09.12.2016

Erhard Eppler zum Neuzigsten

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Aus einer Zeit, wo die SPD noch sozialdemokratisch war (ja, liebe Kinder, das gabs mal, ist aber schon 40 Jahre her), stammt Erhard Eppler, der heute 90 Jahre alt wird. 

Der SWR hat daher heute am Nachmittag, wo es kaum einer mitkriegt, einen Film mit ihm und über ihn gezeigt: 
www.ardmediathek.de/tv/Einer-von-hier-Erhard-Eppler/Einer-von-hier-Erhard-Eppler/SWR-Fernsehen/Video

Möge er uns noch lange erhalten bleiben und uns vielleicht noch das ein oder andere Buch schenken (ich würds auch bezahlen 😉) oder den ein oder anderen Zeitungsbeitrag schreiben. 

Lesetipp: Privatisierung der politischen Moral, bei Suhrkamp

Da fehlt doch was .... / update

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Innerhalb von 2 Tagen kam Antwort. 
Mit schwäbischen Gepflogenheiten ist unitymedia nicht vertraut: Die gäbet 25.

07.12.2016

Es ist noch lange nicht die Zeit, wo nur noch Beten hilft!

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Auch wenn eine Teilnehmerin der Demonstration wohl dieser Meinung war und unbedingt ein Vaterunser loswerden mußte.



Nein, nein, solange die Feuerwehr noch ausrückt, ist auch noch etwas zu retten - die Feuerwehr war in voller Montur und vielen Feuerwehrleuten zur Demonstration für das Krankenhaus erschienen. Und was sie da so alles erfahren durfte: 

Unser nicht grundlos vielgeliebtschmähter Dr.Toth, mit dessen Namen man so herrliche Wortspiele machen konnte, wird uns bald verlassen. Er sei ab demnächst nur noch für die Altenpflege und nicht mehr für das Krankenhaus zuständig. 
Das hört sich nach guter Nachricht an. Aber nein, er wird ersetzt durch einen Geschäftsführer, der von einer Beratungsfirma kommt, die genaugenommen für den gesamten Schlamassel verantwortlich ist. Nun wird sich herausstellen, ob das alte Sprichwort "s kummt nix bessres nooch" stimmt. Ein "Abwickler" war mein erster Gedanke - und kurz danach sprach auch Dr.Eckle dieses Wort aus.

Sollte es so weit sein, daß wir Teer und Federn für Herrn Dr.Neth bereitstellen müssen?    

Wirklich hochinteressant waren die Fragen, die recht beiläufig gestellt wurden und die bei einigen völlig untergegangen zu sein scheinen: Ob denn die immer als Argument herangezogene Finanzmisere des Krankenhauses überhaupt real sei oder ob sie durch buchhalterische Tricks künstlich herbeigeführt worden sie? Hochbrisante Fragen waren das, die sicherlich nicht einfach so ins Blaue hinein formuliert wurden. Nun, ich werde die Federn der Weihnachtsgans vorsichtshalber aufheben. Sie könnten noch zur Anwendung kommen. 

Vermißt wurden unsere Volksvertreter der CDU, die sich weiterhin nicht sehen ließen. Auf Antwort auf meine Anfrage an Herrn von Eyb, ob seine damalige Stellungnahme, nach der er voll hinter der Entscheidung zur Schließung steht, auch nach den Faktenchecks (die ja deutlich genug ergaben, daß Dr.Neths "Argumente" nur Luftnummern sind) immer noch gilt und ob er weiterhin hinter Dr.Neth steht, warte ich noch. Er ist sicherlich vielbeschäftigt derzeit. 

Denn es bleibt nur der Hohn von den Oberen auf ihrem Thron


Genauso vielbeschäftigt wie auch der Landrat Dr.Neth, der jetzt  langsam aber sicher seine offenen Briefe abarbeitet. Jede Woche kann eine neue Antwort verlesen werden, das gibt Hoffnung, daß er bis Weihnachten fertig ist. Allerdings sind seine Antworten eher inhaltsleer - aus seinen Schreiben spricht vor allem Eines: 

die Arroganz der Macht

 

Tja, da ist wohl jemand am Werk, der sich selbst vor einer großen Karriere stehen sieht, na schaumamal. Ich würde mich nicht wundern, wenn er von seiner Partei bald fallengelassen würde, wie eine heiße Kartoffel - da muß man ja ihm zuliebe hoffen, daß er sich beim Fall nicht so schwer verletzt, daß man ihn die weite Strecke bis nach Heilbronn transportieren muß. Denn mit seiner Vernebelungstaktik sorgt er ja dafür, daß die Suppe im Kochertal so dicht ist, daß kein Hubschrauber eingesetzt werden kann.

 

Peinlicher Höhepunkt der Veranstaltung war leider unser gewendeter Bürgermeister Neumann, als er verkündete, daß er über die Berufung des Abwicklers gegenüber irgendwem (der Lokalpresse?) recht positiv geäußert habe, bevor er erfahren haben will, daß in Wirklichkeit ein "Abwickler" mit Hintergrund berufen wurde. 

Ach je, er nimmt aber auch jeden Fettnapf mit in dieser Geschichte. Traurig, wirklich traurig. Wann lernt Bürgermeister Neumann endlich, daß man sich erst informiert, bevor man sich öffentlich äußert oder gar über eine Krankenhausschließung abstimmt? Si tacuisses ...

 

Zu guter Letzt fiel auch noch das Wort "Bürgerbegehren" ... es ist und bleibt spannend, entschieden ist noch gar nichts. Die Glut ist so heiß, daß das Feuer kurz vor dem Ausbrechen ist! 

 

Venceremos! 

 

Update: Die Stimme schreibt: 

http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/kuenzelsau/Hohenlohe-Skepsis-gegenueber-neuer-Klinik-Geschaeftsfuehrung;art1912,3756676>

http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/hlalg/sonstige-Paukenschlag-im-Krankenhaus;art87700,3756576 (nur im Bezahl-Abo lesbar)

04.12.2016

Entschleunigung dank telefonica / blau.de / o2 / (ex)simyo

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Seit ein paar Tagen hat es jetzt blau.de geschafft, daß es bei uns kein UMTS, geschweige denn LTE, mehr gibt. Immerhin gibt es edge, das wäre vor 20 Jahren eine Offenbarung gewesen.

Das Thema ist bekannt, die packen das mit der Netzzusammenschaltung wohl nicht. Warum man das dann trotzdem durchzieht, obwohl man selber weiß, daß man es nicht kann ... das kommt dann arg peinlich rüber.

Am peinlichsten ist aber, daß man mir (ausgerechnet mir!)  anbietet, meinen Vertrag zu verlängern, aber sowas von. Seit jetzt knapp 3 Wochen warte ich auf Antwort auf mein mail (das ich ja nicht aus Jux und Dollerei geschrieben hatte, sondern weil mich der offenbar letzte verbliebene Support-Mittarbeiter extra um Antwort gebeten hatte. Jetzt gibts den wohl auch nicht mehr ...

Man hat mir ja nicht nur angeboten, den Vertrag zu verlängern, sondern verspricht mir Supervorzugskonditionen. Ich habe mir mal den Spaß erlaubt, dem Link mit den Supervorzugskonditionen zu folgen ... eine Preisinformation für die Supervorzugskonditionen erhalte ich nirgends. Genau: So geht telefonica!

Die Hoffnung stirbt zuletzt: https://www.teltarif.de/o2-e-plus-telefonica-umts/news/66505.html
(Aber auch sie stirbt)

Da fehlt doch was ...

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Mich erreicht folgendes Schreiben von unitymedia: 


Interessant, daß unitymedia ein Problem eingesteht - das war ich bisher gar nicht gewohnt. 
Auch interessant, daß unitymedia sich  -genau wie zB der Herr Öttinger- selber entschuldigt anstatt seine Kunden um Entschuldigung zu bitten. 

Aber das Interessanteste fehlt: Wenn ich schon eingestehe, daß ich meinen Vertrag nicht erfüllt habe, dann sollte doch wenigstens mal ein erstes Angebot für eine Kompensation erwähnt sein.

Ist es aber nicht ....

Im Schwäbischen sagt man "die moischde gäbet zwanzig".

27.11.2016

Museales zum Sonntach

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Museale Küche aus den 70ern. Voll funktionsfähig. 


Irgendein Nichtsachverständiger hat irgendwann die Prilblumen abgekratzt. Schade eigentlich. 



25.11.2016

Update zu DIE STIMME schweigt

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Frau Griesinger, Redakteurin der Stimme hat umgehend auf mein Schreiben reagiert und mir folgendes geschrieben: 

vielen Dank für Ihr Mail. Es ist richtig, dass wir nicht mehr bei jeder Mittwochdemonstration für das Künzelsauer Krankenhaus vor Ort sind und berichten. Dass wir das Thema allerdings „schlichtweg ignorieren“ ist nicht zutreffend. Für die letzte Samstagsausgabe  der HZ  am 19. November habe ich intensiv nachrecherchiert, ob es einen zwingenden Grund gibt, die Stroke Unit im Januar von Künzelsau nach Öhringen zu verlegen und bin zum selben Schluss wie die BI gekommen, dass das nicht der Fall ist. Genau in dieser Ausgabe haben wir auch auf der ersten Lokalseite gleich neben dem erwähnten Artikel über die Stroke Unit vom offenen Brief an den Landrat berichtet, und ich habe sogar auf den Brief in meinem Kurzkommentar Bezug genommen und ihn ausdrücklich befürwortet.

Sie sehen also: Es gibt keinen Anlass zur Sorge, dass die Hohenloher Zeitung das Thema Krankenhaus ignoriert oder die Menschen nicht informiert. Es ist richtig, dass wir den offenen Brief nicht im Wortlaut, wohl aber dessen wichtigste Forderungen kommuniziert haben. Deshalb bitte ich Sie, dies auf Ihrer Homepage zu berichtigen.

Danke für diese Richtigstellung!  
Seltsam, daß ich ausgerechnet den genannten Beitrag am Samstag überlesen haben muß. Ich habe natürlich sofort versucht, ihn nochmals im Internet nachzulesen - dort ist er zu finden, aber leider nur gegen Bezahlung zu lesen.   

Fakt ist also, daß die STIMME weiterhin am Thema ist und sich auch weiterhin um das Thema kümmern wird.

24.11.2016

Der AfD die Domains klauen ....

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Unterstützen wir diese gemeinnützige Aktion der AfD Menden: 


www.afd-menden.de 

Gründen wir Ortsgruppen über Ortsgruppen! 
Dänemark kann jeden einzelnen Aktenordner brauchen!

Die STIMME schweigt

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Ein Update mit Berichtigung: http://matthiasausk.blogspot.de/2016/11/update-zu-die-stimme-schweigt.html

Seit längerem ist in der STIMME weder zur Situation des Künzelsauer Krankenhauses noch zu den Aktivitäten der Bürger für dessen Erhalt nennenswertes zu lesen. 




Wirklich bemerkenswert wie auffällig sich die STIMME inzwischen der Stimme enthält. 
Man sollte ja meinen, daß sich jeder Journalist auf das Thema stürzen würde, aber nein, nichts. Gar nichts. 

Andererseits wird es ja geradezu modern, offene Briefe zum Thema zu schreiben. Und so habe auch ich einen geschrieben, nicht an den Landrat sondern an die Redaktion der STIMME in Heilbronn:  
Mit großem Interesse verfolge ich in Ihrer Zeitung die Nichtberichterstattung über die Entwicklungen um das Künzelsauer Krankenhaus!

Waren anfangs noch regelmäßig inhaltlich lesenswerte Berichte über die Demonstrationen und die Hintergründe zu lesen, ist das inzwischen abgeflaut. Sowohl die Regelmäßigkeit der Berichte als auch die inhaltliche Tiefe der Berichte läßt doch inzwischen sehr zu wünschen übrig.

Und die Krönung ist dann, daß Sie den offenen Brief des Künzelsauer Stadtrats an den Landrat Neth, unterschrieben vom gewendeten Bürgermeister Neumann, überhaupt nicht erwähnen!

Man hat fast schon den Eindruck, die Redaktion würde in Ihrer Berichterstattung beeinflußt.

Was treibt eigentlich Journalisten an, das große kommunalpolitische Thema dieser Tage schlichtweg zu ignorieren?
Ist das der Sinn einer Zeitung, die Menschen NICHT über das zu informieren, was sie am persönlichsten berührt?

Ich möchte Sie bitten, mir auf diese zwei Fragen eine zitierfähige Stellungnahme der Redaktion zukommen zu lassen.
Ob ich mit einer ernsthaften Antwort rechne? Dumme Frage ... 

Briefe an die Redaktion kann man übrigens direkt unter diesem Link absenden. 

23.11.2016

Die Demonstrationen gehen weiter!

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Nein, nein, die Künzelsauer lassen sich nicht einlullen. Auch nicht dadurch, daß die STIMME das Thema Krankenhaus nicht mehr so richtig zu verfolgen scheint. Es entsteht der Eindruck, daß unter tatkräftiger Mithilfe der Zeitung wieder Ruhe einkehren soll ... denn Ruhe ist die erste Bürgerpflicht und die Politiker wollen doch immer nur das Beste.



Noch nicht einmal der offene Brief des Stadtrats wurde erwähnt!
Eine Redaktion, die das heißeste politische Thema der letzten Jahre einfach ignoriert, die hat ihren Beruf verfehlt! Oder aber da steckt Kalkül dahinter. 

Aber das mit der Ruhe will nicht klappen: Denn jeden Mittwoch kommen weitere Rechercheergebnisse der Bürgerinitiative auf den Tisch, die immer deutlicher zeigen, daß die Bürger schlichtweg belogen werden. Nein, die Redner sagen das natürlich nicht so, sie bringen nur immer weitere Fakten auf den Tisch, zB
- daß die Planungen für das HK allen politischen Vorgaben der Krankenhausentwicklung widersprechen
- daß die Finanzierung des Neubaus ganz und gar nicht gesichert ist
- daß die Begründung zB für die Abwanderung der Stroke-Unit ganz und gar an den Haaren herbeigezogen ist. 
- und und und ... 

Nahezu alle Argumente, die vom Landrat in die ... naja, Diskussion kann man es nicht wirklich nennen ... eingebracht werden, erweisen sich letztendlich als hanebüchene Luftnummern - da kann man sich nur als belogen fühlen. 
Belogen vom Landrat Dr.Neth. Denn er ist es, der die "Fakten" in die Öffentlichkeit brachte. Auch wenn ihm die "Fakten" von einem Dr.Toth aufbereitet werden mögen - der Landrat ist es, der sie in der Öffentlichkeit verkündet und die "Fakten" dazu verwendet, die Schließung als "alternativlos" darzustellen und der die "Fakten" als Druckmittel gegen den Kreisrat verwendet.
Und für so naiv, daß er dem Dr.Toth blindlings alles glaubt, darf man ihn nicht halten: denn schließlich ist er ein gestandener Politiker, der es immerhin geschafft hat, in ein hohes Amt gewählt zu werden - das schafft man nicht, wenn man gänzlich naiv ist. 

Welches Kalkül steckt hinter den Äußerungen des Landrats?
  
Ich habe ja nichts dagegen, den Dr.Toth seines Amts zu entheben (wie es auf der Demonstration gefordert wurde), wirklich nicht. Aber die Handlungen und Aussagen des Landrats gehören ebenfalls auf den Prüfstand, zumindest auf den demokratischen. 
So eine Amtszeit dauert glücklicherweise nicht ewig.  

http://matthiasausk.blogspot.de/search/label/Krankenhaus