30.12.2013

IRRENTAG!

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Ich war heute morgen einkaufen.
Lauter Irre unterwegs - es lag eine ungeheure Aggression in der Luft.
Parkplatzterrorismus! 

29.12.2013

Kochertalbrücke /2

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Der Winter ist eine schöne Zeit, man kann ausschlafen, erstmal einen schönen Kaffee trinken und danach frühmorgens gegen halb elf noch Sonnenaufgänge fotografieren. 
Im Sommer müßte ich dafür um sechs Uhr vor Ort sein und hätte nicht so schöne Reste von Rauhreif auf dem Gras: 



siehe auch http://matthiasausk.blogspot.de/2013/04/kochertalbrucke.html

17.12.2013

Gedenken an Willy Brandt

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Willy Brandt würde morgen seinen 100. Geburtstag feiern. 

http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt
http://www.willy-brandt.de/willy-brandt.html

Willy Brandt war DER Sozialdemokrat vom alten Schlag, streitbar, kantig, auch umstritten und ja, er ist oft und auch heftig angeeckt. Sein Leben war geprägt von Brüchen und Widersprüchen. Aber mit einer klaren Richtung. Er war ein Redner und ein Zuhörer.

Er hat sich bewußt mit Politikern umgeben, die ihm geistig mindestens ebenbürtig waren und teilweise bis heute (Erhard Eppler zum Beispiel) noch wesentliche Beiträge zur politischen Diskussion liefern, und nicht mit Marionetten und Bauchrednerpuppen, wie man sie in Form von Krokodilen, lustigen Entlein oder sogar mit menschenähnlichem Gesicht so oft in Fernsehshows bestaunen kann. Und er hat sich mit diesen Menschen  konstruktiv um seine Politik gestritten. 


Diejenigen seiner Nachfolger in politischen Ämtern, 
  • die sich auf ihn berufen, 
  • die ihr Hauptquartier sogar im Willy-Brandt-Haus bezogen haben und 
  • die sich gerne vor der großen Willy-Brandt-Statue oder noch symbolischer gar im alles überdeckenden großen Schatten der Willy-Statue ablichten lassen,
die treiben Schindluder mit seinem Namen und seinem Andenken. Ich warte sehnsüchtig darauf, daß heute Konstantin Wecker aus dem Gebüsch springt und "Gestern ham se den Willy verrodn ..." singt.
   
O.J.HAJEK, Hommage a Willy Brandt. 
Zum Friedensnobelpreis 1971
Der Friedensnobelpreis 1971, der Bundestagswahlkampf 1972 und Willys Rücktritt 1974 waren mit das Erste, was ich in meinem Leben von Politik mitbekommen habe. Willy Brandt ist 1974 zurückgetreten, weil ein ausländischer Geheimdienst einen Spion einschleuste, der einige Informationen an seine Auftraggeber weitergab. Heute tritt nicht einmal jemand zurück, wenn ein angeblich "befreundeter" ausländischer Geheimdienst gleich ALLE Informationen nach Hause sendet. Noch nichtmal ein Bauernopfer gibt es. Tempora mutantur. The times, they're a'changing.

In den späten 60ern war endlich -eine große Zahl junger Menschen, die die Nazis nicht mehr erlebt hatten und auch nicht verstrickt waren, durfte wählen- die Zeit gekommen, daß man "mehr Demokratie wagen" konnte. Das war damals ein Wagnis und man kann die entrüsteten Reaktionen auf diese Forderung heute noch nachlesen. 
Heute wird echte Demokratie von den Weltuntergangspropheten vom Schlage eines Friedrich und eines Pofalla, die die Menschen von der politischen Willensbildung fernhalten wollen, wieder zum Wagnis für den Einzelnen gemacht und sogar zur Gefahr für unseren schönen Rechtsstaat (schön und recht zumindest für die, die zumeist wohlgesättigt sonntagsabends bei Jauch in der Talkshow sitzen) erklärt. 
Es ist also wieder an der Zeit, für mehr Demokratie einzutreten. Gerade in diesen Zeiten, in denen wir doch weisgemacht bekommen, daß die Sicherheit vorgeht. 

Und genau deshalb brauchen wir Menschen, die wie Willy Brandt sagen: 
Wir stehen nicht am Ende unserer Demokratie, wir fangen erst richtig an

05.12.2013

Cannaregio am Abend

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Nightlife für die Jugend, vor allem die touristische: 
"Il santo bevitore":


Wenn man einen Freund braucht, kann man dort ein wirklich feines Porter ( ... ist ein Porter Dein einziger Freund ... ) bekommen!


Für die Älteren gehts dann eher traditionell zu: Irgendeine Kneipe, irgendwo in Cannaregio:


03.12.2013

BURANO - monochrom

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Es gibt immer einen, der die Buchstaben des Gesetzes korrekt erfüllt, aber es trotzdem ad absurdum führt. Ein Monochromist mitten in Burano:


02.12.2013

BURANO - bunte Stadt im Meer

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Was macht man, wenn man Bürgermeister einer kleinen Stadt ist, die wenig zu bieten hat, außer der Tatsache, daß man von dort am Horizont eine Touristenattraktion sehen kann? 

Man spendiert der Bevölkerung ein paar Eimer Farbe und läßt die Häuser bunt anmalen: 




Dann klappts auch mit den Touristen. 
Und wie es klappt. 





17.11.2013

Offener Brief an die SPD

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Es ist an der Zeit: 

Lieber / Liebe [hier den SPD-Abgeordneten oder den SPD-Funktionsträger Eurer Wahl eintragen], 

bis wann muß man eigentlich SPD-Mitglied sein, daß man am Mitgliederentscheid teilnehmen darf?
Ich wollte ja nie einer politischen Partei beitreten - und schon gar nicht einer Nach-Schröder-SPD,  aber es scheint mir die einzige Möglichkeit, die unsäglichen "Vorschläge", die aus der Verhandlungsrunde für die Große Koalition an die Öffentlichkeit gedrungen sind, noch zu verhindern.

Bitte ggf. um schnelle Antwort, damit wir noch etwas dagegen tun können! Der kleine Denkzettel für die Parteispitze auf dem Parteitag hat noch nicht gereicht! Es muß ein großer Denkzettel werden!

Danke

MaxR


Sonst kommts wirklich dazu. 
Ich hoffe mal, ich kann berichten.

Jeder darf den Text verwenden, ist ja für einen guten Zweck: Für die Demokratie.
 
MaxR

09.11.2013

Aus dem Handynotizbuch /24

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy.

Buchhandlung, Kundentoilette: 

 

08.11.2013

13.10.2013

New Kid on the Blog

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Eine richtig schwere Rollei 35, mit dem Tessar, aber noch ohne S und ohne T, made in Germany. 

Frisch gewartet beim Meister und jetzt wieder fast wie neu: 

03.10.2013

31.08.2013

(Not yet) Abandonded Places (5) -- Künzelsau

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 In Künzelsau.

Heute gelesen:

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"Die Langeweile ist eines der stärksten Mittel, die wir haben, unterschätzt in ihrer revolutionären Kraft, ein großer Feind von diktatorischen Systemen aller Art (...)"

Hier im ursprünglichen Zusammenhang nachzulesen. 
Ich habs ein wenig des Zusammenhangs beraubt, weil es ohne den Zusammenhang noch stärker wird.

18.08.2013

Aus dem Handynotizbuch /23 Lustig und makaber

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Richtig lustig ist es, wenn man am Radweg den guten Rat "Kehrt um!" bekommt: 
Geradezu makaber wirds aber, wenn nur ganz wenige Meter hinter dem Schild eines Menschen gedacht wird, der offensichtlich nicht umgekehrt sondern weitergefahren ist:

03.08.2013

Platzwahl

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Die Platzwahl kann spielentscheidend sein. 





Der Sportkamerad in Grün hat bei der Platzwahl alles richtig gemacht - Chapeau! 

30.06.2013

The lazy bastard living in a suit

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Mannheim, SAP-Arena, Horden von rüstigen Mittfünfzigern, die Frauen in teilweise abenteuerlichen Gewandungen, die sie ansonsten nur zum Fasnachtszug anziehen würden. Dazwischen das eine oder andere verlebte männliche Gesicht mit langen, aber schütteren ergrauten Haaren und auffällig viele Herren mit Jacket und grauen Pepitahütchen.Die Jugend liegt ein paar Jahrzehnte zurück, aber irgendwie wollen die Leute einen jugendlichen Eindruck machen.



Leonard Cohen, Manheim 2013, "Suzanne"
Grund dafür ist ein noch viel älterer Herr, ebenfalls in Anzug und Pepitahütchen, der aber einen jugendlicheren Eindruck macht als viele der Anwesenden: Leonard Cohen, mittlerweile fast 80 Jahre alt.

Der alte Mann hat knappe 3 Stunden auf der Bühne gestanden und seine (im übrigen auf den Zentimeter einstudierte) Show abgezogen. Klar, daß er zwischendurch mal das eine oder andere Atempäuschen eingelegt hat. Aber das gab dann seinen Musikern die Gelegenheit, sich zu zeigen. Und das sind TOP-Musiker, jeder einzelne hätte sein eigenes Konzert vor 10.000 Leuten verdient.  
Ich möchte vor allem Roscoe Beck (Bass) und Alexandru Bublitchi (Violine) hervorheben, aber noch viel weiter hervorzuheben ist Javier Mas (diverse gitarrenähnlich Instrumente), der unfaßbar gut ist.  Die ansonsten gerne hochgelobten Hupfdohlen Backgroundsängerinnen fielen gegen diese Qualität stark ab.

Mit den Erwartungen des Publikums, die eigene Jugend romantisierend nochmal aufleben zu lassen, diesen übergroßen Schatten der Vergangenheit, damit geht er souverän um: Knappe 3 Stunden, voll mit Klassikern im alten Stil, Klassiker neu arrangiert und vom Anfang an vielen recht neuen Liedern, die einen ganz anderen Cohen zeigen wie die Klassiker. Ist es die Weisheit des Alters, die ihn nach der Pause selbstironisch als den Meister des Dreifingerystems auf dem Kinderkeyboard auftreten läßt? 

Ich bin froh, daß ich das noch erleben durfte!   


UPDATE: Einen Link zu einem Video vom Mannheimer Konzert gibts hier: KLICK

In Erinnerung an Robert Gernhardt

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Robert Gernhardt starb am 30.06.2006.

Deshalb heute dieser Schnuffi, den er mir anlässlich einer Lesung in Kaiserslautern gemalt hat:

28.06.2013

Im Pferdestall /4

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Die Mädchenumkleide:


Mit diesem reißereischen Titel, der sicherlich manche Menschen anlocken wird, ist das Wochenthema dann auch beendet.

25.06.2013

Im Pferdestall /1

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Wochenthema: Nach dem letzten Idyll gibts über die Woche verteilt eine kleine Serie aus einem ganz normalen Pferdestall. Alle Fotos sind in einem Umkreis von vielleicht 20m entstanden.

Hier für den ersten Tag lauter so Zeuch, das da halt so rumhängt.
Manches davon bewegt sich sogar .... 









23.06.2013

Ankündigung: Wochenthema

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Diese Woche gibts hier mal ganz was Neues: 
Ein fotografisches Wochenthema in 4 Beiträgen, volldigital und bunt.

Das Thema wird dann am Dienstag verraten und am Freitag gibts ein Abschlußbild mit einem pikanten und reißerischen Titel.

Idyll mit Stil

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Oder doch eher mit Stiel? 
Oder mit STIHL?




Technik: CANON EOS60D und CANON 2.0/100

16.06.2013

In den Fenstern spiegelt sich die Stadt

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Die kleine Stadt ist momentan unbenutzbar. Seit knapp einem Jahr ist alles aufgerissen, die Stadt wird renoviert.  

Die Überreste alteingesessener  städtischer Handelstätigkeit sind noch erkennbar. 

Immerhin: Die repräsentativen Gebäude, also das Rathaus sowie die Filialen der  beiden ansässigen Geldinstitute erstrahlen schon im neuen Glanz.


Schöne neue Welt.
Aber für die Renovierung der Häuser der Bürger der Stadt bleibt bestimmt auch noch etwas Geld übrig.

Hoffentlich reichts wenigstens für einen neuen Plastikblumenstrauß.