21.06.2017

Kontextsensitive Werbung - Heilbronner Stimme mit Motivtortenköder

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Da schrieb ich doch kürzlich unter anderem etwas über die journalistischen Qualitäten, die die STIMME in den letzten Monaten bewiesen hat und schloß mit den Worten
Zum größten Bedauern konnte ich kein Abonnement kündigen ...
Und was ist heute in der Post? Mit korrekter Adresse und faksimilierter Unterschrift des Chefredakteurs?
Ein Abo-Angebot der Heilbronner Stimme, daß ich sie ein paar Wochen für fast umsonst (d.h. 36,90€ für 8 Wochen, abzüglich zB. eines 15€ Gutscheins fürs Kaufland) beziehen könnte. 




Hat man bei der STIMME etwa meinen Beitrag gelesen und will mir die Gelegenheit geben, bei der nächsten journalistischen Fehl- bzw. Nichtleistung das Abo als Ausdruck des Protestes zu kündigen? 

Oder ging dieses Schreiben doch nicht gezielt an mich sondern an halb Künzelsau, weil zuviele Abos aus Protest gegen die nichtjournalistische Berichterstattung über das Krankenhaus verloren gingen und man jetzt wieder Gutwetter machen will? 

Seis wie sei, stirbt die Kuh, bleibt Dirs Heu  - Herr Heer, nein, ich will die STIMME nicht abonnieren - ich überfliege (zum ernsthaft Lesen ist doch der Inhalt zu dünn) sie im Café zum Espresso - das genügt. Da zahl ich den Preis für die STIMME für den Espresso und kann zum starken Espresso die schwache Zeitung gleich mitlesen ... für dieses Presseerzeugnis will ich nichtmal die 36,90€ ausgeben sondern trage die lieber gleich zum Lebensmittelhändler ... oder ins Café. 

Bei der STIMME wurde die Außenredaktion Künzelsau geschlossen, traditionelle redaktionelle Leistung wird an Hobbyreporter (man nennt die dann beschönigend "Heimatreporter") "outgesourct", man sichert sich nahezu uneingeschränkte Bildrechte von wahrscheinlich nichtsahnenden Hobbyfotografen. Kosten sparen um jeden Preis? 
Und dann wird das Blatt angeboten wie saures Bier ... was soll man davon halten?  

P.S. Selbst der "Workshop zur Einführung in die bunte Welt der Motivtorten" motiviert mich nicht.

16.06.2017

Dieser Moment wenn ....

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die Frau im rosaroten T-Shirt sich ganz vorne in die lange Warteschlange vor dem Abfertigungsschalter am Flughafen einreihen möchte ... mit der Begründung, daß sie das dürfe, weil sie hätte einen Mann gefragt. 

(Es ist beim "möchte" geblieben.)

14.06.2017

Demokratie-Experiment beendet?

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Das wars dann also mit dem Demokratie-Experiment in Künzelsau … meinen bzw. hoffen zumindest gewisse „Volksvertreter“, die Ruhe als die erste Bürgerpflicht betrachten. Und sie meinen wahrscheinlich, daß sie jetzt erstmal durchschnaufen können und sich die Wogen schon glätten werden und dann alles wieder seinen gewohnten Gang geht. 


Aber nein, lieber Herr Landrat, und nein, liebe Damen und Herren Kreisräte, das Demokratie-Experiment ist noch lange nicht vorbei. Sie sollten vielleicht auch mal mit Demokratie experimentieren, das macht nämlich Spaß! Es macht Spaß, seine Meinung zu vertreten – und es macht Spaß, sich für seine Überzeugung und für andere Menschen einzusetzen – probieren Sie es einfach mal aus!  Der Kopf ist schließlich rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. 

Ihr Experiment mit dem Leben der Menschen fängt allerdings gerade an ...

Sie, lieber Herr Landrat und liebe Kreisräte, waren wohl geblendet vom ganz großen Geld - mehr als 50 Millionen, das hat man ja nicht alle Tage in der Hand. Aber Sie sind einfach nur auf die manipulatorischen Methoden des (angeblich) grünen Ministers Lucha hereingefallen, Sie sind sehenden Auges in die Falle getappt, Sie haben nur noch das Geld gesehen … und vergessen, daß die Hälfte der Baukosten und dazu alle Kosten, die über den Plan hinausgehen – und das sind erfahrungsgemäß viele Millionen – erst noch vom Hohenlohekreis (und damit auch von den Menschen rund um Künzelsau) erwirtschaftet werden müssen.

Und vor allem haben Sie über all das viele Geld die Menschen und ihre elementaren Bedürfnisse vergessen – und das, obwohl Sie die politischen Vertreter der Menschen (darüber lohnt es sich, einmal nachzudenken!) sind und nicht die Vertreter des großen Geldes (oder werden Abgeordnete etwa vom Geld gewählt?).  
Aber, liebe Kreisräte, bis die Folgen Ihrer Entscheidungen zu tragen sind, wird der Dr.Neth schon lange die nächsten Schritte auf der Karriereleiter (ob nach oben oder nach unten? Das zeigt die Zeit.) gemacht haben und nicht mehr greifbar sein – und alles bleibt an Ihnen hängen. Warten Sie es ab.


Daß die Menschen deutliche Worte finden gegen eine solches menschenverachtendes Verhalten („Politik“ möchte ich dazu gar nicht sagen), das ist doch klar. Da müssen Sie sich nicht wundern – aber die wirklich unsäglichen Aussagen einiger Kreisräte über Bürger, die in gesitteter Art und Weise ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, die sind in tiefstem Maße beschämend und undemokratisch und zeugen von einer politischen Gesinnung, die die letzten 50 Jahren verschlafen zu haben scheint (und der Dr.Neth ist noch nicht einmal 50 – da muß man sich doch fragen, wo dieser Mann Gemeinschaftskundeunterricht hatte.)! 
Nichtkommunikation, ja sogar offene Kommunikationsverweigerung … das paßt nicht mehr zu einer offenen Gesellschaft. Diese Art von Politikausübung ist es, die die Leute entweder vom Wählen abhält oder sie veranlaßt, extreme Parteien zu wählen: Das sollten Sie, liebe Kreisräte, sich mal hinter die Ohren schreiben – und solchen „Volksvertretern“ gehört ein Denk(wahl)zettel erteilt.
 

Ach, mögen Sie, liebe Kreisräte, einwerfen, in „gesitteter Art und Weise“? Ja, sicher: gesittet! Aber sowas von gesittet! Es flogen nämlich weder Gegenstände noch  Lebensmittel. Nichtmal üble Schimpfwörter! Wir waren schließlich in Künzelsau, nicht in Brokdorf und nicht an der Startbahn West. Sie können gerne die regelmäßig anwesenden Polizeibeamten fragen. Und es wären auch keine faulen Eier und vergammelten Tomaten geflogen, wenn Sie, lieber Herr Dr.Neth und Sie, liebe Kreisräte, sich die Mühe gemacht hätten, sich mal ein Bild aus erster Hand zu machen und die Ernsthaftigkeit der Demonstranten mit eigenen Augen anzuschauen. Stattdessen lesen Sie geruhsam am nächsten Morgen in der Zeitung oder lassen sich von irgendwelchen Informanten erzählen, was angeblich geschehen ist. „Angeblich“, denn Ihre Informationsquellen scheinen Ihnen manchmal Dinge berichtet zu haben, die sonst niemand gehört oder gesehen hat …  


Und die Zeitung …  nun gut, die Heilbronner Stimme hat sich nach allen Regeln der Kunst blamiert – es wäre so einfach gewesen, ein wenig zu recherchieren (sowas lernt man doch noch als Journalist?) und Fakten in die Diskussion einzubringen. Wie sagte es früher immer ganz laut der Focus-Gründer Helmut Markwort? 

 

„Fakten, Fakten, Fakten und immer an die Leser denken.“ 


Aber was macht die STIMME? Meinung. Der Eindruck kam auf, daß insbesondere ein Kommentator ein wahrer Auftragsschreiber sein könnte, der nicht an die Leser sondern an was auch immer denkt. Liebe STIMME – das war peinlich! Einen Journalistenpreis wird man für diese „Berichterstattung“ nicht bekommen - jeder Schülerzeitungsredakteur, der den journalistischen Ehrenkodex noch frisch im Ohr hat, hätte das besser gemacht. 
Die Reaktion der heute auf der 33. Demonstration anwesenden STIMME-Mitarbeiterin Barbara Griesinger auf die geäußerten Vorwürfe an die STIMME war bezeichnend: einfach nur alles weglächeln. Selbst Merkel hätte das nicht besser weglächeln können.

Zum größten Bedauern konnte ich kein Abonnement kündigen ...


Die „Profi“-Politiker sind auch so eine eigene Geschichte. Fangen wir mit dem (sogenannten) GRÜNEN Lucha an, der die Verteilung der Bundesgelder auf eine Art und Weise pervertiert hat, daß mir die Worte fehlen (nein, sie fehlen mir genaugenommen nicht, mir fallen da schon welche ein, aber dazu müßte ich erst einen Rechtsanwalt fragen). Sonstige GRÜNE haben sich meines Wissens überhaupt nicht  blicken oder gar hören lassen, nachdem sie bei der Landtagswahl vor einem Jahr noch dauerpräsent waren – wo waren sie denn alle? Wo war Catherine Kern? Der von Vielen hochangesehene Ministerpräsident verweigerte ebenfalls die Kommunikation (er kann sichs leisten, er macht sich wohl über eine Wiederwahl sowieso keine Gedanken mehr, in seinem hohen Alter) und kümmert sich lieber um die einheimische Autoindustrie als um die Menschen.  


Die Landesschwarzen, die die völlige Mißachtung des Koalitionsvertrags durch Lucha ganz klar mittragen, hat man auch nicht gesehen – ein Arnulf von Eyb zum Beispiel war nie da. Obwohl man ihn mehrfach gebeten hatte, Stellung zu beziehen, hat er es leider vorgezogen, fernzubleiben. Wenn es denn schon um Wahlempfehlungen oder um Konsequenzen für die Bundestagswahl geht, sollte man trotz des Engagements des Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten die 

aktive Beteiligung der Landes-CDU an dem ganzen Schlamassel nicht vergessen! 

Mit entsprechendem Widerstand durch die Landes-CDU hätte Lucha seine neoliberale und menschenfeindliche Politik nicht durchsetzen können. Lagen etwa die Vorteile für den Wahlkreis Heilbronn für den Minister Strobl auf der Hand? 


Die SPD war gut vertreten, sowohl durch lokale Politiker (hervorzuheben Hans-Jürgen Saknus, der immer als Vertreter der BI aufgetreten ist und nicht als Parteipolitiker!) als auch durch „Prominenz“.


Und selbst der AfD-Abgeordnete Anton Baron hat mehrfach gesprochen.


Ich gebe ganz sicher keine Wahlempfehlung! Aber es dürfte zumindest klar geworden sein, wen ich ganz sicher nicht wähle. Gerade die GRÜNEN, mit deren Großwerden auch ich politisch aufgewachsen bin, haben mich so enttäuscht, daß ich Ihnen aus ganzem Herzen eine vierjährige Neubesinnung auf den zentralen Inhalt von Politik, nämlich den Menschen, außerhalb des Bundestags wünsche. Gerade auch gewisse Briefwechsel (und insbesondere Nichtbriefwechsel), die teils eine kafkaeske Absurdität aufweisen, mit Politikern der GRÜNEN zur Krankenhausfrage haben mir gezeigt, daß diese Partei überhaupt nicht mehr weiß, was auf den Straßen und in den Menschen vorgeht – im teuren Anzug geht man halt scheinbar nicht mehr auf die Straße …  das tut schon weh ...


Die AfD wähle ich übrigens ganz sicher auch nicht, nicht daß mich da jemand falsch versteht.


Wie sagte bei der 33.Demonstration einer, der die Nazizeit noch miterlebt hat, sinngemäß? „Damals, nach dem Krieg, wurde uns vorgeworfen, wir hätten uns nicht aktiv aufgelehnt. Und das habe ich gelernt: Ich mache meinen Mund auf!“

Und genau so soll es in einer lebendigen demokratischen Gesellschaft auch sein! Je mehr Menschen aktiv werden und ihren Mund aufmachen, desto besser geht es der Demokratie.


Vielleicht ist durch die Krankenhaus-Demonstrationen etwas entstanden … etwas, was die Bürger dazu bringt, Transparenz einzufordern, Kommunikation einzufordern, Beteiligung (oh ja, liebe Entscheidungsträger, horribile dictu, sogar das!) einzufordern. Ich hoffe darauf! 


Und ich gehe davon aus, daß das letzte Wort zum Thema Krankenhaus noch nicht gesprochen ist …  denn es  fehlt ja immer noch jegliches  Konzept für das „MVZ“. Aber wenn mans mal genau betrachtet, fehlt es ja sowieso an allem, was der Landrat uns jemals versprochen hat …es bleibt also spannend und die BI bleibt dringend notwendig.

Dieser Moment, wenn .....

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der Typ, der daheim ganz sicher immer wohlgekleidet herumläuft, auf dem Rückweg vom Hotelpool patschnaß, mit der Linken das Handtuch um die Hüften festhaltend, mit der in der rechten Hand gehaltenen nassen Badehose den Fahrstuhl einnäßt ...

(Äh, ja, es gibt dort außer dem Fahrstuhl auch andere Umkleideräume)

13.06.2017

Teure Fotos in Laguna Beach

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(via photoscala)

Da will also die Stadt Laguna Beach in Kalifornien Geld, wenn man in der (sicherlich schönen, aber aus gutem Grund wenig fotografierten) Stadt Bilder machen will. 

Privat darf man für 2 Stunden eine dreistellige Dollarsumme zahlen .... Aber nein, angeblich ist das ja gar nicht so, sagt Mr.Gufarotti von der Stadtverwaltung: 

You only need a permit if your a professional photographer that is being paid to take pictures on public beaches.

We have had this permit process for over ten years with the intent to limit the professional film shoots on Laguna's small beaches.
[Grammatik und Rechtschreibung wie im Original]

Nun wird eine Dummheit schonmal nicht dadurch undümmer, daß man sie mehr als 10 Jahre begeht ... aber noch dümmer ists, wenn der zuständige Sachbearbeiter (oder ists sogar der major selber?) nicht weiß, was auf der Webseite der Stadt Laguna Beach steht: 

Non-Commercial Still Photo Permit

This permit is intended for limited use, single camera shoots such as family portraits, holiday cards, etc. The fee is $100 for 2 hours plus $50 for each additional hour.
Non-commercial photo shoots are not permitted between June 15 and Labor Day, except at Victoria Beach on weekdays before 11:00 a.m. or between 5:00 p.m. and 8:00 p.m.
Profis zahlen natürlich mehr: 

Commercial Photo Permit

This permit is for commercial photo, video and motion shoots. The application fee is $150 plus a $440 daily use fee. 
Commercial film permits are not issued between June 15 and Labor Day.
Mindestens einer erzählt alternative facts, der Sachbearbeiter oder die Homepage ...


Screenshot 20170613 - http://www.lagunabeachcity.net/cityhall/community/permits/film_permits.htm

Dieser Moment, wenn ....

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der Typ, der daheim ganz sicher jeden Morgen das immergleiche Frühstück zu sich nimmt, sich im Urlaubshotel am dritten Tag darüber beklagt, daß am Frühstücksbuffet zuwenig Abwechslung ist  ...

01.06.2017

Wenn der Minister erzählt ...

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Der Minister Lucha hat doch tatsächlich mein Schreiben an den Ministerpräsidenten, das das Büro des Ministerpräsidenten -offenbar ohne den Brief zu lesen und zu verstehen sondern schon beim Stichwort Krankenhaus- an das Lucha-Ministerium weitergegeben hat, beantwortet.


Es ist natürlich klar, daß Lucha meine Frage an Kretschmann, wie er persönlich zur neoliberal inspirierten Kahlschlagpolitik  seines Ministers und seiner offenbaren Amnesie, zumindest was GRÜNE Werte und Programme angeht, steht, gar nicht beantworten kann. 

Dafür hat er aber -das rechne ich ihm an!- recht schnell geantwortet, das Büro des Ministerpräsidenten verweigert ja weiterhin aktiv die Antwort.  

Aber laßt uns die Luchaschen Argumente im Original genießen.
Es wird ein wenig länger, aber es erzeugt ein ganz trauriges Bild von der Art und Weise, wie dieser Minister denkt und wie er mit Menschen und deren Elementarbedürfnissen umgeht:

Mal ganz abgesehen davon, daß man überlegen kann, ob Krankenhäuser ausschließlich "wirtschaftlich" betrieben werden sollten (solange staatliches Handeln oder Nichthandeln Menschen krank macht -man denke an die Diskussion um den KfZ-Schadstoffausstoß- sollte man ernsthaft nachdenken, ob das Thema "Gesundheitsversorgung"  überhaupt einer rein mikroökonomischen Betrachtungsweise zugänglich ist), ist es eine ziemlich ungeschickte Volte, erst über Wirtschaftlichkeit zu schwadronieren und dann ganz andere (Schein)Argumente zu bringen. Denn im Koalitionsvertrag wird zum Beispiel von der Förderung der Telemedizin gesprochen  ... die ganz im Gegenteil zu Luchas Aussage hier eine Dezentralisierung unter Nutzung anderswo angesiedelter Fachkompetenz ermöglichen würde. 

Nun gut, wir wissen ja schon länger, daß Lucha sowohl das Wahlprogramm der GRÜNEN als auch den Koalitionsvertrag nicht mehr in Erinnerung hat. "Amnesie" glaube ich, heißt das, und ganz sicher gibt es für die Behandlung "Konzentrationen und Schwerpunktbildungen", womöglich in Stuttgart oder Ravensburg - gegen diese Art der politischen Amnesie kann man ganz bestimmt was tun ...da gibts bestimmt was von wemauchimmer.


Danke dafür, Herr Minister, daß wir einfach nur am falschen Ort unser Geld verdienen und unsere Steuern bezahlen, die Sie dann großherzig verteilen ... ich habe verstanden was Sie meinen und sage dazu: DAS MERK ICH MIR.

Kennt man schon ... die alte inhaltsleere Worthülse MVZ, diesmal schön verpackt in einen Satz, der schon sehr an einen Textbaustein erinnert. Wie so ein Medizinisches Versorgungszentrum aussehen soll, ist offenbar das Geheimnis des Ministers - und das soll wohl auch niemand erfahren. Zumindest nicht während seiner Amtszeit. 


Na, DIESE von Herrn Lucha wohl als "Argument" empfundenen Sätze sind tatsächlich neu - und in ihrer offenkundigen Absurdität kaum zu überbieten! 
Lieber Herr Lucha, nur kurz zwei Punkte zu Ihrer Information: 
  • Äääh, wir HABEN hier bereits ein modernes und funktionierendes Krankenhaus mit Personal, das gerne motiviert für die Patienten da wäre. Aber wenn man zB davon spricht, daß wir hier einfach nicht am richtigen Ort sind, dann steigert das die Motivation nicht wirklich. 
  • Und wir HABEN hier auch niedergelassene Ärzte. Die aber ohne ein Krankenhaus auch ihre Dienstleistung nicht anbieten können. Und gerade junge Ärzte (die wir in der Tat benötigen) werden sich ungern in einer Stadt ohne Krankenhaus niederlassen wollen.
 In der Tat - an Absurdität kaum zu überbieten.

Wenigstens einer, der zu wissen behauptet, welche Überlegungen es im Hohenlohekreis gibt .... (implizit behauptet er, daß es überhaupt Überlegungen gibt - manch einer hat das bisher bezweifelt, aber hiermit ist es amtlich!). Wäre das schön, wenn man an diesen Überlegungen teilhaben könnte. 



Sollen wir das mit der konstruktiven Begleitung als Drohung verstehen? 
Konstruktiv nennen Sie das, wenn sie bestehende und funktionierende Strukturen zerschlagen? 
Ich glaube, viele Menschen würden es lieber sehen, wenn die Entwicklung von gesunden und flächendeckenden Gesundheitsversorgungs-Strukturen von jemand anderem als Ihnen, der einen neoliberalen und nicht menschenorientierten Ansatz verfolgt,  begleitet würde. 

Und das Abwälzen auf die "Personen und Organisationen vor Ort", nachdem Sie selber die Richtung vorgegeben haben und merkwürdige (die Benutzung eines deftigeren Wortes behalte ich mir vor!) Regeln zur Geldvergabe, die so vom Bund nicht vorgegeben waren, aufgestellt haben - das ist nun gänzlich peinlich, eines Ministers unwürdig - das ist aller Verachtung wert. 
Die Verantwortung für den ganzen Schlamassel liegt vor allem zuvörderst (das mußte jetzt sein) bei Ihnen!   

Nach diesem Satz will selbst die Grammatik nicht mehr und entgleist ihm beim nochmaligen Abfeuern  inhaltsleerer Worthülsen ein klein wenig:  


Ich habe den Eindruck, der Mann hat mit seinem Amt schon abgeschlossen. Der muß sich nicht mehr um Menschen kümmern, der rechnet sowieso damit, daß es keine weitere Amtszeit geben wird. Aber vielleicht hat ja bald jemand ein Einsehen und sorgt dafür, daß er bereits das Ende dieser Amtszeit nicht mehr regulär erlebt - denn solche Worte von einem GRÜNEN ... aber was reg ich mich auf ... die nächste Wahl ist ja nicht mehr lange hin und dann wird das nächste Wehklagen anheben. 

Aber das muß dann nicht mehr wundern.

13.05.2017

Telefonica, o2, simyo, blau.de etc - es geht noch besser:

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Und wenn man denkt, daß der Witz nicht mehr getoppt werden kann ... Zitat aus SPIEGEL-Online:

Spanien: Die spanische Telefónica bestätigte einen "Cybersicherheitsvorfall". Der Service soll davon jedoch nicht beeinträchtigt worden sein.

Ich lach mich grad kaputt.

10.05.2017

Telefonica, o2, simyo, blau.de etc - Der Witz des Tages!

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"Vor allem im Festnetzbereich von Telefónica läuft offenbar aber seit längerem einiges schief." 
 Vor allem da? Kannichnichglauben.
"In einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" verspricht Telefónica Deutschland-Chef Markus Haas schon bald Besserung." 
Kannicherstrechtnichglauben.

08.05.2017

Heute morgen, Bundesstraße

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Auf der Gegenspur hält mitten im starken morgentlichen Berufsverkehr ein Wagen an. Die Warnblinker gehen an, ein älterer Mann öffnet die Tür, steigt aus dem Wagen, hinter ihm muß ein LKW bremsen. 

Beim Annähern sieht man, daß am Straßenrand vor dem haltenden Fahrzeug eine große und offenbar leere Getränkeflasche liegt. 

Der ältere Mann läuft nach vorne, bückt sich, ergreift die Flasche und ...

Symbolbild - älterer Mann

... wirft sie in den Graben. 

Wenn der Mann so weiter macht, dann werden wir noch von ihm hören. 
Denn irgendwann wird er auf der Kandidatenliste für den Darwin-Award stehen.