genau: So geht telefonica!

Die Hoffnung stirbt zuletzt: https://www.teltarif.de/o2-e-plus-telefonica-umts/news/66505.html
(Aber auch sie stirbt)

Da fehlt doch was ...

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Mich erreicht folgendes Schreiben von unitymedia: 


Interessant, daß unitymedia ein Problem eingesteht - das war ich bisher gar nicht gewohnt. 
Auch interessant, daß unitymedia sich  -genau wie zB der Herr Öttinger- selber entschuldigt anstatt seine Kunden um Entschuldigung zu bitten. 

Aber das Interessanteste fehlt: Wenn ich schon eingestehe, daß ich meinen Vertrag nicht erfüllt habe, dann sollte doch wenigstens mal ein erstes Angebot für eine Kompensation erwähnt sein.

Ist es aber nicht ....

Im Schwäbischen sagt man "die moischde gäbet zwanzig".