24.12.2014

Aus dem Handynotizbuch /26 (Heiligabend bei ALDI)

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Bei dieser Gelegenheit frohe Feiertage und einen guten Beschluß (wie die Franggn sagen).
Kommt ein wenig zur Ruhe und faßt erstmal die richtigen Vorsätze für 2015! Das Umsetzen wird eh schwieriger als das Fassen.

09.12.2014

Der Kunde sagt: DAS MERK ICH MIR! /1

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Üblicherweise ist es ja bei Onlineshops so, daß ab einem gewissen Bestellwert keine Portokosten extra verlangt werden. Auch daß es eine Portopauschale gibt, die immer gleich hoch ist, egal wie groß oder teuer die Sendung ist, findet man öfter mal. 

Der Onlineshop eines großen Anbieters von Computer- und Elektronikzeuch, der mit A beginnt, verdient aber wegen seiner durchaus kreativen Nebenkostengestaltung besonders lobenswerte  Erwähnung: 

Ich kannte den Shop, der mit A beginnt, bisher nicht als Kunde, er war mir aber seit Urzeiten als Anbieter bekannt, weil er schon vor Jahrzehnten mehrseitig in Computerzeitschriften geworben hat. 
Und da ich -alle guten Menschen tun das ja jetzt- meine Käufe bei amazon etwas reduzieren wollte, habe ich nach einer Alternative gesucht. Und irgendwie bin ich bei der Suche nach einem SSD-Laufwerk und ein wenig Kleinzeuch auf die Amazon-Alternative, die auch mit A beginnt, gestoßen: 

Das SSD-Laufwerk, Preis knappe 200€, stellte sich heraus, war portofrei zu bestellen. 
Huch - bestellt man aber noch 2 Artikel dazu, die je 19,99€ kosten, zahlt man seltsamerweise plötzlich wieder Porto, nämlich laut Versandabwicklung ganze 6,95€. 
  • Gesamtpreis also: knapp unter 247€
Aber keine Angst, da geht was - man  kann noch was sparen: 
Wenn man nämlich einen Auftrag mit Bestellwert kleiner als 20€ erteilt, dann gilt für diesen Auftrag eine Portopauschale von knapp 2€ (laßt es 1,99 sein oder 1,95, so genau weiß ich das nicht mehr und hab auch gerade keine Lust mehr, das im Detail nachzulesen.). Also nochmal rechnen: 1x200€ (portofrei) + 2x19,99 + 2x knappe 2 Euronen und man ist ganz fix
  • bei knapp unter 244€ 
Das ist doch eine tolle Ersparnis! 
Und man hat auch noch dem Laden die internen Kosten für 3 Sendungsabwicklungen statt für eine aufgedrückt. Selber schuld, Du Laden, freut man sich! 
Und genau diesen Weg hat mir ja auch die freundliche Dame vom Kundenservice vom alternativen Shop, der mit A beginnt, empfohlen, nachdem ich mich über die kreative Portokostenermittlung ein wenig verwundert geäußert habe: 

Sofern sie von den günstigeren Versandkosten profitieren wollen, bitten wir Sie drei separate Bestellungen aufzugeben.
Tolle Wurst! Der Haken zeigt sich nämlich dann beim Bezahlen:  Will man nämlich seine Ware schnell und möchte sich dafür einer der im Internet verbreiteten abgesicherten Zahlmethoden wie paypal oder Kreditkarte bedienen ... dann schlägt die amazon-Alternative, die mit A beginnt, nämlich noch eine Transaktionsgebühr auf: Bei 200€ Gesamtwert der Bestellung wären das 1,99€, bei 19,99€ wäre es kostenlos (wobei mir jetzt noch nicht klar ist, ob die Portokosten im Gesamtwert der Bstellung enthalten sind - dann wären wir bei 0,99€ Bezahlgebühr). 
Bei Vorkasse - wo man nicht abgesichert ist und vom Bankwesen und der Effizienz des nachgelagerten Inhouse-Prozesses des Shops, der mit A beginnt, abhängig ist, wird keine Gebühr erhoben. Wir wären statt bei 244€ 
  • doch wieder bei fast 246€.  
Abgesehen von der Intransparenz (gemach, gemach! Wenn man zuallererst alle Links auf den Seiten abklappert, kann man die Bezahlgebühr irgendwann irgendwo finden und rein rechtlich ist die Gebühr wohl auch zulässig, man kann ja schließlich kostenlos per in keiner Weise abgesicherter Vorkasse bezahlen) wirft sowas natürlich kein gutes Licht auf die Qualität des Shopsystems, weil es dem Kunden nicht die günstigste Variante aufzeigt. Als Kunde, der ein wenig mit dem System herumspielt und ihm auf die Schliche kommt, fühlt man sich natürlich verarscht - aber wieviele Kunden merken das überhaupt? 

Fazit: 
  • Intransparenz bei der Preisbildung 
  • Überraschende Transaktionskosten
DAS MERK ICH MIR!   

Das bedeutet, daß dieser Onlineshop zukünftig auf meine Besuche verzichten wird. Ich habe dann doch bei amazon gekauft (sehr wohl wissend, daß dort die Mitarbeiter gerade für bessere Tarife streiken) und kam 
  • auf 237€ 
und das bei von vornherein transparenten Preisen und ohne Spezialgebühren bei abgesicherter Bezahlung.  

Alle sind gegen amazon, weil amazon seine Mitarbeiter schlecht bezahlt und durch seine Marktmacht die Preise drückt ... und dann will man mal gezielt nicht bei amazon kaufen und es stellt sich heraus, daß die Alternativen zu amazon dem ach so bösen amazon durch ihr eigenes Geschäftsgebaren die Kunden geradezu in die Fänge treiben. 

Das habt Ihr aber mal so richtig gut gemacht, Menschen vom Onlineshop, der mit A beginnt!   

25.11.2014

Was auch Spaß macht ... /2

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Aus dem Brillenladen kommen, die nagelneue Brille auf der Nase ... und direkt vor dem Laden den Ständer mit den Sonnenbrillen umrennen ...

16.11.2014

www.meinfilmlab.de - ein neuer Scanservice: Erste Ergebnisse:

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Heute gibts ausnahmsweise -und es wird definitv eine Ausnahme bleiben- mal Werbung, und zwar für ein Produkt, das mich beim ersten Ausprobieren wirklich überzeugt hat! 

Jörg Bergs, ein Fotoforumsfreund von mir, eröffnet gerade unter http://www.meinfilmlab.de/ einen Entwicklungs- und Scanservice für analoge Filme.

Man kann ihm unentwickelte Filme (fast) aller Formate zum Entwickeln und Scannen oder Negative zum Scannen zusenden - drei unterschiedliche Scanqualitäten zwischen ca. 2400x3600 und ca. 3500x4700 stehen dabei zur Verfügung. Die beste Scanqualität entspricht dann ungefähr dem, was auch aus dem Sensor meiner CANON 60D herauskommt - "normale" Foto-CDs bieten da deutlich weniger. 
Die Scans stellt er zum Download bereit - wenn man ihm regelmäßig Filme sendet, schickt er die entwickelten Filme auch gesammelt zurück. 

Ich habe ihm zum Ausprobieren mal das ein oder andere Negativ zugeschickt und mit den Ergebnissen, die ich so mit meinem Hausgebrauch-Amateurscanner CANON9000f erzielen kann, verglichen. Dazu habe ich mir die Fotos in der höchsten Auflösung scannen lassen - im Ergebnis sind das ca. 19 Megapixel, das unten gezeigte Beispiel in Farbe hat dann z.B. 5444x3466 Bildpunkte. 




Zuerst etwas Schwarzweisses:  
eine nicht ganz einfache Belichtungssituation.
Genau aus dem Grund war ich doch sehr gespannt auf das Ergebnis - hier der Vergleich:


mit CANON9000f


meinfilmlab.de


Allein das Blatt in der Bildmitte .... schon in der kleinen Ansicht ist zu sehen, wie sich der Kontrastumfang unterscheidet. Spätestens beim Aufklicken sieht man an den feinen Strukturen einen Riesenunterschied. Als Film wurde hier ein Silvermax verwendet.

Beim KODAK EKTAR 100 versagt mein CANON gerne mal bei den Grüntönen - daher habe ich ein Negativ mit sehr viel Grün herausgesucht: 

CANON 9000F
meinfilmlab.de
Hier sieht doch das typische Efeugrün wie typisches Efeugrün aus! 

Zu guter Letzt ein 1:1-Ausschnitt aus dem Scan, unbearbeitet (das heißt insbesondere: nicht nachgeschärft) und einfach 1200x1200pixel aus dem Originalscan augeschnitten: 


Da kann man wirklich nicht meckern!


Jörg, ich wünsche Dir mit diesem Projekt alles erdenklich Gute und langanhaltenden Erfolg!

14.11.2014

Was auch Spaß macht ... /1

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Wenn die hübsche Bäckereifachverkäuferin fragt, ob man noch einen Wunsch hat, ihr beseelt/verklärt in die Augen schauen und "Jaaaa" hauchen ....

28.10.2014

Versüßter Abschied

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Heute kam Antwort vom Telekommunikationsmoloch: 

Lieber Herr ...,

gern haben wir Ihr Kundenanliegen geprüft und bearbeitet.

Laut unseren Unterlagen ist das nächstmögliche Kündigungsdatum der ... . 
Wir haben dieses Datum in unserem System hinterlegt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Woche.

Viele Grüße
 
Gut gesagt. Die meinen das ehrlich. Ganz sicher!
Ich nehme es denen, baseirend auf der bisherigen Korrespondenz, wirklich ab, daß sie "gern" einen treuen Kunden verlieren. 


(siehe auch hier)

26.10.2014

Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne ...

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Fast 20 Jahre beim selben Mobilfunkprovider - hat auch nicht jeder! Da ist man dort Kunde allererster Klasse! Zu jemandem, der fast 20 Jahre mit ganz geringem Verwaltungsaufwand regelmäßig und
Kauf des schönen Fläschchens

pünktlich sein Geld bezahlt hat, kommt bekanntlich der Vorstandsvorsitzende persönlich zum runden Geburtstag und hat ein schönes Fläschchen mit, das man dann gemeinsam .... 


Nee, echt jetzt? Quatsch, issnichso, wär ja auch zu schön: Neukunden, die von Anbieter zu Anbieter hüpfen,  wird der Zucker in den Arsch geblasen - Bestandskunden werden behandelt wie der letzte Dreck

Dabei sollte es doch, nach allem, was in den Lehrbüchern steht, so viel billiger sein, zufriedene Bestandskunden zu halten als Neukunden zu akquirieren: Man hat die Kundendaten, man kennt das Nutzerverhalten, man könnte ganz gezielt auf den Kunden zugeschnittene Angebote machen - Peifedeggl! Macht man nicht, hat man offenbar nicht nötig. 
Lieber bezahlt man Drückerkolonnen und Provisionen ... 

Bei mir ist mal wieder eine Vertragsverlängerung angesagt. Mein alter Tarif paßte bisher ganz gut, er hat diverse Gimmicks, die ich immer ganz nett fand. Aber im Leben ändern sich Dinge von Zeit zu Zeit und so ist dieser Tarif inzwischen nicht mehr so ganz zeitgemäß. 

Also wollte ich gerne beim Anbieter bleiben, aber in einen anderen Tarif wechseln. Bisher war ich ja immer mit dem Kundenservie des Anbieters  zufrieden - also habe ich mich einfach mal mit den Damen und Herren per mail in Verbindung gesetzt und meine Anforderungen an einen neuen Tarif genannt.

Zur Antwort bekam ich einen Supertarif angeboten, mit dem ich 36 Stunden täglich und 11 Tage die Woche kostenlos (Naja: nicht kostenlos sondern im Preis inbegriffen), durch die halbe Welt hätte telefonieren könen und gleichzeitig SIMSE schreiben bis zum Fingerbruch und dazu noch online mails abrufen. Man habe meine
mail "aufmerksam gelesen", schreibt man. Das mit dem Leseverständnis üben wir nochmal.
Und das Ganze zu einem Preis, der nur knapp doppelt so hoch war wie das, was ich derzeit monatlich zahle! SUPER! Sicher ein ganz toller Tarif, bestimmt auch ganz toll verprovisioniert, nur entspricht er halt ganz und gar nicht meinen genannten Anforderungen. Auf meine Anmerkung, daß dieser teure Tarif doch gar nicht dem entsprechen würde, was ich brauche und daß es sogar einen Tarif gibt, der das bietet, was ich brauche 
...
wird wieder derselbe Tarif angeboten, sogar mit identischen Textbausteinen ...


Da ich ja ein geduldiger Mensch bin und den Aufwand, einen neuen Mobilfunkanbieter zu suchen -es kommt ja meist auch nix Besseres nach- gescheut habe, habe ich dann noch einmal explizit darum gebeten, in den von mir ausgesuchten Tarif zu wechseln
...
und bekomme wieder den teuren Tarif angeboten. Den von mir gewählten Tarif will man mir nicht geben. Aber das Allerbasete: Das Ganze kostet nur 24,95€ Tarifwechselgebühr - Schnäppli gmacht! 
 
Tja ... irgendwann ist dann auch mal gut ...Kündigung ist raus, jetzt laß ich mir halt von den Mitbewerbern den Zucker in den Arsch blasen. Offenbar hat mein bisheriger Anbieter treue Kunden, die regelmäßig ihre Rechnungen bezahlen, gar nicht nötig. 

Wer nicht will, der hat schon. 



Und Tschüß!

(Liebe Mobilfunk-Provider: Hier ist jetzt ein potentieller Kunde, dem Ihr Zucker in den Allerwertesten blasen könnt: Je mehr, desto lieber!)

11.10.2014

Herbststimmung ... im Bierzelt

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Heute im Bierzelt,einigermaßen weiße und durchscheinende Zeltwand und Deko auf Zewa ...
Einfach so fotografiert, wie das Stilleben dagelegen hat.


06.10.2014

Was kostet heutzutage ein Rückgrat?

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Tja, da sieht man sich einmal gezwungen, bei ebay eine schlechte Bewertung abzugeben ... und schon lernt man wieder was!

So ein Bewertungssystem soll ja dazu dienen, meint zumindest der naive Kunde, nachfolgenden (potentiellen) Käufern einen Hinweis zu geben, wie sehr sie diesem Verkäufer trauen können, was Qualität, Lieferservice und ggf. Reklamationsabwicklung angeht. Und wenn so ein Verkäufer pro Monat seine 100 graue oder rote Punkte hat, dann weist das doch auf gewisse Probleme hin.  

Kommt da doch prompt eine mail des Händlers, der mir das Angebot macht, gegen Bezahlung die schlechte Bewertung in eine gute umzuwandeln. Man ist ja prinzipiell immer bestechlich und wenn einem jemand einen schönen Meinungsverstärker anbietet ... da könnte man doch wirklich mal schwach werden.  

Und tatsächlich, die bieten mir etwas! 
Geld! Echtes Geld! 
Tolle 5€ (in Worten: Fünf, ich wiederhole: Fünf Euro) bieten die mir. Damit kann man doch kein Scheißhaus stürmen! Und die meinen ernsthaft, sie könnten für 5€ mein Rückgrat verbiegen? 


Leute, rutscht mir doch den Buckel runter! Mein Rückgrat hält so Würste wie Euch grade noch aus! 

Auf was für Gedanken manche Menschen kommen ... unfaßbar.
Und wenn man sich erst überlegt, wie viele Leute das Angebot vielleicht angenommen haben mögen und damit ihre schlechte Erfahrung verschleiern, damit andere in dieselbe Falle tappen ... für sage und schreibe 5€. Man glaubts nicht. 

Man wills auch gar nicht glauben: 


Das unscheinbare Fragezeichen hilft weiter: 
Es wurden bei diesem Händler sage und schreibe 1.364 Bewertungen nachträglich von negativ oder neutral auf positiv geändert .... 

Soviel jedenfalls zur Aussagekraft von Bewertungssystemen. 
Geschäftserfolg läßt sich offenbar doch kaufen.

04.08.2014

Welchen IQ muß man eigentlich unterschreiten,

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um bei einem bestimmten Paketdienst als Zusteller akzeptiert zu werden? 

Da hängt man nach einer fehlgeschlagenen Zustellung extra den vom Paketboten zurückgelassenen Zettel mit einer "einmaligen" Ablegegenhmigung an die Tür und was passiert?

Genau: Abends hängt direkt neben diesem Zettel ein neuer Zettel des Paketboten, daß nicht zugestellt werden konnte.

Ich werde bei niemandem im Internet mehr kaufen, der mit diesem Paketdienst versendet. 

31.07.2014

Rumänisch lernen

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wird immer wichtiger!
Dann kann man sich in der Pizzeria wenigstens der Bedienung verständlich machen.

Oder doch besser Bulgarisch?

14.07.2014

Idyllen in der kleinen Stadt

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An einigen Ecken findet man noch Reste früherer Viehwirtschaft mitten in der Stadt. An anderen Ecken wird alles weiß und schön gemacht. Oder wird einfach nur ein Parkplatz reserviert?

Die meisten Touristen kommen sowieso nur bis zu den "anderen Ecken". Wo es auf den ersten Blick nur trist und grau aussieht und die Welt noch original alt ist, da führt man keine Touristen hin.



Besonders idyllisch wirds, wenn der Jahrmarkt in die Stadt kommt - dann erstrahlt die Stadt in ungewohnter Buntheit, auf den Straßen tobt das wilde Leben und die Jahrmarktbeschicker kommen aus dem Geldzähl-Streß gar nicht mehr heraus: 


25.05.2014

Heute im Wahllokal

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Stimme aus der Wahlkabine: "Muß man den Umschlag zukleben?" 
Antwort: "Nein". 
Stimme aus der Wahlkabine: "Es geht nämlich nicht"

20.05.2014

The small town nearby ...

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Sometimes you don't need to go inside to be an urbexer ... an Urban Exploration Tour to the small town nearby: 

Some people scratch their living in the old houses from the 18th century: 




The house owners take care of the houses. They are trying to beautify them with adequate means ... at least inside:   


Little spots of green, various cultural events, an international cuisine and some nice little shops make the small town a lovely place: 






Taken with +YASHICA635 and +ILFORD XP2.

11.05.2014

Öhringen-City

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Been there - taken that. 
+Yashica +635 / +kodakportra 400NC


The MOSKVA is a beast!

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The +MOSKVA I recently got turns out to be a real beast!



Shutter speeds are OK ( at  least good enough for XP2 ...), the distance meter works perfectly and the lens is clean and sharp.


And a 6x9 negative is something special ...
What a bargain!


(Taken with +ILFORD +XP2)

10.05.2014

UPDATE 2 zu Wahlkampfnotizen aus der Provinz

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Inzwischen scheint jemand die Tragweite dieses "politischen" Handelns erkannt zu haben und hat den Verursacher offenbar zur Ordnung gerufen, denn  inzwischen ist die Seite ganz leer: 

Screenshot 20140510_1630

Ob es daran liegt, daß das Thema heute in der Stadt an gleich mehreren Ständen von Parteien und Gruppierungen angesprochen wurde? 

Egal, ganz ehrlich: So einen "Stil" hätte ich mir bis vorgestern in einem Wahlkampf in unserem Lande, vor allem: unter Menschen, die sich täglich in der Stadt, im privaten und im geschäftlichen Leben, begegnen, nicht vorstellen können. 
Ich denke, das ist schon ein fast einzigartiger Vorgang. 

Jedenfalls scheint diese Geschichte damit vorbei. Aber vergessen wird sie hoffentlich bei den Wahlentscheidungen nicht.

Wenn jemand die richtige Webseite der UBK sucht - die findet man unter   http://www.meineubk.de/ oder unter http://www.ubk2014.de  - und diese Seite bezeichne ich gerne und mit gutem Gewissen als "seriös"! 

09.05.2014

UPDATE zu Wahlkampfnotizen aus der Provinz

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Inzwischen wird das Bild nicht mehr angezeigt. Auch die Weiterleitung ist wohl nicht mehr aktiv. 

Es heißt jetzt nur noch

Screenshot 140509-1350

was ja, wenn mans genau nimmt, auch wieder nicht so ganz richtig ist. 

08.05.2014

Wahlkampfnotizen aus der Provinz

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Es ist Wahlkampf - und da kommen Menschen auf abstruse Ideen. 

Da gibt es in der kleinen Stadt einen Stadtrat, in den eine Gruppierung gewählt wurde. Unabhängigkeit, insbesondere von Parteien, hat sich diese Gruppe auf die Fahnen geschrieben. 
Im Laufe der Wahlperiode sind einige Fraktionsmitglieder der CDU beigetreten, was zum Ausscheiden aus der Gruppierung und auch aus der Fraktion führte. Die ausgeschiedenen Mitglieder bildeten eine neue Fraktion, die verbliebenen Mitglieder waren nicht mehr in Fraktionsstärke im Stadtradt der kleinen Stadt vertreten. 

Bis heute verblieb die Domain, die die Gruppierung  zum Wahlkampf genutzt hatte, bei einem der ausgeschiedenen Mitglieder, genauer: seiner Firma, wie eine denic-Abfrage ergab. Er ist auch als ADMIN-C, das ist laut denic
  •  die vom Domaininhaber benannte natürliche Person, die als sein Bevollmächtigter berechtigt und gegenüber DENIC auch verpflichtet ist, sämtliche die Domain (...) betreffenden Angelegenheiten verbindlich zu entscheiden. 

Die "Fraktion" hat im Wahlkampf von der alten Seite eine Weiterleitung auf ihre neue Wahlkampfseite eingerichtet. Die ursprungliche Gruppe hat das natürlich gerügt und die neue Fraktion zur Übergabe der Domain aufgerufen, da die Gruppierung den Namen weiterhin nutzt. 

Als Resultat hat die neue Fraktion nicht etwa die Domain herausgegeben oder wenigstens die Weiterleitung gelöscht, sondern hat die Weiterleitung durch folgendes Bild erweitert: 

Screenshot vom 08.05.2014, 20:40

Da nur der Domaininahber -wie gesagt, ein ortsansässiges Unternehmen!- und insbesondere sein ADMIN-C, der für diese neue Fraktion wieder für den Stadtrat kandidiert, über die Domain verfügen können, ist man geneigt, anzunehmen, daß diese Aktion zumindest mit Wissen des Domaininhabers bzw der natürlichen Person ADMIN-C erfolgt ist.  

Über die Seriosität einer solchen Fraktion darf man sicher geteilter Meinung sein. 

Ob alle Kandidaten der Fraktion mit derartigen Aktionen einverstanden sind, will ich mal anzweifeln. 
Aber daß sich die CDU-Fraktion, der übrigens sogar ein Bundestagsabgeordneter angehört, derartiger Steigbügelhalter bedienen muß, das ist schon äußerst peinlich. 

Über den weiteren Fortgang werde ich hier berichten. 

Update siehe http://matthiasausk.blogspot.de/2014/05/update-zu-wahlkampfnotizen-aus-der.html

Noch ein Update: http://matthiasausk.blogspot.de/2014/05/update-2-zu-wahlkampfnotizen-aus-der.html 


25.04.2014

Unboxing of ...

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Ein Paket, ein Paket: 


Nein, man weiß nicht, was es ist (doch, ICH weiß es natürlich sehr wohl, aber ich verrats erst am Schluß!):
Die Form ist doch verdächtig: 
Ha, es scheint eine Kamera zu sein: 
Jaaa,
original russische Kamerabaukunst mit deutschen Wurzeln: 
 




#MOSKVA. 
Alles funktioniert auf den ersten Blick, wie es soll.
Russische Technik funktioniert halt ewig.
Wenn sie denn funktioniert ... 

Die Bildqualität dürfte erheblich besser sein als bei der #LOMO #Belair. Das sollte kein Problem sein. 
Und Nägel kann damit bestimmt auch in die Wand schlagen. 
Wir ausprobiert. Zumindest das Erste. 




13.04.2014

Bananenrepublik? Nöö, wir doch nicht.

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Normalerweise verlinke ich ja nicht einfach nur auf andere Quellen, heute ist mal eine Ausnahme: 

einfach hier klicken
 
Warum Unternehmen überhaupt Parteispenden steuerlich geltend machen dürfen, will mir nicht in den Kopf. 
Nein, ganz sicher sind nicht alle Parteispenden großer Unternehmen "Erwartungsspenden". Denn einige der Großspenden kann man einfach nur als nachträgliche Belohnung für vorangegangene Wohltaten verstehen. 

Im Gegensatz zu Bananenrepubliken ist das bei uns aber keine Korruption! Unsere Parteienrepublik hat nämlich speziell zur ordnungsgemäßen Kanalisierung der gern gesehenen industriellen Großspenden komplizierte Gesetze gemacht, die dem ganzen Schmu ein legales Mäntelchen bescheren. 

Schade eigentlich: Hätten wir diese Gesetze nicht, könnten wir im Korruptionsranking noch viel weiter vorne stehen ....

06.04.2014

Merchingen - Jüdischer Friedhof

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( Link zur Braunsbacher Ausstellung, unter anderem mit Fotos aus diesem Beitrag)



Der jüdische Friedhof in Merchingen mit ersten Vorfrühlingsblüten.

Außerhalb des Ortes gelegen, am Hang direkt an der Straße, ist er einer der großen Friedhöfe mit mehreren Hundert noch sichtbaren Steinen. 

Mehr Informationen zum Friedhof und seiner Geschichte findet man wie immer bei alemannia-judaica.



  


Interessant, daß nicht nur einheimische Steine verwendet wurden, sondern auch rote Steine, die es in der Gegend nicht gibt. Wie einige erst kürzlich angebrachte Gedenksteine zeigen, wird der Friedhof noch regelmäßig von Angehörigen aus aller Welt aufgesucht.  

Der einsame Grabstein an der Mauer:



05.04.2014

Aus Alt mach neu

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Auf den Seiten des Museums für moderne Kunst in Frankfurt findet sich folgendes Foto von Bernd und Hilla Becher:

Screenshot // 2014-04-05



Erkannt? 
Das Haus wurde zur lokalpolitischen Berühmtheit und heute  sieht die Welt dort so aus: 


Die Bechers haben in #Künzelsau übrigens noch mehr fotografiert, z.B. im Garnberger Steinbruch.

02.03.2014

Telekommunikationsmoloch, Kapitel wasweißichwieviel

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Bei meinem Telefon- und Internetanbieter, bei dem ich erst seit einem knappen Jahr Kunde bin, gibt es in der letzten Zeit wiederholt Störungen. Seltsamerweise immer in der Zeit zwischen 19:00 und 20:00 Uhr fällt die Verbindung immer mal wieder für mehrere Minuten aus. 
Das ist natürlich ärgerlich.
Dafür gibt es aber die Möglichkeit, eine Störung zu melden - das ist nicht ganz einfach auf der Homepage, aber es geht. Und schon bald meldet sich ein Techniker, macht einen Termin aus, kommt auch prompt und ....

... (im Folgenden eine verkürzte Darstellung) wackelt ein wenig am anbieterseitigen Anschluß der Fritz!Box, stellt fest, daß der locker ist, fixiert das ganze, meldet den Schaden als behoben und geht. 

Bis dahin ein Service, wie man ihn sich vorstellt. Fehler können vorkommen. Alles kein Problem, wenn sie schnell und zuverlässig abgestellt werden. Und damit wäre der Beitrag auch schon beeendet, wenn ich ihn denn überhaupt geschrieben hätte! 

... wenn ... ja, wenn denn die Störungen damit auch wirklich behoben wären, aber nein: 
Am selben Abend gleich wieder ein Ausfall, wieder kurz vor 8. Kein Problem, ich weiß ja jetzt, wie ich auf der HP eine Störung melden kann. Gesagt, getan!
Und schon am nächsten Tag eine mail des Anbieters: Man habe mich leider telefonisch nicht erreichen können, ich soll doch bitte unter der Nummer 0180xxxxxxx zurückrufen, damit man ein paar Fragen klären könne. 
  • Komisch nur, daß auf meiner Fritz!Box gar kein eingehender Anruf verzeichnet ist. 
  • Komisch nur, daß in der fraglichen Zeit immer jemand zuhause war. 
  • Komisch nur, daß man nicht einmal auf den AB sprechen konnte. 
  • Komisch nur, daß man die Fragen nicht einfach per email stellen mag. 
  • Komisch nur, daß ich den Textbaustein, daß man mich telefonisch nicht erreichen konnte, schon kenne.
Nicht komisch: Daß ich eine kostenpflichtige Nummer anrufen soll. 

Ich kann mir das Ganze fast nur so erklären, daß das Call-Center des Kundenservice des Telekommunikationsanbietersmolochs gar kein Telefon hat. Oder zumindest nicht selber nach außen telefonieren darf. 


Klingt komisch? Scheint mir jedenfalls so zu sein. Daher möchte ich dem Callcenter hiermit ein paar Telefone spenden, sind zwar italienische, funktionieren dafür aber zuverlässig.


Wie dem auch sei, folgende (hier anonymisiert wiedergegebene) email harrt jetzt einer Antwort: 




Sehr geehrtexxxxxxxxxxxxxxxxxx,

daß Sie uns telefonisch nicht erreichen konnten, kann ich gar nicht so richtig glauben.
- Erstens war zwischen der Störungsmeldung und Ihrer mail immer jemand zu Hause.
- Zweitens hätten Sie auch auf den AB sprechen können.
- Drittens zeigt meine Fritz!-Box dokumentiert in der fraglichen Zeit gar keinen eingehenden Anruf an und auch keine Ausfallzeit.
- Und viertens habe ich bereit das eine oder andere mail Ihres Kundenservice mit demselben Textbaustein erhalten.

FÜNFTENS (aber nicht einmal SCHLIMMSTENS) stört es mich, daß Sie mich mit meinem Problem auf eine kostenpflichtige Telefonnummer verweisen. Schließlich bezahle ich bereits jeden Monat für eine Leistung, die im Moment nicht zufriedenstellend erbracht wird.

Sie hätten ja Ihre Fragen auch per mail stellen können. Stattdessen soll ich eine kostenpflichtige Hotline mit (mutmaßlich) langer Warteschleife anrufen - das ist nicht, was ich unter Service verstehe.

Ich gehe davon aus, daß Sie uns demnächst einmal nachweislich anrufen, um die offenen Fragen zu klären. Normalerweise (vielleicht mit Ausnahme
morgen) ist jemand zuhause. Ansonsten dürfen Sie es gerne mehrfach versuchen - schließlich sind Sie der Service und ich bin der (zahlende!) Kunde.

Ich darf Ihnen vorab versichern, daß zumindest ich mir meine Dienstleister mittelfristig auch und gerade nach Servicegesichtspunkten aussuche und auch Telefongesellschaften aus Servicegründen wechsle. Sie haben also die Chance, einen guten Service zu bieten und mich damit als Kunde zu sichern. Oder das Gegenteil zu erreichen.

Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen.

Einen Bericht über den Servicefall in meinem Blog behalte ich mir ausdrücklich vor.

Mit freundlichen Grüßen
 
Warten wirs ab. 
Es wird weitergehen. Da bin ich ziemlich sicher.  

 

01.03.2014

(not yet) abandoned places / 7 --- Kirchberg

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Jemand wollte wissen, wieso ich Kirchberg als "beinahe lost place" bezeichnet habe.
Hier ist die Antwort: 


Im Lamm ist das letzte Bier schon längst  augetrunken.


Und ob es hier nochmal Kaffee und Kuchen geben wird? 






Die liebevoll renovierte Hausnummer macht etwas Hoffnung.
Trotz allem: Hier leben offenbar Menschen. Wer sonst sollte all das Gemüse essen? 










Der übliche Disclaimer: Gegen Zahlung einer horrenden Summe überlasse ich dem örtlichen Verschönerungsverein die Nichtveröffentlichungsrechte an dieser Serie.