31.07.2016

Wenn ich Klickhure wäre ...

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würde ich noch 44 Klicks am heutigen Monatsletzten brauchen, um den erfolgreichsten Blogmonat aller Zeiten zu haben.

Ich bin aber keine Klickhure und deshalb interessiert mich das gar nicht.
Ihr klickt aber trotzdem ... 
 

Der Text zum Sonntach

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Serviervorschlag
Neulich im Café.

Sitzen zwei Frauen am  Nebentisch. 

Sagt die eine: 
"Du, ich geh mal aufs Klo"

Steht auf
und
geht.

Ganz alleine. 

Alla, 'sgehddoch!

Schönen Sonntag... 

27.07.2016

One day out of office

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Da ist man arbeitsunfähig und sitzt daheim und beginnt zu verstehen, warum den-ganzen-Tag-am-Fenster-sitzen-und-auf-die-Straße-schauen durchaus eine anstrengende und ausfüllende, vor allem wohl auch eine sinnstiftende Aufgabe sein kann:

Es beginnt bereits morgens um 0704 Uhr: weithin hörbare Diskussion unter Nachbarn, irgendwie soll eine Baustelle eingerichtet werden, der eine Nachbar (im Folgenden A) hat dem Bauunternehmer (im Folgenden U) aber nicht mitgeteilt, daß das Nachbarschaftsverhältnis schwierig ist. Also stellt A morgens entsetzt fest, daß der andere Nachbar (im Folgenden B) heute Urlaub hat und ausgerechnet heute anwesend ist und auch sein Auto nicht wegfährt. Irgendwelche Grenzbefestigungen des B wollten der A und der U ohne Wissen des B für ihre Bauarbeiten nutzen, der B hat dem A dann erklärt, daß er frühzeitig schlau war und vorausschauenderweise die Grenzbefestigungen aus gutem Grund ein paar Zentimeter ins Grundstück hinein versetzt hat, sodaß jetzt sowohl die schöne Überrumpelungstaktik als auch die Pläne von A beim Teufel sind. 

Frühstückspause

Gegen 10 kommt dann auch tatsächlich der U mit dickem Bagger, der ohnehin nicht aufs Grundstück kommen würde und LKW ... Fortsetzung aber erst morgen, denn gerade rechtzeitig vor Eskalation geht der LKW des U kaputt und muß später dann aus der Sackgasse geborgen werden. Also erstmal aus technischen Gründen keine Bautätigkeiten möglich. 

Kaffeepause. 

Zwischendurch hält in unserer schmalen Sackgasse ein Ölzulieferer und blockiert dickere Autos, insbesondere den scheinbar nagelneuen dicken Benz des mobilen Mechanikers, der sich nicht traut, neben dem Ölwagen vorbeizufahren. Also wendet er, stellt seinen Benz ab und läuft nach hinten, wo der LKW des U kaputt herumsteht. 
Bis er allerdings zurückkommt, hat sich sein doch recht prolliges Gefährt ohne Gang und Handbremse in der leicht abschüssigen Straße selbständig gemacht und fährt nun schräg über die Straße, reißt zwei meiner Absperrpfosten um und parkt autonom fahrend (man kannte das bisher ja nur von Tesla) mit dem Kotflügel direkt in der Kante unserer Garagenmauer. Wie gesagt, war ein neuer Benz. Jetzt nicht mehr. 

Nachdem der Mechaniker erstmal die Pfosten wieder aufgestellt  



und auch tatsächlich die Beschwerungssteine alle wieder eingesammelt hatte, staunt er sehr, als ich mich bemerkbar mache ... und ich solle ihn doch bitte nicht wegen Fahrerflucht anzeigen, er sei ja noch da. 
Mir lagen da wegen übler Fahrlässigkeit eigentlich andere Tatbestände auf der Zunge, vor allem wenn man weiß, daß auf dieser Straße gerne kleine Kinder spielen, aber ich konnte mich zurückhalten und war ehrlich: Wenn Anzeige, dann aber wegen "öffentlicher Belustigung". Er hats aber nicht so recht verstanden. 

Mittagspause (mit Kaffee & B)

Einige Zeit später kam dann noch der schwere BergepanzerAbschlepper, der den LKW abgeholt hat. In der schmalen Sackgasse hatte der Fahrer eine wirklich anspruchsvolle Aufgabe, die er in der Tat souverän erledigte, was die Schaulustigen auch angemessen würdigten! Ich bewundere Leute, die derart leicht mit derart schwerem Gerät umgehen!

Und dann kam da noch ein Vermesser vorbei, der wohl im Rahmen eines anderen Nachbarschaftsstreits (ja, auch an dieser Front wirds noch lustig werden) tätig wurde.

Nachmittagskaffee


Danach Gang zum DurchblickdienstleisterOptiker ... aber davon das nächste Mal ...

Ein anstrengender Tag neigt sich dem Ende zu ... ich halt diesen Streß nicht mehr aus, da ist es ja im Büro geruhsamer. 

Wie soll man da jemals gesund werden?

26.07.2016

Elderly Heavy Metal Lady

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The heavy metal lady was taken out: 


akarette II with a rare Schneider-Kreuznach Tele-Xenar 3,5/90mm in perfect condition and an old distance-meter called WATAMETER. 

The lens is intended for the later akarelle, because the akarette does not have a viewfinder for 90mm. You will have to use the 75mm finder, which makes composition somewhat complicated. 

Two pics taken with this lens: 



The elderly lady is still working properly ...

Wieder was unnützes gelernt

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George Clooney hat am Anfang seiner Karriere bei der Rückkehr der Killertomaten mitgewirkt. 

Er war jung und brauchte das Geld. 
Seine unzähligen Verehrerinnen hätten es lieber, wenn er wie jeder anständige Jungschauspieler, in Pornos gemacht hätte ....

25.07.2016

Wartezimmerclown

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Heute wieder beim Facharzt, hat wie bei diesem Arzt üblich ein wenig länger gedauert, aber genau dafür nimmt man sich was zum Lesen mit.
War aber nicht wirklich nötig, denn:

Ein etwas heruntergekommener älterer Mann kommt an die Rezeption, war offenbar bekannt: "Nein, Herr ..., wir können Sie jetzt nicht drannehmen, das Wartezimmer ist voll mit Patienten auf Termin, da müssen Sie ein wenig warten" - sehr freundlich, aber resolut, geradezu routinert, der Herr war wohl bekannt.

Der Mann setzt sich also ins Wartezimmer, nimmt sich einen Plastikbecher, schenkt Wasser ein, trinkt, wirft den Becher weg, . schaut die ganze Zeit Richtung Rezeption. 
Nach einigen Minuten geht er wieder zur Rezeption, ähnlicher Dialog wie oben. 

Das alles, inklusive Wasserholen und Becherwegwerfen wiederholt sich weitere 2 Mal.

Bei der letzten Runde geht der Dialog allerdings mit den Worten "Gut, dann gehe ich jetzt zum Zahnarzt" zu Ende, der Herr geht zur Tür, Abgang und Tür zu.

Vorhang zu und alle Fragen offen, unter anderem diese:

Ist es denkbar, daß in diesem Lande Ärzte tatsächlich Menschen beschäftigen, um durch kurze Momente der Komik ein wenig Bewegung in triste Wartezimmeratmosphären  zu bringen?

23.07.2016

Lieber bin ich ein Gutmensch als ein Arschloch

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Da steht folgender Beitrag über das Kaffeefleck in Bad Bergzabern (Bekanntlich die Kaffeerösterei meines Vertrauens) im Lokalteil der Zeitung: 

Link zum Beitrag

Und dann gibts prompt Fanpost -immerhin ausreichend frankiert, aber leider kein Absender- dazu: 

© für die Verhunzung der Deutschen Sprache beim leider unbekannten Autor
(Erst durch Klicken wird diese Perle der Dichtkunst in aller Pracht und Größe sichtbar)

Über solche Fanpost kann man sich eigentlich freuen: Da hat man doch Vieles richtig gemacht!

Hör ich da einen Zwischenruf von den hinteren Rängen? 
Sowas sei private Kommunikation und man dürfe sowas gar nicht veröffentlichen? 
Gut, mag sein, daß das so ist. Soll mich doch der Autor verklagen. Das wird ein Spaß - der Gerichtssaal dürfte voll werden. 
Und ich komme bekanntlich immer wieder gerne in der Pfalz! 

Und die Hetzer, die diesen alltäglichen Nachbarschaftsrassismus an den Stammtischen und in den "sozialen"Netzwerken befeuern, machen immer weiter ... und finden immer wieder Dumme, die die Hetze nachplappern. Und irgendwann finden sie auch Dumme, die Fensterscheiben klirren lassen oder Feuer legen. 

Ich kann gar nicht so viel Fressen undsoweiter. 



22.07.2016

Noch Fragen, Kienzle?

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Hat sich doch der KPMG-Mitarbeiter im Land geirrt und fuhr auf der Suche nach dem Hahn-Investor "einmal quer durch Vietnam".

Print-Anzeige


Ach, daß es bei KPMG Jobs mit "genug Zeit für Dich" geben soll, widerspricht der Lebenserfahrung.

17.07.2016

Dieses wissende Lachen ...

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... wenn Du beim Frühstück sowas siehst:




und dann in die Küche rennst, um schweres Gerät zu holen.

Schützt unsere Lebensmittel! 
Nicht daß sie noch jemand ißt.

16.07.2016

Jugendstil-Friedhof

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Irgendwann in den frühen Neunzigern .... 
Irgendwo in Tschechien ...

Jugendstil vom Allerfeinsten - Naturmotive werden von der Natur eingeholt: 









Technik: SEAGULL TLR

14.07.2016

Außenministeriales Schmähgedicht

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Herzlichen Glückwunsch, Mr Boris Johnson.

Zum einen natürlich für Ihr Schmähgedicht mit den kreativen Reimen, für die Sie sogar einen Preis in Höhe von 1.000 britischen Pfund (nicht Euro!) einstreichen durften:

There was a young fellow from Ankara, 
Who was a terrific wankerer.
Till he sowed his wild oats
With the help of a goat,
But he didn’t even stop to thankera.

( ... was sich nicht so alles auf Ankara reimt ... )

Zum anderen natürlich zu Ihrer Ernennung zum Außenminister von Großbritannien.

Auf Ihren Antrittsbesuch öffentliche Vierteilung in der Türkei freue ich mich schon heute. Das wird bestimmt ein Riesenspaß, mit Frei-Ayran für alle und massenweise Hammelfleisch! 

Prague - Photographers at work /4

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The "bald-haired" guy with the tripod was quite patient:


Maybe he has got me as well ;)

11.07.2016

Prague - Photographers at Work /1

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This week some shots of photographers at work.

The first one has paid a lot of money to take a selfie with the astronomical clock of Prague (Staroměstský orloj) in the background: 

 

10.07.2016

Neulich ... an der Verkehrsampel

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... steht vor uns auf der Linksabbiegespur ein Kleinwagen, besetzt mit altem Mann am Volant sowie 2 alten Damen. 

Symbolbild "Kleinwagen"
Und steht ...
Und steht ...
Es wird einfach nicht grün.

Was bei genauerem Hinsehen sogar verständlich wurde, da der alte Mann etwa 10m von der Haltelinie entfernt so stand, daß er die Kontaktschleife nicht annähernd berührte. 

Und steht ... 
Und steht ...

Bis es einem Jemand zu viel wird und der Jemand den alten Mann darauf hinweist, daß es 
a) auf einen Fehler hindeutet, wenn man dauerhaft eine Schlange hinter sich und niemanden vor sich hat.  
b) für den noch recht jungen Jemand im Hinblick auf seine Lebenserwartung relativ belanglos sei, hier noch eine Weile zu stehen, der alte Mann aber hinterfragen möge, ob der Sinn seines restlichen Lebens im Ampelwarten bestehe.

Was den alten Mann dazu bewogen hat, wie der Blitz auf die Rechtsabbiegespur zu wechseln, an der nächsten Möglichkeit zu wenden und .... sich hinter der ganzen Schlange, die natürlich sofort Grün bekommen hatte, wieder in den fließenden Verkehr einzuordnen ...

Gesellschaftskritiker

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Soso, wenn man sich ein zu großes Hoodie aufsetzt und auf der Bühne das Klischee des Gevatter Tod aus Dutzenden Cartoons gibt  und sich dazu noch über Depression lustig macht ( also durch Lächerlichmachung eines zielgruppenspezifischen Tabus nichts anderes als eine Art Mario Barth für selbstempfundene Bildungsbürger und gesellschaftliche Leistungsträger darstellt ), dann ist man schon ein 


"Aber was fürn Ticker ist ein" [Georg Kreisler] Gesellschaftskri - tiker? 
Ist das sowas wie "Terrorismusexperte"? 

Daß SPIEGEL ONLINE immer mehr an Niveau verliert (den Namen Augstein kann man dort auch nur noch deshalb buchstabieren, weil zufällig ein anderer Herr Augstein ab und zu eine Kolumne schreibt) weiß man ja nicht zuletzt seit selbst die inhaltslosesten Beiträge am Ende nochmal auf 3-4 Sätzlein eingedampft werden. Aber daß bei SpOn dann auch noch dieses unterirdische "bento" (ich verweigere einen weiteren Link) gesponsort wird, das trifft jeden ehrlichen altlinksliberalen Geist doch mitten ins Mark. 

Bento ist der Spielplatz für Praktikanten Qualitätsjournalismus 2.0 - ein Blick in die mediale Zukunft. Grusselisch. 

Notiz machen: Wenns mit dem Berufswunsch Pressesprecher nix wird, auf Gesellschaftskritiker umschulen. 


08.07.2016

Ornithologisches

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Ein seltenes Naturereignis konnten Internetnutzer gestern im Zusammenhang mit dem Fußballspiel der NATIONALMANNSCHAFT beobachten: 


Das Zwitschern des Deutschen Braunstorchs.

Hätte man sich aber auch sparen dürfen: Beim Braunstorch kommt selbst beim Zwitschern nur übelriechender brauner Auswurf ans Licht. 

06.07.2016

Wichtige Informationen aus dem Landtag BW

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Da will man schauen, welche Abgeordneten jetzt dem Anführer Meuthen hinterherrennen und welche nicht - und findet auf den Seiten des Landtags auf den ersten Blick folgende Information: 

Ganz arg wichtige Pressemitteilung des Landtags

In meinem nächsten Leben will ich auch Pressesprecher werden.

05.07.2016

Meuthen und seine ganz persönliche Alternative zur Alternative

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Ja, da ist doch der Herr Meuthen heute tatsächlich aus der AfD-Fraktion ausgetreten. Weil es da, wie man der Lügenpresse entnimmt,
a) doch tatsächlich einen gibt, den selbst der Herr Meuthen noch als Rechtsexterremisten einschätzt 
und
b) nicht genügend andere gibt, die den Herrn ebenfalls als unzumutbaren Rechsextremisten einschätzen. 

Lieber Herr Meuthen: Man hat Sie vor der Wahl mehrfach gefragt, ob und wie Sie damit leben können, daß Sie persönlich und Ihre Partei gerne von stramm Rechten gewählt werden. Sie haben darauf mit Lächeln und weiter nicht reagiert! 
Sie sind deshalb sehenden Auges zum obersten Vertreter der Rechtsextremisten Baden-Württembergs in Ihr Amt als Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender gewählt worden. Offenbar waren Sie mit dieser Rolle recht zufrieden bisher. 

Warum also wollen Sie so plötzlich mit diesem einen Ihrer Ansicht nach Rechtsextremisten nicht mehr in einer Fraktion zusammensitzen? 
Hat Sie möglicherweise jemand darauf hingewiesen, daß Ihre berufliche Tätigkeit als Landesbeamter, gar als Professor (das ist ein Lehrer der Jugend!) mit einer derartigen Nähe zum Rechtsextremismus nicht wirklich vereinbar ist? 

Egal, jedenfalls ist Ihre heutige lange angekündigte und mit billigen Mitteln provozierte Reaktion deutlich zu spät: 
Sie sind von der rechten Klientel gewählter Vertreter der Rechtsextremisten in diesem Landtag und damit müssen Sie jetzt leben und danach müssen Sie sich beurteilen lassen
Wie diese Beurteilung von keiner Seite aus ausfällt, können Sie sich sicherlich denken. 

Sich erst von den Rechten wählen lassen und dann nichts mehr mit denen zu tun haben wollen - das ist genau die Art von Verarsche durch Politiker, weswegen die Protestwähler der AfD ihre Stimme gegeben haben. 

Ich weiß noch nicht, in welche Schublade ich sie stecken soll: 
In die, wo die Menschen sind, über die ich herzhaft lache oder in die, wo die von mir Verachteten endgelagert sind.
Momentan tendiere ich zur ersten, denn schlichtweg lächerlich ist, was Sie heute getan haben. Andererseits ... Verachten, weil Sie Menschen zu ihrem persönlichen Vorteil benutzt haben ... klingt auch nicht schlecht. Ich bin mir echt unsicher. 



PS: 
zu a) ich würde ein anderes, weniger politisch-korrektes Wort wählen, um den Herrn zu klassifizieren, mit weniger Buchstaben, wo man sich nicht so leicht vertippen kann.

02.07.2016

Heute in der Post gewesen /12

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Ich bin also eine kühle Katze.
Und deshalb bekomme ich 10 Schweinchenpunkte.

Muß ich das verstehen? Ich hab doch schon damals[tm] bei Hugo-Egon Balder das mit den Länderpunkten nicht kapiert. 


 Ehr Leid: Mit mir kännener Deitsch schwetze!