27.07.2012

Altes Fett recyceln

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Altfettrecycling Ausschnitt
Das Recyceln von altem Fett ist eine ehrbare Tätigkeit, da bin ich mir ganz sicher. Wie man sieht, ist es auch mit Anstrengung verbunden, diese schweren Behälter hin und her zu fahren. Und der Umwelt dient es, kann man doch aus altem Fett so viele schöne und nützliche Dinge herstellen.


Wenn ich einen Betrieb führen würde, würde ich mir trotzdem gut überlegen, ob ich den Altfettrecycler unbedingt bei vollem Tageslicht seine Arbeit verrichten lassen würde. Vielleicht würde auch helfen, wenn der LKW "neutral" beschriftet wäre. Nicht, daß noch Gerüchte aufkommen!


Altfettrecycling ganzes Bild

Vor allem, wenn mein Betrieb so aussieht:
















Technik: Handycam aus dem fahrenden Auto (vom Beifahrersitz natürlich).

Aus dem Handynotizbuch /8

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy.

Daß sich Parteien gerne von der Industrie mit Geld versorgen lassen, ist bekannt. Die ganze Mövenpickerei und so. 


Aber daß ausgerechnet die KPD dermaßen auf den Hund gekommen ist, daß sie ihr ganzes Logo dem Kapital verkauft, hätte ich auch nicht gedacht. 

Schlimm ist dieser Kapitalismus, ganz schlimm.  
   


21.07.2012

Aus dem Handynotizbuch /7

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy.

Überreste einer Mittagspause.
Ein Bierchen und eine Zigarette, für Manchen ist das eine vollständige Mahlzeit.

19.07.2012

(Not yet) Abandonded Places (2)

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Ein alter Flugplatz, irgendwo verlassen in der Landschaft, erreichbar nur über kleine Sträßchen, die nahe Bundesstraße nur über Feldwege angebunden.  Eine Halle, noch benutzt?, und eine Art Handymast. 



Vielleicht ein militärischer Ausweichflugplatz aus dem kalten Krieg? Wer weiß. 

Egal: Die Natur kommt zurück und holt sich die Piste.












 

Aber das Schild ist recht neu:  

Der Sonderlandeplatz ist heute "privat" und wird vorwiegend von einem lokalen Unternehmer für seine Flüge genutzt. 

17.07.2012

15.07.2012

(Not yet) Abandonded Places (1)

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Überall im Netz finden sich Bilder von sogenannten "abandoned places" - also Orte, die aufgegeben und verlassen sind.


Da gibt es jede Menge leerstehende Fabriken, Dutzende ehemalige russische Kasernen, sogar die Gegend um Tschernobyl und was weiß ich noch alles. 

In dieser Rubrik gibt es Orte, die fast verlassen sind. Aber eben nur fast und noch nicht ganz. 
Orte, die noch zum ursprünglichen Zweck genutzt werden. Aber halt gerade eben nur noch so.

So wie hier: Im Fenster unten links ist noch ein benutzter Vorhang  zu sehen das Haus wird noch bewohnt. Wie man mir sagt, von der alten Frau, die damals den Laden betrieben hat. Sicherlich könnte die Frau Geschichten erzählen über das Haus - aber ich würde sie nicht verstehen. 
Ich kann ihre Sprache nicht.

Yashica 635

13.07.2012

Hier marschiert der maximale Unverstand

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So sieht sie also aus, die selbsternannte Herrenrasse.


Versteckt sich auch an trüben Tagen hinter Sonnenbrillen und läßt sich von Menschen im Hintergrund führen. 

 

Ich hätte wenigstens erwartet, daß sie 
die Reihen fest geschlossen 
mit ruhig festem Tritt aufmarschieren würden, stattdessen ein wilder ungeordneter und undisziplinierter Haufen. 

Trotz konspirativer Vorbereitung waren genug Leute da, die sich entgegengestellt haben - gut so! 


Mehr Bilder von dieser Demonstration rechter Gesinnung unter  
https://linksunten.indymedia.org/de/node/63439
Update 16.07.2012: Weitere Links zum Thema: 
http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=14169
http://www.hohenlohe-ungefiltert.de/?p=14164
http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/kuenzelsau/NPD-Kundgebung-ruft-Gegendemonstranten-auf-den-Plan;art1912,2502878

Ein Italienischer Moment. (2)

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Ein Abschied.
Ein wenig distanziert, aber vertraut.

Am Abend wird das Schiff wieder zurückkommen.
Ganz bestimmt.

Und vielleicht ist ja bis dann das Wetter in jeglicher Hinsicht auch schon wieder besser. 

Colico, Yashica 635 / XP2

07.07.2012

BOB DYLAN in Mergentheim

1 Kommentar:
Nur aus der Handycam  - ich wollte ja Musik mitbekommen
Da war er nun, der MEISTER höchstderoselbst, im beschaulichen Schloßpark in Mergentheim. Und hat die Tauben verschreckt.

Er kam nicht akustisch, sondern mit einem lauten, treibenden, mitreißenden Blues, im Stil fast (aber doch nochmal etwas härter) wie bei den Blues Brothers. Dazwischen immer mal wieder akustische Einlagen mit Kontrabaß (der Mann war wirklich gut!), Fiddle und Geflügel (the master himself) und natürlich hat der MEISTER auch die Bluesharp des Öfteren zur Hand genommen. Zwischendurch gabs auch die gewohnten und durchaus erhofften Country-Anklänge.

Gesanglich .. hm, Singen konnte er ja noch nie. Aber er hat es doch tatsächlich geschafft, seine eigenen, ohnehin rudimentären Melodien weiter bis zur Unkenntlichkeit zu dekonstruieren - viele Lieder erkannte man anhand der ersten zwei Akkorde und wenn nicht, dann höchstens noch an einzelnen kurzen verständlichen Textfragmenten ("Desolation Row", irgendwas mit "Highway" ), die der Künstler glücklicherweise als Gedächtnisstütze immer wieder einstreute. 
Es geht ja das Gerücht, daß er den Literaturnobelpreis nur deshalb nicht bekommen hätte, weil er Literatur singt und nicht liest. Nun, das Argumet zählt nicht mehr: Er bereitet sich wohl wirklich auf den Literaturnobelpreis vor - er trägt jetzt (mutmaßlich, man hats ja nicht so wirklich versehen können. Kommt Bob Dylan zum Psychiater: "Herr Doktor, keiner versteht mich")  seine alten Gedichte vor, allerdings im Stile Hugo Balls und mit Musikuntermalung. 

Einzige Zugabe war dann tatsächlich noch der Klassiker "Blowing in the wind" - aber sowas von elegant verhackstückt! Diejenigen älteren Herrschaften, die die romantischen Verzückungen ihrer Jugend (wir haben doch tatsächlich den Altersschnitt gedrückt) mit Wunderkerzenlicht bei Blowing in the wind innerlich nacherleben wollten, wurden jäh aus ihren Träumen gerissen. Und so blieben denn auch die allermeisten Wunderkerzen in den Taschen - Pech gehabt.

Ich interpretiere das als eine hintergründige künstlerische Aussage des MEISTERS, ein impliziter Hinweis: The times, they're a'changing.

Der MEISTER hat das Publikum in gewohnter Weise völlig ignoriert und in seinen eigenen Sphären gelebt - nicht EIN Wort ans Publikum, selbst die Vorstellung der Musiker nur an die Musiker selbst gerichtet, und dann irgendwann nach der einzigen Zugabe: Abgang, Licht an, fertig. Für 60€ konnte man sich vom MEISTER selbst fast 2 Stunden ignorieren lassen - das ist doch preiswert, schließlich ist Dylan ja nicht irgendwer!    

Kurz: Das Konzert war also gut. 

Aber ich bin mir ganz sicher: Hätte vor wenigen Jahren "John Doe and the DumbAsses" die Lieder in diesem Stil dargeboten: Der MEISTER hätte sie vor Gericht zerren lassen! 

Noch ein Tipp für den modebewußten Herrn: Bevorzugte Haarfarbe der Saison für Männer scheint schütteres grau zu sein, gerne mit angedeuteter Tonsur.

06.07.2012

Aus dem Handynotizbuch /6

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy.

Manche sagen ja, daß es im Stuttgarter Landtag jede Menge Ärsche gibt. 
Ich kenne nur ein einziges MdL - der ist ganz sicher kein Arsch.

Aber zumindest VOR dem Landtag gibt es ganz bestimmt einen Arsch! 

03.07.2012

Aus dem Handynotizbuch /5

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy. 




Mal etwas ganz und gar Unlustiges.


Die Betonmauer steht in Stuttgart, aber nicht in Stammheim sondern sie gehört zur Galerie der Stadt Stuttgart.   



01.07.2012

Töpfermarkt

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Jedes Jahr findet in Sindringen ein Töpfermarkt statt.

Es ist ein breites Spektrum von Töpfern und Töpferinnen anwesend, die ihre Waren anbieten:

Kunst ist vertreten, Kitsch natürlich sowieso.
Gebrauchsgegenstände, Nützliches und weniger Nützliches.
Bei einigen Angeboten kann man sich schon fragen, warum man mit so etwas unbedingt an die Öffentlichkeit gehen möchte. 
Auf jeden Fall ists recht bunt.
 
Manche der Töpfer sind derart geschickt, daß sie verblüffend echt wirkende Kopien von Alltagsgegenständen herstellen.