31.12.2012

Aus dem Handynotizbuch /15 - Ein letzter Blumengruß ...

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy.

... von einem Haus, das im nächsten Jahr wohl der Abrißbirne zum Opfer fallen wird
 

Ob die Welt davon allerdings schlechter wird? Man weiß es nicht. 

Das ist dann auch mein letzter Beitrag für dieses Jahr - allen Lesern und Betrachtern dieses Fotoblogs einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2013. 

26.12.2012

Hohebach - Jüdischer Friedhof

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(Link zur Braunsbacher Ausstellung, unter anderem mit Fotos aus diesem Beitrag) 

Der Friedhof von Hohebach ist mir wie es scheint in fotografischer Hinsicht überlegen. Habe ich bei den anderen Friedhöfen aus der Serie relativ schnell ein Gefühl für die Location gehabt, so ist das auf diesem Friedhof nicht der Fall, obwohl ich es schon oft versucht habe. 

Der Gemeinde Hohebach gegenüber liegt auf dem jenseitigen Jagstufer der Friedhof der jüdischen Gemeinde, umgeben von einer Mauer, die im Sonmnenlicht weiß leuchtet.



Der Friedhof liegt am Dörzbacher Pfad der Stille. Und still und ruhig ist es dort tatsächlich, so ruhig, daß sich Spinnenfäden lange halten:


Dieser Abschnitt des Jagsttals zwischen Dörzbach und Bächlingen ist voll von religiösen Stätten, teils aus sehr alter Zeit, beginnend mit der Kirche St.Wendel am Stein -wohl auf einer früheren Kultstätte an einer Quelle errichtet- über die mysteriöse Regenbacher Krypta bis zur Kirche von Bächlingen mit den uralten Fresken. Um nur einige zu nennen. 

Der Friedhof von Hohebach ist natürlich in der traditionellen Ost-West-Ausrichtung angelegt, wie auf diesen Bildern deutlich zu erkennen ist: 

 

Näheres zum Friedhof bei alemannia-judaica.

Das markanteste Grabmal - weithin sichtbar: 

  

Link zu meinen anderen Serien von jüdischen Friedhöfen

24.12.2012

Aus dem Handynotizbuch /14

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy.

Wir schreiben den 24.12.2012 und es ist gerade mal 11:00.

Die Weihnachtszeit wurde von den Weihnachtsverantwortlichen des lokalen Einzelhandelsverbands für  beendet erklärt. 

   Zuwiderhandlungen werden verfolgt.

23.12.2012

Laibach - Jüdischer Friedhof

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Der Friedhof in Laibach liegt abgelegen oben auf dem Hügel im Wald, nur durch eine schmale Straße erreichbar. 
 
Er hat nur 19 Steine und ist damit der kleinste der Friedhöfe in der Region. 
Näheres zum Friedhof bei alemannia-judaica.de
Zur Technik: Alle Fotos mit der analogen CANON 50e, 2.0/35 und 2.0/100, mit ziemlich offener Blende. Alles "straight out of the scanner", nur ein wenig nachgeschärft.
Die Aufnahmen entstanden Anfang Dezember 2012.

Link zur Braunsbacher Ausstellung

19.12.2012

LOMO BELAIR 6x12

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Mein neues fotografisches Spielzeug ist die LOMO BELAIR.

Das ist eine einfach aufgebaute Plastikkamera, die auf  Mittelformatfilm Fotos im Format 6x12 (aber auch 6x9 und 6x6) machen kann. Dazu werden 2 Objektive mit Plastiklinsen, ein 58mm, also ein sehr starkes Weitwinkel und ein 90mm, bei 6x12 ist das ein mäßiges Weitwinkel, bei 6x6 ein Normalobjektiv, geliefert, jeweils mit einem passend en Sucher. 
Die Kamera bietet eine Zeitautomatik und ansonsten recht wenig Einstellmöglichkeiten. Naja, die Entfernung kann man natürlich einstellen und man kann natürlich in altbewährter Weise die Belichtung mithilfe der ASA-Einstellung manipulieren.  



Hier ein paar Ergebnisse mit dem allerersten Film, mit dem 58er bei 6x12.  Film war ein ILFORD XP2, der offenbar recht genau belichtet wurde.

Man muß offenbar die ruhige Haltung neu erlernen. Wenn man die Kamera ruhig hält (und das will geübt sein, bei dem Bedienkonzept der Kamera) oder einen mechanischen Verwacklungssschutz, vulgo Stativ, verwendet, sind die mitgelieferten Plastikobjektive gar nicht sooo übel. 

Nachteilig ist, daß man keinen Drahtauslöser verwenden kann, vielleicht sollte ich mir eine Drahtauslöserbefestigung basteln - an das Plastikgehäuse läßt sich sowas ja relativ einfach ankleben.



Ebenso nachteilig, vor allem für SW-Film, daß die Objektive kein Filtergewinde haben - auch das kann man sicherlich mit etwas Klebstoff oder mit Aufsteckfiltern beheben. 

Wer High-End-Fotografie betreiben möchte, findet mit dieser Kamera sicher nicht das richtige Werkzeug. Aber wer eine einfache, relativ billige MF-Kamera mit starkem Weitwinkel für den Spaß (und 6x12 IST Spaß pur!) sucht, der wird an diesem Gerät nicht vorbeikönnen. 

Inzwischen bietet LOMO übrigens bereits die ersten beiden Objektive mit Glaslinsen an, aus rusischer Fertigung und zu einem auf den ersten Blick sehr hohen Preis. Auf Weiteres bin ich gespannt, evtl auch auf Basteleien mit Großformatobjektiven. 

Ein weiterer erster Praxisbericht zB bei: 
http://www.andrewmckenna.net/lomography-belair/

 UPDATE: 

Irgendein Friedhof, irgendwo in Tschechien

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Irgendwo in der Mitte von Tschechien gibts diesen Friedhof, auf dem wirkliche Kunstwerke seit knapp 100 Jahren scheinbar unbeachtet herumstehen: 







Die Natur holt sich das Gelände langsam aber sicher zurück. Was der Stimmung aber weiterhilft. 


17.12.2012

Nochmal was ganz Kaltes

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aber diesmal so richtig kalt! 

Frühmorgens, knappe  -20°C.
Die CONTAX funktionierte übrigens klaglos. 

Im Hintergrund die Burg Lipnice (wo der Legende nach Jaroslav Hasek seinen braven Soldaten Schwejk vollendet hat, nachdem er wegen Überschuldung aus sämtlichen Kneipen der Stadt, die heute  Havlíčkův Brod heißt, geflogen war).

13.12.2012

Braunsbach - Jüdischer Friedhof

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Der jüdische Friedhof von Braunsbach liegt auf einem Hang über dem Städtchen. Früher war er ein Stück von der Stadt enfernt - heute ist ein Wohngebiet bis an den Friedhof herangerückt. 

Trotzdem ist dieser Platz eine Oase der Stille geblieben und strahlt eine gewisse Ruhe aus.


Mehr Informationen zum Friedhof und seiner Geschichte:
auf der Webseite alemannia-judaica 

Oder im Rabbinatsmuseum in Braunsbach.
















































Zur Technik: Alle Fotos mit der analogen CANON 50e, 2.0/35 und 2.0/100, mit ziemlich offener Blende. Alles "straight out of the scanner", nur ein wenig nachgeschärft.
Die Aufnahmen entstanden im November 2012.

Link zur Braunsbacher Ausstellung.

02.12.2012

Kalt und Weit

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Anfang Januar 1997 an der Nordsee.
Das war das einzige Mal, daß ich den externen Batterieadapter für die CONTAX RTS2 benötigt habe.
Aber damit hat die Kamera dann auch bei dieser klirrenden Kälte anstandslos funktioniert.

25.11.2012

Aus dem Handynotizbuch /13

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy.



In dieser Welt gibt es alles. Sogar parfümierte Kotnachfüllbeutel.
Hingegen sind die unparfümierten Kotnachfüllbeutel wenigstens garantiert dicht. Das muß jeder für sich selbst entscheiden. 

Eine Gesellschaft, die parfümierte Kotnachfüllbeutel hat, braucht keine Telefonhörer- desinfizierer. 

30.10.2012

Aus dem Handynotizbuch /12

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy.

Mal was einfach nur Hübsches: 



Es ist nicht der heilige Hain im Herbstlaub und -dunst sondern dahinter versteckt sich der lokale Grüngutsammelplatz. 

Dieses Bild wurde durch die Wetterereignisse überholt.

29.10.2012

Liebevolles Stadtportrait

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Wir begeben uns in eine kleine Stadt irgendwo in der Republik. 
Eine wirklich kleine Stadt, wo alles noch nicht so übertrieben urban und hypermodern ist. Wo die Menschen einfach noch Menschen sind und nicht metro- oder sonstwie sexuelle Objekte. Wo man noch auf Traditionen hält und Altes bewahrt. 

Das gilt natürlich auch und gerade für den kulinarischen Bereich - das Lamm war leider gerade geschlossen. 

Wenn etwas Modernes allerdings seine Nützlichkeit einmal bewiesen hat, wird es gerne angenommen, wie hier diese schwerästhetische Straßenmöblierung. 
 

 


Der Friseur betreibt hier noch seinen guten alten SALON und heißt in der kleinen Stadt nicht etwa "CreHAARtiv", "HAARnoi" oder "SchamHAAR". Hier brauchts keinen blödsinnigen Namen. 

Hier brauchts Drogen, zB in Form von gutem alten Flaschenbier oder traditionellen Tabakstengeln.



















Die Jugend vertreibt sich ihre Zeit im Sportverein und findet Erbauung beim Herrgott in der Kirche. 
Kommunikationshilfen gleich am Automaten.


Hier im kleinen Städtchen im Irgendwo wird der Konsumterror erfolgreich eingebremst!

Hier nimmt man sich noch die Zeit fürs Wesentliche. Den  Menschen im Kunden.
Dann kann man natürlich auf schnöden Tand  in der Auslage getrost verzichten. 

 





Daß das Ganze Idyll auch seine Schattenseiten hat, soll allerdings nicht verschwiegen werden:

Die kleine Stadt wird von Touristen geradezu überrannt, die die Gasse zum Ballermann und die Nacht zum Tage machen und die der Stadtbevölkerung den Schlaf rauben.

Nicht nur das - diese Kretins räumen in ihrem Rausch noch nicht einmal den Abfall  weg.

Aber sowas ist heutzutage wohl kaum zu vermeiden. Wir leben nun mal in einer schlimmen Zeit. 








Diese Fotostrecke wurde leider trotz mehrerer Veröffentlichungsandrohungen noch immer nicht vom Stadtmarketing der kleinen Stadt gefördert. Gegen Zahlung einer unangemessen hohen Summe bin ich natürlich gerne bereit, den Beitrag zu löschen oder den Namen der Stadt zu nennen. Wer zuerst kommt ...

26.10.2012

Aus dem Handynotizbuch (11)

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In dieser Rubrik gibt es Sehenswertes, Eherwenigersehenswertes, Lustiges. Einfach Dinge, die einem irgendwann in Auge springen. Und natürlich Sonstiges. Immer aufgenommen mit der Notkamera im Handy.


Jugendkultur?



 (an der örtlichen Öttinger-Kampfbahn)
 

 

25.10.2012

Ein italienischer Moment (5)

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Mittagspause in Como


Mein Caffé,
mein Hut,
meine Kamera.

(eine meiner Kameras, sag ich mal...)

Im Hintergrund die Blendfassade des Doms von Como.

22.10.2012

Herbst

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Herbst ist nicht nur bunte Blätter und Nebelschwaden: 



OK, Nebel ist schon nicht übel:
(Taubertal, im Hintergrund Rothenburg) 
 
Aber morbid geht auch im hellen Sonnenschein und ganz ohne Nebel: 
(Im Jagsttal, bei Bächlingen)

21.10.2012

Herbstbild nach Rilke

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Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.