30.08.2015

Fine-Trade, der "Service"partner von simyo / UPDATE

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Update zu: http://matthiasausk.blogspot.de/2015/07/fine-trade-der-servicepartner-von-simyo.html

Ja, man will es kaum glauben! 
Ich habe wieder ein Telefon! 

Es hat zwar der Hilfe eines Anwalts bedurft, damit die Firma fine-trade sich in Bewegung gesetzt hat, aber immerhin. Auf so ein Anwaltsschreiben mit Kostennote kommen plötzlich Antworten, die nicht aus Textbausteinen bestehen sondern sich auf den konkreten Sachverhalt beziehen. 

Nachdem mir fine-trade versichert hatte, daß so ein Servicefall normalerweise ca. 2-3 Wochen dauern würde, hat das Ganze jetzt sage und schreibe 8 Wochen gedauert. 

Der Ablauf war wie folgt: 
  • Das Gerät war einzusenden an eine Firma etronixx sales GmbH in Hamburg. Dort ist es am 02.Juli eingetroffen, sagt die DHL-Sendungsverfolgung. Nach simyo (genaugenommen inzwischen Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, da die simyo GmbH in der alten Rechtsform nicht mehr existiert sondern in die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG verschmolzen ist) und fine-trade ist das jetzt schon die dritte beteiligte Firma!
  • Von dort wurde das Gerät wahrhaft blitzeschnell an eine Firma w-support in Hartmannsdorf (Frima Nummer 4!) gesendet - Eingang dort am 23. Juli. Der Poststreik wahrscheinlich ... halt, nein: Der war da schon vorbei. Also an Post bzw DHLwirds nicht gelegen haben.
  • Damit war die normale Dauer des Servicefalls schonmal ausgeschöpft - ohne daß auch nur irgendwas getan war! 
  • Trost, der mir aber nicht hilft, da mir das ja von fine-trade nicht mitgeteilt worden war: Das Gerät war jetzt immerhin in Händen einer Firma, die für NOKIA bzw. LUMIA ein anerkannter Reparateur ist!
  • Am 03.08. wurde bei w-support der Status "Gerät wird ausgetauscht, wenn Austauschgerät verfügbar" gesetzt. 
  • Hätte man mir das kurz per mail mitgeteilt, wäre ich wohl nicht am 6.8. zum Anwalt gegangen. Nun gut, wenn fine-trade zuviel Geld hat ... mir solls recht sein und der Anwalt will ja auch leben. Hätte man mir alternativ mitgeteilt, daß ich mir einfach ein neues Gerät auf dem Markt kaufen soll und man mir die Rechnung bezahlt hätte, wäre das auch OK gewesen - der Elektronikmarkt  hatte mein Modell sogar zu einem äußerst günstigen Preis vorrätig.
  • Am 26.08. wurde das Austauschgerät dann an mich verschickt. 
  • Am 26.08. schrieb fine-trade aber noch an meinen Anwalt, daß das Gerät "voraussichtlich morgen" verschickt würde (daß "voraussichtlich morgen" etwas passieren sollte, hatte man ihm auch schon knapp eine Woche vorher geantwortet, es ist aber nichts passiert).
Während der ganzen Zeit gab es Kommunikation meinerseits und Nichtkommunikation seitens fine-trade und simyo. Die Statusmeldungen von w-support hätten fine-trade und simyo  zumindest seit 23.7. im Internet abrufen können. Ich hätte das auch tun können, wenn man mir denn nur die Auftragsnummer mitgeteilt hätte. 

Kommunikation kann so einfach sein. Aber das hatte man ja bei fine-trade und simyo nicht nötig, mir eine sinnvolle Antwort zu schreiben. Stattdessen ein sinnloser Textbaustein nach dem anderen.

Und daß ich jetzt ein anderes Modell bekommen habe, das zwar höherpreisig ist, an das dann aber diverses Zubehör, das ich angeschafft habe, nicht paßt, soll dann auch egal sein.

Alle Verträge mit simyo bzw. der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG sind zwischenzeitlich gekündigt, aber auch das hat dort jedenfalls niemanden ernsthaft interessiert:

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder als Kunde bei uns begrüßen zu dürfen.

Viele Grüße

J***********
simyo Kundenservice

Über die Sinnhaftigkeit von simyo-Textbausteinen kein weiteres Wort mehr. 


Gestern im Supermarkt ...

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Es war Samstag morgen. 
Es war voll.
Mehrere Kassen. 
Mehrere Schlangen.

Durchsage: 
"Verehrte Kunden, wir öffnen Kasse 2"

Ein junger Mann, tiefdunkle Haut, möglicherweise im benachbarten Asylbewerberwohnheim be"heimat"et, geht schnurstracks mit seinen paar Sachen in der Hand auf die Kasse zu und steht dort als Erster in der Reihe.

Kommentar aus dem OFF und im Dialekt:
"Da können sie auf einmal Deutsch!" 

Aha. Heinz Becker lebt.




09.08.2015

07.08.2015

Ein Wort zum Flüchtlingsthema

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Früher, lang lang ists her, da waren die Potentaten und Hochwohlgeborenen dankbar um jeden Wirtschaftsflüchtling. 
Mehr noch: Man erklärte politisch und religiös verfolgte zu höchstwillkommenen Wirtschaftsflüchtlingen. Wie zum Beispiel die Hugenotten, die vor allem deshalb zu Preußens Gloria beitragen durften, weil man davon ausgegangen ist, daß mit ihnen sehr gut ausgebildete Handwerker ins  Land kommen. 
Auch Friedrich IV. von der Pfalz war auf der Suche nach Wirtschaftsflüchtlingen, mit der er die neugegründete Stadt Mannheim bevölkern wollte - er hat sogar Drückerkolonnern zur Anwerbung ausgeschickt, so willkommen waren diese Menschen damals.

Wie passend ....
Und auch danach hat dieses Land eigentlich zu allen Zeiten Flüchtlinge aufgenommen - nach dem ersten Weltkrieg kamen Menschen aus Osteuropa, genauso nach dem zweiten Weltkrieg unter anderem die sogenannten Sudetendeutschen. Und während der letzten 50 Jahre kamen immer wieder Menschen aus Rumänien und der damaligen Sowjetunion. Die bekannten "Donauschwaben" - das sind Nachkommen von Wirtschaftsflüchtlingen, die vor Jahrhunderten aus Deutschland in damals von den Herrschern gelobtes Land geflohen waren. Die hat man als "Deutsche", die vor den bösen Kommunisten geflohen waren, aufs Herzlichste willkommen geheißen. 
Und immer noch kommen Menschen aus den verarmten Bruchstücken dieser Sowjetunion. 

Dazu kommen all die Hunderttausende, die aus Deutschland geflohen sind: Die schon erwähnten Donauschwaben, Pfälzer, die nach Osten, nach Polen und bis auf die Krim gewandert sind, die ganzen Auswanderer nach Amerika - klassische Wirtschaftsflüchtlinge, angelockt von nichts als den goldenen Verheißungen der neuen Heimat und getrieben vom Hunger in der alten Heimat. 
Diese Auswanderer haben all ihr Hab und Gut für die Reise ins Ungewisse ausgegeben und kamen -wenn sie die Reise überlebt haben!- nach Überfahrten in schon rattenlos dahinsegelnden Seelenverkäufern in Amerika an - mit nichts mehr als dem, was sie auf dem Leibe trugen.
Die vor dem Haß des zwölfjährigen Jahrtausends geflohenen sollen auch nicht vergessen werden! 

Man kann also getrost davon ausgehen, daß fast jeder, der heutzutage hier wohnt, einen Flüchtling im Stammbaum hat, entweder einen, der gekommen oder einen, der gegangen ist. 

Und ausgerechnet die Leute mit einem solchen Migrationshintergrund verüben dann Attentate gegen Wohnheime? 
Echauffieren sich an Stammtischen im geistigen Tiefflug über Syrer, die sich und ihre Kinder vor dem IS und seinen Kopfabschlägern in Sicherheit bringen wollen? 
Über Afghaninnen, die vor den archaischen Ansichten von "Rechtgläubigen" fliehen? 
Über Afrikaner, die vor dem Hunger und der Dürre die Flucht ergreifen?  

Wegen dieser Hetzer und Aufwiegler möchte ich nicht selber zum Flüchtling  werden - und deshalb:

Arsch huh, Zäng ussenander!

Damit "die" nie wieder etwas zu sagen haben in diesem Land! 


Bevor ich jetzt gänzlich die Beherrschung verliere, verweise ich noch auf einen weiteren lesenswerten Beitrag zum Thema.

01.08.2015

Die Abgeordnete ist verstummt .....

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Immer noch keine Reaktion der Adressatin auf 
http://matthiasausk.blogspot.de/2015/07/offener-brief-meine-eu-abgeordnete.html

Mag +Evelyne Gebhardt, für die SPD (das S in SPD soll ja immer noch für "Sozialdemokratisch" stehen, hört man) ins Europaparlament gewählte Volksvertreterin, etwa nicht öffentlich zitiert werden?