28.12.2016

Auf ein Neues: telefonica / o2 / blau /

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Weil eine große Elektromarktkette mit "Ich bin doch nicht blöd" wirbt, darf telefonica (in Form der Marke blau.de) schon allein aus diesem Grund diesen Slogan natürlich nicht verwenden. Ich glaube, es würde auch andersgeartete Einsprüche aus allen Ecken hageln, wenn sie es täten ...

Nachdem man mir jetzt auf meine eingeschriebene Beschwerde an den Vorstand einen langen Brief  (ja, ebenfalls per echter Post. Die scheinen ihrer eigenen Elektropost nicht zu vertrauen) zurückgeschickt hat,
Inhalt verkürzt, böswillig zugespitzt & sinngemäß: Ja, das mag sein, daß Sie im Moment weder UMTS noch LTE bekommen, das liegt halt an unserer Verbesserung. Wir schalten die Netze zusammen. Und wir haben gerade soviel Dreck am Stecken Scheiße am Hals  zu tun, da können wir nicht auch noch eine Kompensatiuon anbieten. Rufnummernmitnahme kostet Sie 24,95€, wir wollen ja auch noch profitieren, wenn Sie uns verlassen.
hatte ich die Faxen endgültig dick. Auf die letzten 2 Monate telefonica wollte ich dann vollends verzichten. Also neuen Provider angerufen: "Das geht alles recht schnell, nur wenn sie die Rufnummer auch sofort auf uns umschalten wollen, dann müssen Sie bei telefonica die Portierungsfreigabe anfordern, dann ist das kein Problem." 

Der arme Servicemann glaubt noch an das Gute in telefonica ... 

Aber wie fordert man bei diesem Unternehmen die Portierungsfreigabe an? Telefon haben die ja nicht. Fax scheinbar auch nicht. Oder email? Nein. Einschreiben mit Rückschein an den Vorstandsvorsitzenden? Klappt, aber sie bieten ja auch einen Chat an ... über Stunden nur die folgende Meldung: 




Irgendwie habe ich dann (das Internet vergißt fast nichts und sie haben bei der Kappung jeglicher Kundenkommunikation Löcher offengelassen. Kurz und gut: Die haben noch ein eingeschaltetes Fax.) eine Faxnummer herausgekriegt. Innerhalb von 2 Stunden kam dann auch die Bestätigung der Portierungsfreigabe, nur sollte die Portierung plötzlich 29,95€ kosten. 

Na, egal: Ich hab die Faxen von telefonica dick. Wenn man mir 29,95 in Rechnung stellen sollte, dann wird telefonica meinen Anwalt finanziell unterstützen. Der will ja auch leben ... ich werde den Verdacht nicht los, daß sich derzeit viele Anwälte über telefonica freuen.

Der neue Provider hat mir soeben mitgeteilt, ab wann ich über ihn mit der alten Nummer telefonieren kann ... dauert nicht mehr lange ... ischfreumischdrauf.  

Aber Hauptsache, Allessio gehts...  telefonica hat eine schmucke Hauptstadtrepräsentanz. Da freut man sich als Leiderimmernoch- Kunde doch doppelt darüber, daß wenigstens deren Innenarchitekt funktioniert, wenn schon die System- und Netzarchitekten nicht funktionieren.

PS: Inzwischen zeigt der chat von blau übrigens folgendes Bild: 


Kein großer Unterschied ...


22.12.2016

Ein Vierteljahr Demonstration - ich glaube, es bewegt sich was ...

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Zur letzten Demonstration FÜR das Krankenhaus in Künzelsau im Jahr 2016 hatten sich hochkarätige Redner angesagt: Die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD, Christian von Stetten und Annette Sawade. 



Und was sie zu sagen hatten, war alles andere als langweilig: 
Christian von Stetten will bei der nächsten Kreistagssitzung einen Antrag zur Auflösung des Vertrags über die Zusammenarbeit mit den SLK stellen, falls dieser nicht, wie von ihm erwartet, ohnehin gestellt wird. Und wie war das noch mit der Verlegung der Stroke-Unit? Der Kreistag hätte dafür gar kein Mandat erteilt? Oder was habe ich da falsch verstanden? 

Und auf Bundesebene, so verstehe ich Annette Sawade, soll es wohl 2017 ebenfalls Fördertöpfe geben - nicht etwa zur Schließung von kleinen Krankenhäusern, sondern gerade zum Erhalt kleiner Krankenhäuser und damit dem Erhalt einer guten medizinischen Grundlagenversorgung im ländlichen Raum. Dr.Eckle hatte ja bei den vorherigen Demonstrationen schon festgestellt, daß hier eine Diskrepanz zwischen den Zielen auf Bundesebene und dem Handeln im Hohenlohekreis festzustellen ist.   

Es verwundert mich jetzt, daß unserem Landrat dieses gar nicht bekannt gewesen zu sein scheint: Es waren ihm doch sonst allerlei Anforderungen der Zukunft bekannt, die noch gar nicht beschlossen sind und denen er in vorauseilendem Gehorsam schon mal folgen will. Man wird halt nicht schlau aus dem Mann. Wie denn auch, er redet ja nicht mit uns. 

Ich glaube, es waren jetzt 13 Demonstrationen. Und wir haben etwas bewegt: 
  • Das Thema wird wahr- und ernstgenommen - die Reaktion der nichteinbezogenen Menschen auf die einschneidenden Handlungen der Politiker ist überwältigend!
  • Die generelle Wichtigkeit des Themas - Künzelsau ist ja kein Einzelfall, sondern nur ein weiteres Beispiel (siehe unten) - ist offenbar auch in der Bundespolitik angekommen. 
  • Die örtliche Wirtschaft hat das Thema lokale Gesundheitsversorgung als strategisch wichtiges Thema für die ökonomische Entwicklung der Region erkannt und medlet sich zu Wort. 

Ohne Parteipolitik funktioniert in unserer Demokratie nichts, daher ist es wichtig, daß auch die Parteivertreter bei den Demonstrationen anwesend und aktiv sind! 
Das Entscheidende ist aber, daß die Menschen, die regelmäßig gemeinsam demonstriert haben, für eine Sache zusammenstehen, und das über alle politischen Richtungen und Parteien hinweg! Und das läßt mich hoffen, daß hier über das Thema Krankenhaus eine Basis entsteht für lokales und regionales politisches Handeln, ein Gestalten der Stadt und der Region, das von den betroffenen Menschen ausgeht, nicht von Parteien. Einfach nur Politik, wie sie dem Grunde nach sein soll: Von Menschen, mit Menschen, für Menschen.   

In diesem Sinne
Venceremos!

P.S. Lesetipps zum Stöbern und Weitersuchen:
  • Wer beispielhaft nachlesen möchte, wie es in Großkliniken zugeht, die nur noch den Renditezwängen mehr oder weniger anonymer "Investoren" gehorchen müssen, dem empfehle ich den Spiegel von dieser Woche. So eine Geschichte ist beim SPIEGEL oft nur ein Anfang - auf weitergehende Recherchen des SPIEGEL zum Thema Krankenhauslandschaft bin ich mal gespannt ... wer weiß ...
  • Und wen es interessiert, mit welch harten Bandagen Verwaltungen um die Schließung von Kliniken und die Errichtung von Großkliniken kämpfen: In Aurich (Ostfriesland) gehts gerade ganz hart zur Sache: Da wird sogar "von amtlicher Seite" ein Bürgerbegehren gegen ein Bürgerbegehren initiiert. Da fragt man sich wirklich: Cui Bono? Und man fragt sich, ob es bei uns auch soweit kommen muß.
  • Und zu guter Letzt natürlich die STIMME.

15.12.2016

Man kann nicht nicht kommunizieren

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Ich hatte ja letztens geschrieben, daß ich noch auf Antwort des Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb warte - zwischenzeitlich habe ich eine Rückmeldung, nicht etwa durch eine kurze e-mail oder einen Verweis auf eine Pressemitteilung, sondern in einem intensiven und langen Telefonat - dafür Danke! 


Den einen oder anderen Gesprächsstrang möchte ich verkürzt, aber immerhin sinngemäß wiedergeben: 

Natürlich beklagte auch von Eyb die Schärfe und Emotion, die in die Diskussion geraten ist. 

Ich hingegen kann diese Emotion durchaus nachvollziehen: Wenn "die Politik" im "alten Stil" und in quasi hochherrschaftlicher Manier ohne jegliche Beteiligung der Bürger über deren elementarstes Grundbedürfnis, die Gesundheit, entscheidet, dann wird der Mensch emotional. 
Es gibt doch so viele gelungene Beispiele, wie man Bürger in derartige Entscheidungen einbeziehen und sie auch an der Gestaltung beteiligen kann (und granatenmäßig mißlungene Beispiele, aus denen man wenigstens gelernt haben könnte, wie man es NICHT macht, gibt es auch. Und die sehen sehr gerne so ähnlich aus  wie das, was wir gerade im Wortsinne am eigenen Leib erleben.). Einbeziehung der Bürger, der Betroffenen, was ist das? Das ist in diesem Falle überhaupt nicht geschehen. Politik aus dem Elfenbeinturm ist das und so eine Politik widerspricht allem, was die Schule unseren Kindern über eine lebendige Demokratie beibringen soll. 
Die Schärfe wurde ja nicht zuletzt auch durch einige Äußerungen aus "der Politik" angefacht (wenn jemand mit dem Strafrecht droht, dann frage ich mich schon das eine oder andere) - auch hier ist mir ein wenig Emotion durchaus verständlich und lieb.

Ich gehe sogar einen Schritt weiter: Ich befürworte eine gewisse Emotion - sie ist nämlich menschlich. Damit kann ich umgehen. Besser umgehen jedenfalls als mit sich als besonders cool darstellenden und (gefühls)kalt agierenden Menschen! 

von Eyb  zeigte sich weiterhin überzeugt, daß durch das Konzept "Medizinisches Zentrum" eine gute medizinische Versorgung in und um Künzelsau auf lange Sicht gewährleistet ist. 

Wenn die lange Sicht nicht mal wieder ungefähr ein halbes Jahr sein wird - strategische Konzepte haben bei unseren Entscheidungsträgern bekanntlich ein kurzes Ablaufdatum.
Beim "Medizinzentrum" wurden wir definitiv nicht einig. Erstens ist ja das Konzept des Medizinzentrums (zumindest mir) noch gar nicht bekannt. Zweitens haben schon mehrere Ärzte klargestellt, daß sie ohne Belegbetten (die das Vorhandensein eines Krankenhauses voraussetzen) ihre Praxen in Künzelsau nicht mehr sinnvoll betreiben können. Es ist auch eine schöne Sache, wenn man bei einem kranken Angehörigen oder Freund mal eben nach der Arbeit kurz vorbeischauen kann - mal schnell nach Heilbronn ... das geht nicht. Jeder Arzt wird bestätigen, welchen Einfluß solche Faktoren auf die Genesungsdauer haben!
Eine reine "Pflasterstation" brauchen wir nicht - wir brauchen eine kompetente und vielseitige medizinische 24-Stunden-Versorgung in und für die Stadt Künzelsau und die Umgebung!



Daß das Vorhandensein eines Krankenhauses eine wichtige Voraussetzung dafür ist, daß Menschen überhaupt nach Künzelsau ziehen, habe ich im Telefonat noch betont - und das hat die gestern verlesene (und damit verlasse ich das Telefonat auch) Stellungnahme der BERNER-Geschäftsleitung nochmals klargemacht:  
Bei der bekannten demographischen Entwicklung muß man sich in einem größeren ökonomischen Zusammenhang Gedanken machen, ob die kurzfristigen Einsparungen, die man durch die Schließung des Krankenhauses erzielen möchte (ach je, da fällt mir auf: Nicht einmal, daß der Verlust wegfällt, wenn man die Patienten zukünftig in Öhringen behandelt, wurde bisher auch nur ansatzweise glaubhaft gemacht. Es hat schon etwas trauriges, das Kommunikationsverhalten der von "uns" gewählten Politiker), nicht langfristig viel teurer bezahlt werden - nur mal so im größeren Zusammenhang dahingefragt: Wie lange wird Künzelsau noch Hochschulstandort sein (Man lese hierzu den Beitrag in der ZEIT)? Und wenn die hiesigen Unternehmen dann noch größere Schwierigkeiten bekommen werden, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, dann wird das in naheliegender Konsequenz - Investitionen werden nicht mehr "daheim" getätigt - der Hohenlohekreis zu spüren bekommen ... und das wird dann arg teuer. Und dann wills wieder keiner gewesen sein. 
Aber bis zu diesen Konsequenzen ist es ja noch weit und die heute beteiligten Entscheider sind bis dahin im Ruhestand oder wähnen sich vielleicht weit weg in weitaus höheren Ämtern.

Es haben auf den Demonstrationen schon Mandatsträger von mehreren Parteien gesprochen - mir ist allerdings ausgerechnet von der CDU, für die ja Arnulf von Eyb im Landtag sitzt und der auch der Landrat angehört, keiner in Erinnerung geblieben (Man belehre mich eines Besseren).
Vielleicht liegt genau da ja eines der Probleme, die wir gerade in der politischen Kommunikation haben. Man kann nicht nicht kommunizieren. Auch ein Politiker, der die ganze Zeit auf den Boden starrt, teilt etwas mit.

Venceremos. 

P.S: Das da hat mit dem Künzelsauer Schlamassel ganz gewiß nichts zu tun. Wenn man sowas liest, dann kann da schon einmal ein ganz klein wenig Sarkasmus aufkommen, oder?

09.12.2016

Erhard Eppler zum Neuzigsten

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Aus einer Zeit, wo die SPD noch sozialdemokratisch war (ja, liebe Kinder, das gabs mal, ist aber schon 40 Jahre her), stammt Erhard Eppler, der heute 90 Jahre alt wird. 

Der SWR hat daher heute am Nachmittag, wo es kaum einer mitkriegt, einen Film mit ihm und über ihn gezeigt: 
www.ardmediathek.de/tv/Einer-von-hier-Erhard-Eppler/Einer-von-hier-Erhard-Eppler/SWR-Fernsehen/Video

Möge er uns noch lange erhalten bleiben und uns vielleicht noch das ein oder andere Buch schenken (ich würds auch bezahlen 😉) oder den ein oder anderen Zeitungsbeitrag schreiben. 

Lesetipp: Privatisierung der politischen Moral, bei Suhrkamp

Da fehlt doch was .... / update

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Innerhalb von 2 Tagen kam Antwort. 
Mit schwäbischen Gepflogenheiten ist unitymedia nicht vertraut: Die gäbet 25.

07.12.2016

Es ist noch lange nicht die Zeit, wo nur noch Beten hilft!

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Auch wenn eine Teilnehmerin der Demonstration wohl dieser Meinung war und unbedingt ein Vaterunser loswerden mußte.



Nein, nein, solange die Feuerwehr noch ausrückt, ist auch noch etwas zu retten - die Feuerwehr war in voller Montur und vielen Feuerwehrleuten zur Demonstration für das Krankenhaus erschienen. Und was sie da so alles erfahren durfte: 

Unser nicht grundlos vielgeliebtschmähter Dr.Toth, mit dessen Namen man so herrliche Wortspiele machen konnte, wird uns bald verlassen. Er sei ab demnächst nur noch für die Altenpflege und nicht mehr für das Krankenhaus zuständig. 
Das hört sich nach guter Nachricht an. Aber nein, er wird ersetzt durch einen Geschäftsführer, der von einer Beratungsfirma kommt, die genaugenommen für den gesamten Schlamassel verantwortlich ist. Nun wird sich herausstellen, ob das alte Sprichwort "s kummt nix bessres nooch" stimmt. Ein "Abwickler" war mein erster Gedanke - und kurz danach sprach auch Dr.Eckle dieses Wort aus.

Sollte es so weit sein, daß wir Teer und Federn für Herrn Dr.Neth bereitstellen müssen?    

Wirklich hochinteressant waren die Fragen, die recht beiläufig gestellt wurden und die bei einigen völlig untergegangen zu sein scheinen: Ob denn die immer als Argument herangezogene Finanzmisere des Krankenhauses überhaupt real sei oder ob sie durch buchhalterische Tricks künstlich herbeigeführt worden sie? Hochbrisante Fragen waren das, die sicherlich nicht einfach so ins Blaue hinein formuliert wurden. Nun, ich werde die Federn der Weihnachtsgans vorsichtshalber aufheben. Sie könnten noch zur Anwendung kommen. 

Vermißt wurden unsere Volksvertreter der CDU, die sich weiterhin nicht sehen ließen. Auf Antwort auf meine Anfrage an Herrn von Eyb, ob seine damalige Stellungnahme, nach der er voll hinter der Entscheidung zur Schließung steht, auch nach den Faktenchecks (die ja deutlich genug ergaben, daß Dr.Neths "Argumente" nur Luftnummern sind) immer noch gilt und ob er weiterhin hinter Dr.Neth steht, warte ich noch. Er ist sicherlich vielbeschäftigt derzeit. 

Denn es bleibt nur der Hohn von den Oberen auf ihrem Thron


Genauso vielbeschäftigt wie auch der Landrat Dr.Neth, der jetzt  langsam aber sicher seine offenen Briefe abarbeitet. Jede Woche kann eine neue Antwort verlesen werden, das gibt Hoffnung, daß er bis Weihnachten fertig ist. Allerdings sind seine Antworten eher inhaltsleer - aus seinen Schreiben spricht vor allem Eines: 

die Arroganz der Macht

 

Tja, da ist wohl jemand am Werk, der sich selbst vor einer großen Karriere stehen sieht, na schaumamal. Ich würde mich nicht wundern, wenn er von seiner Partei bald fallengelassen würde, wie eine heiße Kartoffel - da muß man ja ihm zuliebe hoffen, daß er sich beim Fall nicht so schwer verletzt, daß man ihn die weite Strecke bis nach Heilbronn transportieren muß. Denn mit seiner Vernebelungstaktik sorgt er ja dafür, daß die Suppe im Kochertal so dicht ist, daß kein Hubschrauber eingesetzt werden kann.

 

Peinlicher Höhepunkt der Veranstaltung war leider unser gewendeter Bürgermeister Neumann, als er verkündete, daß er über die Berufung des Abwicklers gegenüber irgendwem (der Lokalpresse?) recht positiv geäußert habe, bevor er erfahren haben will, daß in Wirklichkeit ein "Abwickler" mit Hintergrund berufen wurde. 

Ach je, er nimmt aber auch jeden Fettnapf mit in dieser Geschichte. Traurig, wirklich traurig. Wann lernt Bürgermeister Neumann endlich, daß man sich erst informiert, bevor man sich öffentlich äußert oder gar über eine Krankenhausschließung abstimmt? Si tacuisses ...

 

Zu guter Letzt fiel auch noch das Wort "Bürgerbegehren" ... es ist und bleibt spannend, entschieden ist noch gar nichts. Die Glut ist so heiß, daß das Feuer kurz vor dem Ausbrechen ist! 

 

Venceremos! 

 

Update: Die Stimme schreibt: 

http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/kuenzelsau/Hohenlohe-Skepsis-gegenueber-neuer-Klinik-Geschaeftsfuehrung;art1912,3756676>

http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/hlalg/sonstige-Paukenschlag-im-Krankenhaus;art87700,3756576 (nur im Bezahl-Abo lesbar)

04.12.2016

Entschleunigung dank telefonica / blau.de / o2 / (ex)simyo

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Seit ein paar Tagen hat es jetzt blau.de geschafft, daß es bei uns kein UMTS, geschweige denn LTE, mehr gibt. Immerhin gibt es edge, das wäre vor 20 Jahren eine Offenbarung gewesen.

Das Thema ist bekannt, die packen das mit der Netzzusammenschaltung wohl nicht. Warum man das dann trotzdem durchzieht, obwohl man selber weiß, daß man es nicht kann ... das kommt dann arg peinlich rüber.

Am peinlichsten ist aber, daß man mir (ausgerechnet mir!)  anbietet, meinen Vertrag zu verlängern, aber sowas von. Seit jetzt knapp 3 Wochen warte ich auf Antwort auf mein mail (das ich ja nicht aus Jux und Dollerei geschrieben hatte, sondern weil mich der offenbar letzte verbliebene Support-Mittarbeiter extra um Antwort gebeten hatte. Jetzt gibts den wohl auch nicht mehr ...

Man hat mir ja nicht nur angeboten, den Vertrag zu verlängern, sondern verspricht mir Supervorzugskonditionen. Ich habe mir mal den Spaß erlaubt, dem Link mit den Supervorzugskonditionen zu folgen ... eine Preisinformation für die Supervorzugskonditionen erhalte ich nirgends. Genau: So geht telefonica!

Die Hoffnung stirbt zuletzt: https://www.teltarif.de/o2-e-plus-telefonica-umts/news/66505.html
(Aber auch sie stirbt)

Da fehlt doch was ...

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Mich erreicht folgendes Schreiben von unitymedia: 


Interessant, daß unitymedia ein Problem eingesteht - das war ich bisher gar nicht gewohnt. 
Auch interessant, daß unitymedia sich  -genau wie zB der Herr Öttinger- selber entschuldigt anstatt seine Kunden um Entschuldigung zu bitten. 

Aber das Interessanteste fehlt: Wenn ich schon eingestehe, daß ich meinen Vertrag nicht erfüllt habe, dann sollte doch wenigstens mal ein erstes Angebot für eine Kompensation erwähnt sein.

Ist es aber nicht ....

Im Schwäbischen sagt man "die moischde gäbet zwanzig".

27.11.2016

Museales zum Sonntach

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Museale Küche aus den 70ern. Voll funktionsfähig. 


Irgendein Nichtsachverständiger hat irgendwann die Prilblumen abgekratzt. Schade eigentlich. 



25.11.2016

Update zu DIE STIMME schweigt

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Frau Griesinger, Redakteurin der Stimme hat umgehend auf mein Schreiben reagiert und mir folgendes geschrieben: 

vielen Dank für Ihr Mail. Es ist richtig, dass wir nicht mehr bei jeder Mittwochdemonstration für das Künzelsauer Krankenhaus vor Ort sind und berichten. Dass wir das Thema allerdings „schlichtweg ignorieren“ ist nicht zutreffend. Für die letzte Samstagsausgabe  der HZ  am 19. November habe ich intensiv nachrecherchiert, ob es einen zwingenden Grund gibt, die Stroke Unit im Januar von Künzelsau nach Öhringen zu verlegen und bin zum selben Schluss wie die BI gekommen, dass das nicht der Fall ist. Genau in dieser Ausgabe haben wir auch auf der ersten Lokalseite gleich neben dem erwähnten Artikel über die Stroke Unit vom offenen Brief an den Landrat berichtet, und ich habe sogar auf den Brief in meinem Kurzkommentar Bezug genommen und ihn ausdrücklich befürwortet.

Sie sehen also: Es gibt keinen Anlass zur Sorge, dass die Hohenloher Zeitung das Thema Krankenhaus ignoriert oder die Menschen nicht informiert. Es ist richtig, dass wir den offenen Brief nicht im Wortlaut, wohl aber dessen wichtigste Forderungen kommuniziert haben. Deshalb bitte ich Sie, dies auf Ihrer Homepage zu berichtigen.

Danke für diese Richtigstellung!  
Seltsam, daß ich ausgerechnet den genannten Beitrag am Samstag überlesen haben muß. Ich habe natürlich sofort versucht, ihn nochmals im Internet nachzulesen - dort ist er zu finden, aber leider nur gegen Bezahlung zu lesen.   

Fakt ist also, daß die STIMME weiterhin am Thema ist und sich auch weiterhin um das Thema kümmern wird.

24.11.2016

Der AfD die Domains klauen ....

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Unterstützen wir diese gemeinnützige Aktion der AfD Menden: 


www.afd-menden.de 

Gründen wir Ortsgruppen über Ortsgruppen! 
Dänemark kann jeden einzelnen Aktenordner brauchen!

Die STIMME schweigt

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Ein Update mit Berichtigung: http://matthiasausk.blogspot.de/2016/11/update-zu-die-stimme-schweigt.html

Seit längerem ist in der STIMME weder zur Situation des Künzelsauer Krankenhauses noch zu den Aktivitäten der Bürger für dessen Erhalt nennenswertes zu lesen. 




Wirklich bemerkenswert wie auffällig sich die STIMME inzwischen der Stimme enthält. 
Man sollte ja meinen, daß sich jeder Journalist auf das Thema stürzen würde, aber nein, nichts. Gar nichts. 

Andererseits wird es ja geradezu modern, offene Briefe zum Thema zu schreiben. Und so habe auch ich einen geschrieben, nicht an den Landrat sondern an die Redaktion der STIMME in Heilbronn:  
Mit großem Interesse verfolge ich in Ihrer Zeitung die Nichtberichterstattung über die Entwicklungen um das Künzelsauer Krankenhaus!

Waren anfangs noch regelmäßig inhaltlich lesenswerte Berichte über die Demonstrationen und die Hintergründe zu lesen, ist das inzwischen abgeflaut. Sowohl die Regelmäßigkeit der Berichte als auch die inhaltliche Tiefe der Berichte läßt doch inzwischen sehr zu wünschen übrig.

Und die Krönung ist dann, daß Sie den offenen Brief des Künzelsauer Stadtrats an den Landrat Neth, unterschrieben vom gewendeten Bürgermeister Neumann, überhaupt nicht erwähnen!

Man hat fast schon den Eindruck, die Redaktion würde in Ihrer Berichterstattung beeinflußt.

Was treibt eigentlich Journalisten an, das große kommunalpolitische Thema dieser Tage schlichtweg zu ignorieren?
Ist das der Sinn einer Zeitung, die Menschen NICHT über das zu informieren, was sie am persönlichsten berührt?

Ich möchte Sie bitten, mir auf diese zwei Fragen eine zitierfähige Stellungnahme der Redaktion zukommen zu lassen.
Ob ich mit einer ernsthaften Antwort rechne? Dumme Frage ... 

Briefe an die Redaktion kann man übrigens direkt unter diesem Link absenden. 

23.11.2016

Die Demonstrationen gehen weiter!

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Nein, nein, die Künzelsauer lassen sich nicht einlullen. Auch nicht dadurch, daß die STIMME das Thema Krankenhaus nicht mehr so richtig zu verfolgen scheint. Es entsteht der Eindruck, daß unter tatkräftiger Mithilfe der Zeitung wieder Ruhe einkehren soll ... denn Ruhe ist die erste Bürgerpflicht und die Politiker wollen doch immer nur das Beste.



Noch nicht einmal der offene Brief des Stadtrats wurde erwähnt!
Eine Redaktion, die das heißeste politische Thema der letzten Jahre einfach ignoriert, die hat ihren Beruf verfehlt! Oder aber da steckt Kalkül dahinter. 

Aber das mit der Ruhe will nicht klappen: Denn jeden Mittwoch kommen weitere Rechercheergebnisse der Bürgerinitiative auf den Tisch, die immer deutlicher zeigen, daß die Bürger schlichtweg belogen werden. Nein, die Redner sagen das natürlich nicht so, sie bringen nur immer weitere Fakten auf den Tisch, zB
- daß die Planungen für das HK allen politischen Vorgaben der Krankenhausentwicklung widersprechen
- daß die Finanzierung des Neubaus ganz und gar nicht gesichert ist
- daß die Begründung zB für die Abwanderung der Stroke-Unit ganz und gar an den Haaren herbeigezogen ist. 
- und und und ... 

Nahezu alle Argumente, die vom Landrat in die ... naja, Diskussion kann man es nicht wirklich nennen ... eingebracht werden, erweisen sich letztendlich als hanebüchene Luftnummern - da kann man sich nur als belogen fühlen. 
Belogen vom Landrat Dr.Neth. Denn er ist es, der die "Fakten" in die Öffentlichkeit brachte. Auch wenn ihm die "Fakten" von einem Dr.Toth aufbereitet werden mögen - der Landrat ist es, der sie in der Öffentlichkeit verkündet und die "Fakten" dazu verwendet, die Schließung als "alternativlos" darzustellen und der die "Fakten" als Druckmittel gegen den Kreisrat verwendet.
Und für so naiv, daß er dem Dr.Toth blindlings alles glaubt, darf man ihn nicht halten: denn schließlich ist er ein gestandener Politiker, der es immerhin geschafft hat, in ein hohes Amt gewählt zu werden - das schafft man nicht, wenn man gänzlich naiv ist. 

Welches Kalkül steckt hinter den Äußerungen des Landrats?
  
Ich habe ja nichts dagegen, den Dr.Toth seines Amts zu entheben (wie es auf der Demonstration gefordert wurde), wirklich nicht. Aber die Handlungen und Aussagen des Landrats gehören ebenfalls auf den Prüfstand, zumindest auf den demokratischen. 
So eine Amtszeit dauert glücklicherweise nicht ewig.  

http://matthiasausk.blogspot.de/search/label/Krankenhaus

19.11.2016

Ein Weihnachtswunsch von der ultimativen Weihnachtswunschliste

Kommentare:
Dorten, also auf der weltbesten und ultimativen Weihnachtswunschliste habe ich das da gefunden:

Das sind Gruselbilder, die nur aufleuchten, wenn einem von hinten einer mit Fernlicht ins Genick leuchtet. In Asien scheint das beliebt zu sein. Sowohl das Fernlichtfahren als auch die Gruselbilder.

Mein Wunsch: Ich hätte das gerne für die Frontscheibe! Und zwar für die Damen und Herren Zeitgenossen, die mit völlig unnötigerweise eingeschalteter Nebelschlußleuchte vor einem her fahren! 

16.11.2016

Und schon ein Update zum Zoogeschäft

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Und eine ganz schnelle Antwort aus der Zentrale (ist ja das Zoogeschäft und nicht telefonica), in der unter anderem folgendes steht: 

Die optimale Ernährung eines Meerschweinchens das muss man differenziert sehen. 
Ein zu viel an Getreide kann in der Tat auf das auf Ballaststoffe angewiesene Verdauungssystem der Meerschweinchen ein Problem darstellen. 
Getreide ist aber auch ein Energielieferant und kann daher z.B. in der Außenhaltung unterstützend oder zur Vorbereitung auf den Winter ein zu vertretender Baustein der Ernährung sein. 
Sag ichs doch - ab in den Winter und nur die Nase darf noch aus der Alufolie rausschauen! 

Wichtig dabei ist, dass die richtigen Getreidesorten im richtigen Missverhältnis [so stehts tatsächlich im Orischinool] angeboten werden (was bei den Getreideenthaltenen Sorten die wir anbieten der Fall ist) und den Tieren kontinuierlich Raufutter in Form von Heu zur Verfügung steht.

Und das allerschlimmsteönste: Ich darf nochmal in die große Stadt fahren:  
Sehr gerne geben wir Ihnen ein Päckchen kostenfrei mit, damit Sie testen können, ob die "neue Sorte" bei den Meerschweinchen gut ankommt.
So gehts doch auch!

15.11.2016

Neulich ... beim [Fach|Blöd]markt

1 Kommentar:
Einen Kopfhörer will ich mir kaufen. Und zwar einen mit "Noise Reduction", wie das Neudeutsch heißt. Wenn die Welt schon schlecht ist, dann will man sie manchmal ausblenden.
Und weil ich gerade in der großen Stadt war und es geregnet hat, bin ich halt mal zum [Fach|Blöd]markt gegangen. Und siehe, es geschehen Zeichen und Wunder: Genau von der Firma, die ich mir als Kandidat ausgesucht hatte, stehen da 5 Kopfhörer mit "Noise Reduction" nebeneinander zu Vergleichen. Ein wenig reingehört, entsprach alles soweit meinen Erwartungen, nur war an den Beipielkopfhörern natürlich nirgendwo ein Preis. Einer davon lag in größeren Stückzahlen direkt daneben, den einen oder anderen fand ich im Regal, aber natürlich genau den, den ich mir so vorab ausgesucht hatte, natürlich nicht. Und ich wollte doch so gern wissen, ob der im [Fach|Blöd]markt billiger ist als im Netz ...

Aber wozu gibt es [Fach|Blöd]personal im [Fach|Blöd]markt? 
Kam auch bald einer, war aber schlank und hager -also nicht der aus der Werbung- und sagte zuversichtlich "der steht hier im Regal". 
OK, an dem Regal war ich schon, aber kann ja mal vorkommen, daß man von temporärer Blindheit geschlagen ist ... aber trotz 

Zwischenüberschriften sollen angeblich die Lesbarkeit erhöhen


Brille Marke Stubenfliege hat auch der [Fach|Blöd]mann den Kopfhörer dort nicht gefunden. 
Seltsamerweise wollte er dann von mir wissen, was der kostet. Ich mußte ihn dann daran erinnern daß das er mir mit dieser Frage das Wort aus dem Mund genommen hat, daß das mein Teil der Konversation sei, weil ich genau das eigentlich von ihm wissen wollte (hätte er 4stellig gekostet, hätte er ihn wohl noch in irgendeinem Tresor suchen können). Aber dann fand er doch noch einen unschlagbaren Ausweg: 
"Den gibt es nicht mehr".
"Und warum stellen Sie den dann zum Probehören hin?" 
"Machen wir doch gar nicht"
Wenige Schritte Spaziergang ... "und was ist dann das?"  

Schweigen .... und plötzlich brachs aus ihm raus: "Der ist bestellt!" 
"Echt jetzt, wie kann das sein? Den gibts doch gar nicht mehr?"  

Kafka lebt. Im [Fach|Blöd]markt. 
Grau, Nebel, Regen, Leonard Cohen gestorben, und dann kommt ein einfacher [Fach|Blöd]verkäufer und erleuchtet einen ansonsten völlig tristen Tag.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob das stimmt.

Und das Beste daran: [Fach|Blöd]markt kostet nicht einmal Eintritt. Einfach reingehen, [Fach|Blöd]personal finden und in ein Gespräch verwickeln, wird schon nix Vernünftiges bei rauskommen.

14.11.2016

Neulich ... im Zoogeschäft

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Ich war in der großen Stadt. Und weil der Laden, wo ich eigentlich hin wollte, noch nicht geöffnet war, war der Tierfachmarkt zufällig auf dem Weg. 

Mehr Schweine
Unsere Meerschweinchen wollen ja auch fressen. 
Und weil ich weiß daß sie das übliche Futter verschmähen, zumindest diese komischen bunten Chemiekringel, die unsere Industrie aus willichgarnichtwissenauswas erzeugt, habe ich gezielt nach einem Futter gefragt, das viele Körner enthält. Und schon war ich der Mops! Man kann doch Meerschweine nicht mit Getreide füttern, das geht doch nicht! 

Richtiggehend als einen Tiermörder hat mich die Verkäuferin hingestellt! 

Und während ich ihr noch gezeigt habe, daß in ALLEN, aber wirklich ALLEN angebotenen Futtern ein großer Anteil von Getreidekörnern enthalten war, habe ich mir überlegt, was ich mit der Dame jetzt anstelle. Die erste Idee "aber man muß sie doch mit Getreide mästen, sonst schmecken sie bitter" habe ich verworfen - das wäre für die Dame wohl zu hart gewesen, medizinische Komplikationen nicht auszuschließen! 

Die zweite war dann schöner: 
"Aber wenn man sie nicht mit viel Getreide füttert, dann überleben sie den Winterschlaf nicht" 
"Meerschweinchen machen keinen Winterschlaf!" 
"In den Anden auf 2.500m, bei minus 25 Grad und meterhoch Schnee, da machen die keinen Winterschlaf? Und wie überleben die das sonst, ein halbes Jahr ohne Futter?" 


Wirkungstreffer - das war offenbar sofort einleuchtend. Ich brauchte gar nicht mehr sagen, daß wir die jedes Jahr in Alufolie wickeln und in den Kühlschrank legen ... einfach in Alufolie einwickeln, daß nur noch die Nase rausschaut und schon steht dem Winterschlaf im Kühlschrank nichts mehr im Weg.

Jetzt hat sie was gelernt - heute abend werden die Suchbegriffe bei  google seltsamerweise von "Meerschwein" und "Winterschlaf" dominiert werden.

(Und die Zentrale der Tiersupermarktkette habe ich jetzt mal gefragt, warum man solches Futter eigentlich verkauft, wo man doch den Tieren sowas gar nicht verfüttern darf.)

13.11.2016

Telefonica / o2 / blau.de / simyo zum Sonntach

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Da sagen doch alle, und auch ich, es gäbe gar keinen Service mehr bei Telefonica! Das muß ich nun zurücknehmen, denn ich habe doch glatt auf eine mail  vom 18.08.2016 gleich am 26.10.2016 (immerhin beidesmal 2016) eine Antwort bekommen. Wer sagts denn, die leben noch! 

Man schreibt mir unter anderem: 
Schade, dass Sie Ihre Handynummer zu einem neuen Anbieter mitnehmen 
wollen. 
Ich finde das gar nicht schade, schließlich habe ich diese Nummer bereits seit Zeiten, da gab es Telefonica in Deutschland noch gar nicht.

Bitte teilen Sie uns mit, ob der Wechsel vorzeitig oder zum Vertragsende 
erfolgen soll. 
Lieber heute als morgen, liebe Leute, aber nicht unter Zahlung irgendwelcher "Kulanzgebühren". Da habe ich dann zurückgeschrieben: 
Sehr geehrter Herr [Der Name ist mir bekannt],

gerne dürfen Sie mir ein Angebot zur vorzeitigen Vertragsauflösung zusenden.

Ich habe durchaus ein Interesse, mich von Ihrem Unternehmen, das mir derart viel Unzufriedenheit gebracht hat, frühestmöglich zu lösen.
Ich pflege meine Verträge zu erfüllen, insofern habe ich mich bisher damit abgefunden, bis Anfang nächsten Jahres mit Ihrem Unternehmen verbunden zu sein.
Mit dem Quasi-Komplett-Entfall eines Kundenservice durch Ihr Unternehmen habe ich zumindest das Empfinden, daß Sie das mit dem Einhalten von Verträgen anders sehen, denn der gute Service war damals der Grund, zu eplus und später base und simyo zu wechseln.
Diese Grundlage ist de facto entfallen. Daß Sie mehr als 2 Monate brauchen, um meine mail zu bantworten und dann das Kernanliegen, ich zitiere:
"Sie dürfen mir aber gerne das Angebot machen, daß ich frühzeitig den bestehenden Vertrag (ohne irgendwelche weiteren Kosten außer den monatlichen Gesprächskosten bis zum vorgezogenen Vertragsende, versteht sich) verlassen darf" nicht einmal erwähnen, dürfte ein gutes Indiz für den Entfall des Service sein.
De jure mag das vielleicht anders gesehen werden, aber wie gesagt: Ich rede von meinem Empfinden. 

De jure habe ich auch Bedenken, Ihr Schreiben schon als Bestätigung meines zitierten Vorschlags zu sehen.

Ich gehe davon aus, daß Ihr Angebot mindestens ungefähr wie folgt aussehen sollte, damit ich es annehme:

- wir lösen den Vertrag der Einfachkeit halber zum Ende eines Laufzeitmonats auf, das müßte dann glaube ich jeweils zum 22. sein.
- ich bezahle selbstverständlich alle Grund- und Gesprächsgebühren bis dahin, sowie ggf die im ursprünglichen simyo-Vertrag genannte Summe für die Rufnummernmitnahme. Ob das tatsächlich 24,95€ sind, habe ich in meinem simyo-Vertrag noch nicht nachgesehen, die Größenordnung ist aber wohl üblich.
- ich bezahle die nichtgenutzten Monate nicht
- ich bezahle keine Sondergebühren für Vertragsauflösung.

Ich denke, wenn man vom 22.11. ausgeht (dann sollte Ihr Angebot allerdings spätestens am 31.10. bei mir eingehen, da ich ja einen neuen Anbieter suchen muß und der neue Anbieter ja auch noch das ein oder andere tun muss. Geht es späte rein, könnte ich möglicherweise erst einen Monat später wechseln.), würde Sie dieses Angebot etwas über 60€ an Einnahmeausfall kosten abzüglich ersparter Aufwendungen, versteht sich. Ich bin fest davon überzeugt, daß Sie mir der Einfachkeit halber ein solches Angebot wie oben skizziert machen dürfen: ein geringer Schaden dafür, daß Ihr Unternehmen es geschafft hat, einen Kunden, der seinem Anbieter JAHRZEHNTE(!) treu war und seine Zahlungen pünktlich und vollständig geleistet hat, zu vergraulen. Das ist schließlich auch eine Leistung ...

Wie gesagt: Sie senden mir bitte ein Angebot - ich prüfe das dann und nehme es gegebenenfalls schriftlich an. 
Antwort bis heute Fehlanzeige, die wird wohl irgendwann nach Vertragsende kommen ...

Ach ja, telefonica ... 


12.11.2016

Auf die Vernunft ist geschissen

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Hannes Wader singt ein schönes Lied 



in dem es heißt:
Leben einzeln und frei
Wie ein Baum und dabei
Brüderlich wie ein Wald
Diese Sehnsucht ist alt.
Sie gibt uns Halt
In unserem Kampf
Gegen die Dummheit, den Hass, die Gewalt
Ihr Gefährten im Zorn,
Ihr Gefährten im Streit,
Mit uns kämpft die Vernunft und die Zeit.
Die Zeit ... vielleicht, aber auf die Vernunft ist geschissen, wenn der bekannte Herr Meuthen, den viele Rechtsextreme als ihren neuen Führer sehen, folgendes verlautbaren (lassen) darf, ohne daß ganz Deutschland laut auflacht: 

Wir sind zuversichtlich, dass mit der neuen Trump-Administration eine rationale Außen- und Wirtschaftspolitik gemeinsam und auf Augenhöhe gestaltet werden kann. Jetzt gilt es, die deutschen Interessen in der Welt auf der Grundlage einer ideologiefreien und vernunftorientierten Politik durchzusetzen. Diese Wahl wird absehbar die politischen Machtverhältnisse auch bei uns in Deutschland und Europa nachhaltig verändern.
(Quelle: http://www.presseportal.de/pm/110332/3478587 - der Rest der Presseerklärung ist nicht minder arschkriecherisch formuliert) 

Ansatzweise hats wenigstens der STERN begriffen: 
http://www.stern.de/politik/us-wahl/afd-und-trump---wie-joerg-meuthen-sich-selbst-als-heuchler-entlarvt-7143196.html 

11.11.2016

Aaaaaaargh ... SpOn mal wieder

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Sowas muß doch selbst einem SPIEGEL-Online-RedakteurPraktikanten wehtun, oder? 

Hinterher wars wieder der Hausmeister.

Die Welt wird nicht fröhlicher, wenn ein trauriger Mensch stirbt.

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Leonard Cohen ist tot. 
Der treue Begleiter bei jedem unserer Teenagerliebeskummer ist nicht mehr. The lazy bastard no longer living in a suit

Ich könnte ja jetzt einfach eines der berühmten Lieder verlinken, 

aber ich verlinke auf ein Lied, das er damals in Mannheim gesungen aus Anlaß des Todes seines Freundes George Jones - und es paßt auch auf ihn: 











Hey, that's no way to say goodbye ... 
So long, Leonard. 

09.11.2016

Ich habe heute die Zeitung von morgen gelesen!

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und da steht: 


Was in den Vereinigten Staaten geschehe, habe "mit unserem Verständnis von europäischen Werten, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Medienfreiheit nichts zu tun", sagte gestern der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, der Tageszeitung "Die Welt". Deutschland als weltoffenes Land stehe allen politisch Verfolgten in den Vereinigten Staaten offen - "sie können in Deutschland Asyl beantragen", sagte Roth.

Hintergrund:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article159327993/Bundesregierung-bietet-verfolgten-Tuerken-Asyl-an.html
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-11/auswaertiges-amt-tuerkei-asyl-angebot

02.11.2016

Seltsame Hobbies haben die Leute,

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zumindest in Heilbronn: 

Ja, so siehts tatsächlich aus, im Zeitschriftenladen im Heilbronner Bahnhof. 

Kein Wunder, daß die Polizei dort am heiligen Feiertag Dreierstreife läuft.
 

01.11.2016

Der Vorhof der Hölle

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befindet sich in einem Eiscafé in einer deutschen Kleinstadt am Rande der Kurpfalz:

 
Danke an S.K. wegen "Hölle" und so.

30.10.2016

Doitschä! Ässt Doitschäs Gemööse! Auch am Sonntach.

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Und immer wenn Euch das Doitschtümeln überkommt: Einmal schwarz-rot-gold in den Mund und kräftig kauen! 
Und schon am nächsten Tag werdet  Ihr merken, wie schmerzhaft das Absondern brauner Scheisse plötzlich ist. 

25.10.2016

Meuthen hebt ab - aber er ist ehrlich

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Man liests in der Zeitung (Klick) und schüttelt nur noch den Kopf. 

Kann den bedauernswerten Menschen mal jemand in den Arm nehmen, die Tränchen trocknen u nd ein wenig durch die Haare streichen? 

Nää, ich machs nicht! So nah will ich dem nicht kommen.

24.10.2016

SPIEGEL online - volle Breitseite gegen die Demokratie:

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Heute morgen muß ich bei SPIEGEL Online folgendes lesen: 


Kippt Wallonien Ceta, das Freihandelsabkommen mit Kanada?
Heute könnte die Entscheidung fallen. Den Tag über laufen Verhandlungen der EU mit den Belgiern und den Kanadiern. Hier zeigt sich, was passiert, wenn die politischen Kompetenzen wieder in die Staaten und Regionen zurückverlagert werden. Die EU ist dann blockiert und manchmal handlungsunfähig. Europa ist schwach, wenn es nicht Europa sein darf, sondern ein Sammelsurium der Völker sein muss. Wir sind da auf einem Irrweg. Es müsste in die andere Richtung gehen: mehr Souveränität für Europa.

Das schreibt nicht der Praktikant in der Nacht, wo gerade kein Redakteur verfügbar ist - nein, dafür zeichnet ein gewisser Herr Kurbjuweit, ein sogenannter "stellvertretender Chefredakteur" von SpOn. Unfaßbar sowas.

Der Herr Kurbjuweit will also, daß Europa mehr Souveränität erhält. Aber was ist dieses Europa, von dem er spricht: Das sind einige wenige Herren und noch weniger Damen, die -demokratisch völlig unlegitimiert, da nicht vom Volk gewählt- im Namen der Bürger Europas Entscheidungen, gerne im Sinne der Großfinanz, treffen (und sich diese von einem im Prinzip machtlosen Parlament absegnen lassen). Und diesen Oligarchen -anders kann man sie nicht bezeichnen- will der Herr Kurbjuweit also noch mehr Souveränität zugestehen. 

Mehr Souveränität, damit sie "den Märkten", also den neoliberalen Göttern noch mehr Rechte zuweisen, die sie gleichzeitig den Bürgern, also dem eigentlichen Souverän, wegnehmen. Nicht um die Staaten, nicht um die Regionen geht es - es geht um Bürger, die ihre letzten verbliebenen demokratischen Rechte wahrnehmen!

Und genau diese Rechte will der Herr stellvertretende Chefredakteur von SPIEGEL-online dem dummen Volk wegnehmen, dem Volk das vielleicht doch nicht ganz so dumm ist und sein SPIEGEL-Abo überdenkt, wenn es sowas lesen muss.

Sie haben Recht, Herr Kurbjuweit, wenn sie mehr Souveränität für Europa fordern, aber die Situation stellt sich in der Realität anders dar als in Ihrem Kopf: Wir brauchen tatsächlich mehr demokratische Rechte der Bürger - und derart wichtige Entscheidungen müssen zwangsweise vom Souverän getroffen werden. Wir brauchen ein Europa der Bürger, nicht ein Europa der aus Ihren Ländern wegen Unfähigkeit abgeschobenen "Spitzen"politikern, die dem Neoliberalismus und seinen Versprechungen (für die Großen) hinterherhecheln.


Aber so wie Sie das meinen, gießen Sie Wasser auf die Mühlen derer, die Europa abschaffen wollen, denn genau das Europa, das Ihr Ziel ist, ist deren Feindbild. Und Sie werden bald von genau diesen als seriöse Quelle zitiert werden.

So weit ist es also gekommen, daß ein "stellvertretender Chefredakteur" beim SPIEGEL die Abschaffung der letzten demokratischen Restmitsprachemöglichkeiten bei EU-weiten Entscheidungen fordert, damit eine kleine Elite über uns alle herrschen kann. Wenn Augstein das noch erleben müßte ..... 

Ich wünsche mir, daß die Wallonie nicht einknickt - ich wurde ja nicht gefragt. 
Und dann bin ich auf die Schimpftirade von Herrn Kurbjuweit gespannt. 

Edit: Vieleicht war das da http://www.spiegel.de/politik/ausland/ceta-nein-der-wallonie-anmassender-widerstand-kommentar-a-1118035.html dann der Praktikant ...

Und hier kann man unterschreiben: https://www.mehr-demokratie.de/aufruf_wallonien_stoppt_ceta.html

23.10.2016

Kultur zum Sonntach

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Heute mal allerfeinste Musik, was von Mozart, gesungen von der unvergleichzeihlichen Florence Foster Jenkins


Und für den, ders nicht erträgt, gibts


20.10.2016

"gegen Toth und für das Leben"

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Das war das Schlagwort der gestrigen vierten Demonstration vor dem Krankenhaus:
„Viele können viel bewegen, gegen Toth und für das Leben“

 

Auch der Herr Bürgermeister, der nach seinem Auftritt in der Vorwoche und seinem "offenen Brief" möglicherweise eingesehen hat, welches Unheil sein persönliches (Abstimm)verhalten über die Stadt bringen wird, war dabei: Jetzt plötzlich nicht mehr als Vertreter der verantwortlichen Verwaltungsgremien sondern offenbar als Privatmann.
Der Wind von letzter Woche war wohl scharf und kalt (dabei sei die Stimmung doch so "aufgeheizt" gewesen ...) und so hat er sein Mäntelchen in diesen Wind gehängt. Seis drum, kaputtmachen kann er jetzt auch nicht mehr viel. Das hat er bereits durch sein Mitschwimmen mit der schweigenden Mehrheit (anderswo nennt man das "Stimmvieh") zur Genüge getan.

Mehr und mehr zum Thema wird der Geschäftsführer der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, Dr. Andor Toth: 


(Hier sei anzumerken, daß in der STIMME das kleine g in gGmbH gerne vergessen wird - der wahrscheinliche Kernpunkt der Auseinandersetzung!):   

Immerhin hat es der Geschäftsführer der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, Dr. Andor Toth, geschafft, ein erfolgreiches Krankenhaus innerhalb weniger Jahre zu einem Verlustbringer herabzuwirtschaften. 
Genauso hat er es nach übereinstimmenden Aussagen vieler Beteiligter geschafft, ein motiviertes Team kaputtzumachen.
Es wurden (unbestätigte, aber auch nicht wirklich angezweifelte) Vorwürfe laut, daß Patienten in Künzelsau sogar abgewiesen wurden und es kam die Frage auf, ob dies bewußt von Seiten der Geschäftsleitung so angeordnet oder zumindest ... sagen wir: mit Wohlwollen geduldet ist.

Die wichtigen Fragen, die jetzt von Dr.Toth zu beantworten wären, sind:

  •  Wie kann es sein, daß ein effizient wirtschaftendes und in der Region wegen seiner medizinischen Kompetenz hochgeschätztes Krankenhaus unter der Führung eines erfahrenen Krankenhausgeschäftsführers derart herabgewirtschaftet wurde?
  •  Kann es sein, daß der "gemeinnützigen"GmbH (denn dafür steht das kleine g) bewußt Mittel entzogen wurden, die dann in der GmbH des Kooperationspartners aufgeschlagen sind?
  •  Wurden dem Hohenlohekreis auf diese Weise gezielt Gelder entzogen und anderswohin umgeleitet?
  •  Wird und wurde das Krankenhaus in Künzelsau durch diverse Maßnahmen, auch personeller Art, ganz gezielt schlecht gemacht - und in der Öffentlichkeit gezielt sogar noch schlechter dargestellt?
Man kann sich nicht vorstellen, daß ein Geschäftsführer gegebenenfalls an derartigen Machenschaften unbeteiligt sein sollte!
In der freien Wirtschaft schließt der Aufsichtsrat in solchen Fällen übrigens nicht den Betrieb sondern feuert den verantwortlichen Geschäftsführer. Aber hochkant!

Auf eine Beantwortung dieser Fragen werden wir bei der eher nach innen gerichteten Kommunikationsstruktur des Dr.Toth wohl lange warten ... es hat nämlich den Anschein, als hätte Dr.Toth Glück:
Scheint er doch ganz persönlicher Protegée des Landrats Dr.Neth zu sein, der in Personalunion zufällig auch der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Hohenloher Krankenhaus gGmbH ist.
 

Na, dann kann ja gar nichts mehr schief gehen.
Außer natürlich ... die Rolle des Aufsichtsrats und seines Vorsitzenden würde irgendwann einmal beleuchtet, vor allem im Hinblick auf die Frage, ob den Bürgern des Hohenlohekreises durch die Art der Krankenhausbewirtschaftung Gelder entzogen wurden!

Nur für den Fall, daß wir uns nicht mehr sehen, wünsche ich Herrn Dr.Toth für seine persönliche und berufliche Zukunft bereits jetzt alles Gute. 


(PS: Dran denken: Nächste Woche soll eine Bürgerinititative gegründet werden - näheres folgt) 

Die vorherigen Beiträge zum Thema: 
https://matthiasausk.blogspot.de/search/label/Krankenhaus

17.10.2016

Der sogenannte "Service" bei Telefonica

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Ich habe ja schon öfter über den Service bei den Tochtermarken der Telefonica berichtet. 
Letztens ging dann durch die Presse, daß der Support per e-mail eingestellt wurde und auch nicht wiederkommen wird

Weil nämlich telefonica mal wieder glaubt, besser als der Kunde zu wissen, was was der Kunde will:


O2 Kundenkontakt via E-Mail oder Post?

Du hast Fragen zu O2 oder es gibt irgendein Problem? Dann möchtest du sicherlich nicht warten, bis deine Post an der Adresse von O2 eingetroffen ist oder eine E-Mail Antwort in deinem Postfach angezeigt wird. Deshalb erreichst du unseren Kundenservice komplett in Echtzeit – sei es digital, telefonisch oder im O2 Shop vor Ort.

 [Quelle: https://www.o2online.de/kontakt/?o2_type=top&o2_label=kontakt, 2016-10-16]

(Ich für meinen Teil hätte lieber einen Service, der gerne ein paar Stunden brauchen darf, wenn er denn zuverlässig richtige Antworten liefert. Telefonica sieht das offenbar anders.)

Aber das mit dem nahezu Komplettabbau des Service könnte sich als Bumerang und das mit dem "kommt auch nicht wieder" könnte sich als Fehlschluß herausstellen, denn wie man liest, hat inzwischen hat die Bundesnetzagentur offenbar die Schnauze voll

Hoffentlich.  Und hoffentlich passiert dann mal was.

Hatte ich schon erwähnt, daß ich von telefonica, simyo (inzwischen blau.de) und finetrade auch seit einiger Zeit die Schnauze voll habe? 

16.10.2016

Was zum Sonntach

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These are Cipolla's five fundamental laws of stupidity:
  1. Always and inevitably everyone underestimates the number of stupid individuals in circulation.
  2. The probability that a certain person (will) be stupid is independent of any other characteristic of that person.
  3. A stupid person is a person who causes losses to another person or to a group of persons while himself deriving no gain and even possibly incurring losses.
  4. Non-stupid people always underestimate the damaging power of stupid individuals. In particular non-stupid people constantly forget that at all times and places and under any circumstances to deal and/or associate with stupid people always turns out to be a costly mistake.
  5. A stupid person is the most dangerous type of person.
Corollary: a stupid person is more dangerous than a pillager.
 ( https://en.wikipedia.org/wiki/Carlo_M._Cipolla

14.10.2016

Follow Up zur Bürgermeisterdämmerung

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Wie man der Stimme entnehmen kann, ist unser Bürgermeister jetzt "betroffen". "Betroffen" davon, daß sich Menschen Gedanken machen, was ihre elementare Lebensgrundlage, die Gesundheit nämlich, betrifft. "Betroffen" davon, daß jeder einzelne dazu eine Meinung hat und diese auch zum Ausdruck bringt. Und vor allem "betroffen" davon, daß sie eine andere Meinung haben als er und diese auch lautstark äußern! 
Es sollte ihn tatsächlich jemand in den Arm nehmen und trösten.





Dabei sollte er es doch wissen, daß die Künzelsauer Bürger eine eigene Meinung haben und diese auch deutlich und mit Erfolg zum Ausdruck bringen: Schließlich haben die Künzelsauer schon die rechtsextremistischen Reiseagitatoren aus der Stadt gejagt und das angebliche Badeverbot relativiert.
Und das ohne Mithilfe der "Politik".


Ach ja, die "Politik", wie sie im Hohenlohekreis offenbar immer noch vorherrscht, wo jeder (übrigens von den Bürgern als Interessenvertreter gewählte!) Würdenträger (mancher mag ja auch nur Amtsträger sein) meint, er sei ein Fürst oder doch zumindest ein Freiherr oder ein Baron und dementsprechend in hochherrschaftlicher Manier "vorausschauend" für das Volk regiert, ohne zu informieren ... aber das ist eine andere Geschichte.


Oder auch nicht, denn die Nicht- bzw. Desinformation durch den Landrat Neth und seinen Gefolgsmann Dr.Toth ist ja gerade der eigentliche Grund des Zorns! Es werden keine Fakten veröffentlicht, sondern nur angeblich "alternativlose" Folgerungen aus ... ja, aus was eigentlich? Fakten? PowerPoint-Präsntationen von Lobbyvertretern? Oder was? ... in den Raum gestellt - die dann wenige Monate später über den Haufen geworfen werden, weil plötzlich wieder etwas anderes "alternativlos" daherkommt. 
Und diese Desinformation geht ja gerade so weiter: Statt die neuen Entwicklungen öffentlich zu diskutieren und tragfähige Lösungen (statt Konzepte für Jahrzehnte, die dann so miserabel sind, daß man sie nach wenigen Monaten schon wieder über den Haufen werfen kann), gemeinsam mit den Bürgern zu erarbeiten, geht es im altbewährten Stil und im stillen Kämmerlein weiter.
Und wieder werden Aussagen umgestoßen, plötzlich kommen neue Verhandlungspartner ins Spiel - jegliche Konzepte bleiben im Dunklen, vielleicht gibt es ja auch gar keine Konzepte ... man muß es inzwischen fast annehmen. 
    
Da spielen irgendwelche Herren, darunter die Herren Neth und Dr.Toth in einem großen Spiel um ganz viel Geld mit. Und unser Bürgermeister hat gemeint, daß er mitwürfeln könne beim großen Spiel. Aber die anderen waren zu abgezockt und so ist er als erster Verlierer vom Tisch gegangen. 


Gut möglich, daß als nächster der Landrat Neth vollends ausgenommen ist und den Spieltisch verlassen muß! Faites votre jeu - das Spiel geht nämlich nach dem fast freiwilligen Ausscheiden des Bürgermeisters gerade erst richtig los: Wie es scheint, ist mit den Bürgern und ihrer Gesundheit doch noch so viel Geld zu machen, daß sich gleich mehrere Spieler um das angeblich zwangsweise hochdefizitäre Krankenhaus reißen. Nicht nur die SLK, jetzt plötzlich das DIAK (da fällt mir "Gaildorf" ein), auf der Demo wurden glaube ich noch die "Barmherzigen Brüder" bzw. die Caritas genannt und als weißer Ritter wurde auch die lokale Industrie ins Spiel gebracht (ein Gedanke, der vielleicht schon weiter entwickelt sein mag, als die Politik denkt - die Entscheidungskraft einiger Unternehmer ist ja bekannt). Und dann gibt es ja auch noch die Gerüchte (siehe auch der Stimme-Artikel), nach denen der Standort Öhringen nicht ganz so sicher sein könnte.  
(Beim Herrn Dr.Toth gehe ich davon aus, daß er erstens bei dem Spiel nicht zu den Verlierern gehören wird und zweitens recht bald einen neuen Spieltisch finden dürfte.)

In Wirklichkeit wird mit der Gesundheit der Menschen gespielt, die dafür auch noch das Spielgeld bezahlen dürfen! 

Zurück zur Bürgermeisterdämmerung: 
Jetzt, wo er feststellt, daß und wie man ihn abgezockt hat, muckt der Bürgermeister plötzlich auf und will eigentlich schon immer mit dem Herzen dagegengewesen sein und habe ja nur so irgendwie zwangsweise dafürgestimmt ... das muß man erst einmal verstehen. 
Genauso muß man erstmal verstehen, daß einer für die Heilbronner stimmt, wenn er doch so gar "kein Vertrauen mehr zu den Heilbronnern" (auf diese Idee sind andere früher gekommen) hat. 
Ich jedenfalls verstehe es nicht: Wenn ich einen Vorschlag für bescheiden halte, dann stimme ich nicht einfach so dafür. Dann stehe ich auf und stimme dagegen! Oder sorge zumindest dafür, daß eben nicht direkt abgestimmt wird sondern das Thema erstmal öffentlich auf den Tisch kommt. Wo ist das Problem?
 
Wenn das, was die von den Bürgern gewählten Vertreter beschließen, nicht mehr dem Willen der Bürger und deren Wohl entspricht, dann müssen die Bürger zur demokratischen Notwehr greifen und auf die Straße gehen!
Und dann gehen wir halt raus und zeigen uns! Und dann pfeifen wir gerne einen Politiker aus, der meint, er könnte sich mit verwirrenden Worten aus der ganzen Sache nochmal herauswinden und so tun, als sei er doch schon immer auf der Seite des Guten gewesen.
 
 
Es ist immer noch nicht zu spät!
 Immer Mittwochs, 18:30, vor dem Krankenhaus.

P.S.: Und dann gibts da ja noch den offenen Brief des Bürgermeisters. Da spricht er davon, daß die Stimmung bei der Demonstration am Mittwoch "aufgeheizt" gewesen sei - wie lächerlich ist das denn? "Aufgeheizt", Herr Bürgermeister, geht ganz anders. Die Wortwahl paßt aber vorzüglich ins Bild.

12.10.2016

Bürgermeisterdämmerung ...

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Da stand er nun da, der Herr Bürgermeister, vor vielleicht 250 Demonstranten und Demonstrantinnen. Weil er gemerkt hat, daß ihm auf facebook (warum eigentlich nur auf facebook, Herr Bürgermeister? Die Welt besteht nicht nur aus facebook und außerhalb von facebook gibt es auch eine Welt!) ein scharfer Wind entgegenkommt. 



Schließlich ist es wirklich nicht leicht, dem Wahlvolk zu erklären, warum man als Aufsichtsratsmitglied erst gegen die Schließung gestimmt hat und nur wenige Monate später dafür (dann allerdings als Kreisratsmitglied, denn aus dem Aufsichtsrat war er zwischenzeitlich ausgetreten).

Und so war denn auch der Wind in der Realität sehr kalt, der ihm heute entgegenschlug!

Eine besonders gute Figur hat er nicht abgegeben, der Bürgermeister, indem er nicht wirklich auf seine Rolle als gewählter(!) Verantwortungs- und Entscheidungsträger eingegangen ist sondern mehrfach auf ominöse Personalentscheidungen angespielt hat. Auch sei heutzutage mit einem Krankenhaus kein Geld zu verdienen - ein seltsames Argument, denn es gibt offenbar Betreiber, die sich um Krankenhäuser bzw deren Patienten reißen. Warum tun die das, wenn jeder Patient das Minus ein wenig größer macht?

Geradezu bedauernswert komisch wirkte er, als er darauf verwies, daß seiner Meinung nach das Konzept - für das er im Kreistag gestimmt hat! - nicht nur das Aus für das Künzelsauer Krankenhaus sondern mittelfristig auch für das neu zu bauende Öhringer Krankenhaus den Ruin bedeuten würde. Fast hätte man ihn in den Arm nehmen und trösten wollen, den armen Mann.

Es war halt doch sehr verwirrt und verwirrend, was er da so alles gesagt hat ...


Viele Teilnehmer haben angemerkt (und ich habe den Eindruck, daß ihm das ab einem bestimmten Punkt auch ganz klar geworden ist), daß seine Zukunft in Künzelsau mit der nächsten Wahl zu Ende sein wird. Aber wie das in der hohen Politik so ist, wird er sicherlich weich fallen, vielleicht läufts ja auf ein Pöstchen in der Krankenhausbürokratie hinaus ... irgendwo rund um Heilbronn sitzen bestimmt Leute, die ihm und seinen Kreistagskollegen dankbar sind.


UPDATE: Die Stimme schreibt: http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/kuenzelsau/Bei-Klinik-Demo-Schwerer-Stand-fuer-Buergermeister-Neumann;art1912,3723575

Und noch ein UPDATE, diesmal vom SWR: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/heilbronn/krankenhaus-in-kuenzelsau-300-buerger-demonstrieren-gegen-schliessung/-/id=1562/did=18300410/nid=1562/1vouvjr/index.html

Green Energy - der Durchbruch

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10.10.2016

Kapitalismus wie aus dem Lehrbuch

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Die Nachfrage bestimmt den Preis - so steht es in allen gängigen Kapitalismus-Lehrbüchern.

Wenn man dann liest, wie billig einem Reisen nach Sachsen derzeit nachgeworfen werden

https://www.discountfan.de/artikel/reisen_und_bildung/flixbus-5000-sachsen-tickets-fuer-9-99-euro.php

dann schließt man daraus: 
Kein Mensch will mehr freiwillig nach Sachsen.


02.10.2016

Brecht am Feiertag / Aus dem Handynotizbuch

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Denn die einen sind im Dunkeln

Und die andern sind im Licht.

Und man siehet die im Lichte.

Die im Dunkeln sieht man nicht.