28.04.2013

Kopfkino

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Fundsachenversteigerung im Rathaus.
Neben den Fahrrädern steht, versehen mit einem Fundsachenetikett

ein Rollstuhl.

16.04.2013

13.04.2013

Update zu "Blogger als gesponsorte Produkttester"

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http://matthiasausk.blogspot.de/2013/04/blogger-als-gesponsorte-produkttester.html

Nein, nein, Entschuldigung und es war alles nicht so gemeint und natürlich kann(!) ich selbst entscheiden, wann ich meinen Test veröffentliche.
 
Man wollte ja nur überpfüfen, ob alle vorgegebenen Punkte des Tests auch erfüllt seien. 


Nö, will ich trotzdem nicht. 

10.04.2013

Blogger als gesponsorte Produkttester

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Dieses Blog ist völlig werbefrei. Trotzdem fand ich es sehr interessant, als eine Firma, bei der ich sporadischer, aber zufriedener Kunde bin, in ihrem Newsletter anbot, Produkttester zu werden. Speziell Blogger oder sonstige Multiplikatoren wurden angesprochen, ein Produkt zu testen und dieses dann auf dem Blog oder in sozialen Netzwerken zu besprechen.

Vorläufig einmal abgesehen von den rechtlichen Implikationen, wenn ein Blog von irgendjemandem wegen irgendwelcher in irgendeiner Form lukrativer Beiträge als "kommerziell" angesehen wird, habe ich der Firma zurückgeschrieben, daß mich so etwas durchaus interessieren könnte. Immerhin bin ich bisher von dieser Firma noch nicht enttäuscht worden. Und außerdem ist diese Seite ja neben dem Schönen und dem Guten schließlich auch dem Baren gewidmet.

Dir Firma schlug mir nun folgendes vor: 
Ich bekomme einen Gutschein über einen gewissen Betrag und kann mir unter Anrechnung dieses Gutscheins ein Produkt aus einer bestimten Produktgruppe aus dem Onlineshop bestellen - teurer als der Gutschein geht natürlich auch, dann wird der Gutschein angerechnet. 
Meine Gegenleistung solte darin bestehen, daß ich den Onlineshop und das Produkt im Hinblick auf Qualität und Verkaufs- und Versandabwicklung prüfe. Dann sollte ich einen Link auf die Produktgruppe im Onlineangebot der Firma setzen und natürlich einen Testbericht auf meinem Blog veröffentlichen. Man scheue sich selbstverständlich nicht vor Kritik und ich solle bitte auf den üblichen sozialen Netzwerken für meinen Beitrag werben und meine Kontakte auf die Firma hinweisen. 


 Wie gesagt, schon die Sache mit dem Link kann ja ein wenig problematisch werden. 

Diesen Testbericht sollte ich aber bitteschön "zur Voransicht" an die Firma senden. "Anschließend", so teilt man mir mit, könne ich den Test veröffentlichen.

Ich bin ja weit davon entfernt, mich als Journalist zu bezeichnen, trotzdem beharre ich auf der Freiheit des Worts: Warum betreibt man denn ein Blog? Sicherlich nicht, daß man untertänigst Textvorschläge irgendjemandem zusendet, der einem dann huldvoll erlaubt, die Texte auch zu veröffentlichen.Sondern doch viel eher, um genau das zu schreiben, was einem durch den Kopf geht. Schließlich ist das MEIN Blog. Steht doch auch da. 
Mein Blog gehört MIR.

Versuch macht kluch.
Auf diese Weise mit mir nicht.
Mit dieser Begründung abgelehnt.

Was mir auch nicht gefällt, ist die Sache mit dem Gutscheincode, der die Testaufträge eindeutig indentifizierbar macht und der Qualitätssicherung eine Ausnahmebehandlung ermöglicht. Das könnte doch das Ergebnis eines ernstgemeinten Test durchaus ein wenig verwässern.

06.04.2013

Kochertalbrücke

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Elegant geschwungen spannt sich die Kochertalbrücke 



ganz geradlinig





über na was wohl, das Kochertal.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kochertalbrücke

Technik: CONTAX 159, oben mit ZENITAR 2.8/16, unten mit TAMRON 3.5/70-210.

05.04.2013

Salz und einige Tüten Currypulver ...

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Ein Redakteur unserer Lokalzeitung nimmt sich am Mittwoch, dem 03.04. der Zustände in einem der Asylbewerberwohnheime des Kreises an. Anlaß ist eine Streikaktion der Asylbewerber in einem anderen Wohnheim, in der Kreisstadt.

Die Asylbewerber bekommen, so geht aus dem Artikel hervor,  offenbar Gutscheine ausgestellt, mit denen sie ausschließlich im heiminternen(!) Laden Lebensmittel einkaufen können. 


Sie beklagen sich aber über das Angebot im Laden, insbesondere an Gewürzen würde es mangeln. Bei den zitierten Asylbewerbern handelt es sich um Afghanen und Pakistani, also um Menschen, die dort herkommen, wo nicht nur der Pfeffer wächst sondern auch viele andere gute Dinge.

In einem heroischen Selbstversuch - das nenne ich mal investigativen Journalismus - hat der Redakteur allerdings herausfinden können, daß das ganz und gar nicht so ist, da der Laden zumindest dem Redakteur ein reichhaltiges Angebot bietet:






Gleich mehrere Packungen Salz. Und dazu sogar noch einige Tüten. Tüten Currypulver natürlich, nicht daß da noch jemand auf dumme Gedanken komt. Bei Afghanen. 


Spätestens jetzt wird einem dann klar, daß die Pferdiggerichte bei den Discountern wohl in mehr Küchen Verwendung finden als bisher befürchtet.

Und es wird einem auch klar, daß die Beschwerden der Asylbewerber nicht von der Hand zu weisen sind: Mit Salz und Currypulver allein ist ein menschenwürdiger Essensplan kaum zu erstellen. Ich habe allerdings den Eindruck, daß der  Redakteur einen anderen Eindruck erwecken wollte. 




Warum dieser Artikel bis heute nicht im Onlineangebot der Zeitung aufgetaucht ist? Das ist vielleicht ganz gut so. Für die Zeitung.